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2.0 Das Lerngesetz der Produktion

  • Walter Baur

Zusammenfassung

In der persönlichen Erfahrung des täglichen Lebens zeigt sich, daß eine Arbeit, die unter gleichen oder ähnlichen Bedingungen wiederholt wird, mit Zunahme der Wiederholungen leichter wird, d. h. einen geringeren Aufwand an Kräften und Material — allgemein an Arbeitsaufwand — notwendig macht. Das bedeutet, daß die Fingerfertigkeit oder Handfertigkeit, die Geschicklichkeit besser wird. Quantitativ wird eine kürzere Zeit zur Durchführung der Arbeit beansprucht und die Qualität der Ausführung wie des Ergebnisses wird vollkommener, dem Zweck entsprechender. Diese Erscheinung bei der wiederholten Ausführung gleicher Verrichtungen wird als Lernen bezeichnet. Der Arbeitende spricht dann davon, daß er den „Trick“ heraus hat: Er führt nur noch jene Bewegungen aus, die zur Erzielung des bestmöglichen Effektes notwendig sind. Schon diese vorläufige Betrachtung weist darauf hin, daß jedes Lernen durch die Wiederholung der Tätigkeit in einer Auswahl, einer Selektion der möglichen Bewegungen besteht [61].

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Literatur

  1. 1.
    Einige der früher veröffentlichten Arbeiten sind in der Lernkurvenbibliographie unter [127, 24, 230] aufgeführt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • Walter Baur
    • 1
    • 2
  1. 1.Betriebswirtschaft an der TH StuttgartDeutschland
  2. 2.Deutschen Fernsprecher GmbHDeutschland

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