Die Berechnung der Gebirgsbewegung

  • Helmut Kratzsch

Zusammenfassung

Die Bewegung des unterbauten Gebirges läßt sich mit einem vertretbaren mathematischen Aufwand nur berechnen, wenn vereinfachende Annahmen über den Aufbau, das Verformungsverhalten und die Ausdehnung des Gebirgskörpers gemacht werden. So wird das Gebirge bei vielen Berechnungsverfahren als Kont inuum angesehen, dessen einzelne Bestandteile, wie Körner, Schichten oder theoretisch angenommene geometrische Elemente, durch Kohäsionskräfte so zusammengehalten werden, daß der Gebirgskörper sich als Ganzes verformt und wie ein homogener Stoff von überall gleichbleibender Beschaffenheit ist. Das Verformungsverhalten dieses Gebirgskörpers kann als elastisch oder als plastisch angesprochen werden; es kann in allen Richtungen isotrop — d. h. gleichartig — oder wie bei einem geschieferten Gestein in bankrechter und bankparalleler Richtung unterschiedlich verformbar, also anisotrop sein. Dem aus Gesteinsschichten aufgebauten Gebirgskörper entspricht beispielsweise ein Kontinuum mit lotrechter Inhomogenität und horizontaler Isotropie, wenn die Störungsflächen und die Gleitlösen vernachlässigt werden können.

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Copyright information

© Springer-Verlag. Berlin/Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • Helmut Kratzsch
    • 1
  1. 1.Markscheidewesen u. BergschadenkundeTechnischen Universität BerlinDeutschland

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