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Zusammenfassung

Je nach Größe, Oberflächenbeschaffenheit und Verhalten in Nieren und Harnwegen ist die Symptomatik der Harnsteine recht verschieden. Nephrokalzinose, fixierte Papillensteine oder kleine, vom Urin umspülte Kelchsteine, die wegen eines relativ zu engen Kelchhalses nicht zum Abgang kommen können, machen nicht selten keinerlei Beschwerden. Das gilt auch für Nierenbeckenausgußsteine, wenn sie das Nierenbecken komplett ausfüllen, sich also bei Bewegungen des Patienten kaum oder nicht bewegen und die Schleimhaut irritieren können, der Urin aber um sie herum frei abfließen kann. Auch Ausgußsteine von Kelchgruppen — mit oder ohne mehr oder weniger ausgeprägtem Anteil im Nierenbecken —, die mehr oder weniger fixiert sind, insbesondere Korallensteine, machen häufig erst Beschwerden, wenn Teile abbrechen und zu Verschlüssen der Harnwege oder zu einem Transit dieses Teiles durch die Harnwege führen. Entdeckt werden diese Steine oft erst dann, wenn auf Grund einiger Leukozyten, Erythrozyten oder Epithelien im Urin ein Urogramm veranlaßt wurde oder wenn bei Abdomenübersichtsaufnahmen bzw. Skelettaufnahmen die kalkdichten Verschattungen als Nebenbefund entdeckt und Anlaß einer weiteren diagnostischen Abklärung wurden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • W. Vahlensieck

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