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Spezielle Pathogenese des Kalziumoxalatsteins

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Zusammenfassung

Die Oxalsäure ist eine relativ starke Dikarbonsäure mit pk-Werten von pKal = 1,46 und pKa2 = 4,40. Der Schmelzpunkt der Oxalsäure liegt bei 187° C, das Dihydrat schmilzt unter Wasserabspaltung bei 100° C. Oxalsäure bildet sowohl saure wie neutrale Salze, Mono- und Diester, ein Monoamid, das als oxamische Saure bekannt ist, weiterhin ein Diamid, das Oxamid. Das Molekulargewicht der Oxalsäure beträgt 90. Die freie Säure ist wenig wasserlöslich: Bei 20° C lösen sich 8,7 g Oxalsäure in 100 g Wasser. Bei neutralem oder alkalischem pH bildet die Oxalsäure ein Kalziumsalz mit sehr niedriger Löslichkeit. Das Natriumsalz der Oxalsäure ist hingegen leicht loslich. Die Bedeutung des Kalziumoxalats für die menschliche Pathologie liegt ausschließlich in seiner schweren Löslichkeit. Bei einer mittleren Ionenstärke [μ=0,30 des Harns ist das Löslichkeitsprodukt L des Kalziumoxalat-Monohy- drates mit 1,0 × 10−7 berechnet worden. Das thermodynamische Löslichkeitsprodukt des Kalziumoxalats (μ=0) betragt 3,0 × 10−9. Das Ionenprodukt des Kalziumoxalats (CaC2O4 × H20) im Harn durchschnittlicher Zusammensetzung (μ=0,3; T=37° C) beträgt bei pH 6,0 1,3 × 10−7 (Raaflaub, 1963).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  1. 1.Abteilung Urologie der Medizinischen FakultätRWTH AachenAachenDeutschland
  2. 2.Vorstand der Abteilung Urologie der Medizinischen FakultätRWTH AachenAachenDeutschland

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