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Gasturbinen

  • Fritz A. F. Schmidt
Chapter
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Zusammenfassung

Wenn auch die.ersten Anfänge der Gasturbinenentwicklung bis in das Jahr 1791 zurückgehen, so kann man doch erst nach der Jahrhundertwende von wesentlichen Fortschritten auf diesem Gebiet sprechen. Eine steil nach oben führende Entwicklungstendenz zeigt der Gasturbinenbau aber erst in den letzten Jahrzehnten. Heute ist die Gasturbine im Begriff, als Kraftmaschine eine ähnliche Bedeutung zu gewinnen, wie die Dampfturbine und der Verbrennungsmotor. Grundsätzlich ist die Turbomaschine bei verhältnismäßig geringem Bauaufwand in der Lage, sehr große Arbeitsgasmengen durchzusetzen. Die zwangsläufige Folge dieser Tatsache ist die besondere Eignung der Turbine für große und größte Leistungsklassen. Als geschichtliche Entwicklungsparallele mag angegeben werden, daß in den Leistungsklassen über 10000 kW bei Dampfkraftanlagen die Kolbendampfmaschine von der Dampfturbine verdrängt wurde. Eine gleichartige Entwicklungstendenz wird sich im Prinzip, aber in geringerem Ausmaß, zwischen Verbrennungsmotor und Gasturbine ergeben. Während es schon schwierig ist, Flugmotoren im Leistungsbereich über 4000 PS zu bauen, bereitet es keinerlei Schwierigkeiten, Gasturbinentriebwerke in dieser Größe und mit einem Vielfachen dieser Leistung zu bauen. Gasturbinen-Aggregate für Kraftwerke in der Größenordnung von 30000 kW sind schon zufriedenstellend im Betrieb. Die obere Leistungsgrenze kann vorläufig noch nicht mit Sicherheit angegeben werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • Fritz A. F. Schmidt
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule AachenDeutschland

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