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Migräne pp 110-120 | Cite as

Psychophysiologische Untersuchung

  • W. D. Gerber

Zusammenfassung

Psychophysiologische Untersuchungen dienen der Analyse der Zusammenhänge zwischen physiologischen Prozessen und Verhaltens- und Erlebnisabläufen (vgl. Legewie u. Nusselt 1975). Im Vordergrund stehen dabei die Wirkmechanismen des intakten Organismus hinsichtlich verschiedener Reizkonfigurationen. So sind für den Untersucher physiologische Veränderungen bei induziertem Streß, visueller Stimulation, Konfrontation mit sozialen Ereignissen, Problemlösen, induzierter Entspannung und anderen Reizkonfigurationen von Interesse (vgl. Lang 1971). Im folgenden möchten wir auch eine ausführliche Darstellung der Grundlagen und Methoden der Psychophysiologie verzichten und interessierte Leser auf die ausgezeichneten Ausführungen von Lang (1971); Birbaumer (1975) sowie Schandry (1981) verweisen. Vielmehr soll in diesem Beitrag die Frage der Bedeutung der Psychophysiologie bei der Diagnostik, Therapie und Ätiologie der Migräne im Vordergrund stehen. Dabei sind die vorliegenden Ergebnisse psychophysiologischer Untersuchungen zur Migräne zu referieren und in ihrer Bedeutung für die Therapie bzw. die Frage der Indikation zu evaluieren. Schließlich möchten wir versuchen, dem eher praktisch orientieren Leser methodische Hinweise zur Durchführung und Interpretation einer psychophysiologischen Untersuchung bei Migränepatienten zu vermitteln.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • W. D. Gerber

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