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Wilhelm Erb und sein Beitrag zu der Lehre von den Myopathien

  • Paul Vogel

Zusammenfassung

Lassen Sie mich beginnen mit jenem so bezeichnenden Stoßseufzer, in welchen Jean Martin Charcot am Schluß einer seiner berühmten Dienstagsvorlesungen über die Lehre von den Muskelatrophien ausbrach.

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Literatur

  1. 1.
    Diese Textstelle ist entnommen dem Buch „Poliklinische Vorträge von Professor J. M. Charcot“. Übersetzt von Dr. Sigm. Freud, Leipzig und Wien 1892, S. 74/75. Das Buch stellt eine Übersetzung des 1. Bandes der berühmten „Lecons du Mardi“ von Charcot dar.Google Scholar
  2. 2.
    Über Nikolaus Friedreich, sein wissenschaftliches Werk und sein akademisches Wirken in Heidelberg orientiert recht zuverlässig der Aufsatz von Wilhelm Erb „Nikolaus Friedreich“, der in der Festschrift der Universität Heidelberg im August 1903 erschienen ist.Google Scholar
  3. 3.
    Diese grundlegende Arbeit ist erschienen im Deutschen Archiv für klinische Medizin, Bd. 34, 1884. Sie enthält einen Nachtrag, der die Diskussion zu dem Vortrag Erbs auf der Freiburger Naturforscher-Versammlung zusammenfaßt. Am Ende dieses Nachtrages wird der Name „Dystrophia muscularis progressiva“ vorgeschlagen und begründet.Google Scholar
  4. 4.
    Das Zitat ist entnommen worden einer Fußnote in einem Vortrag über Dystrophia muscularis progressiva, den Erb 1891 gehalten hat.Google Scholar
  5. 5.
    Mit dieser umfassenden Arbeit hat Erb die von ihm mitbegründete Deutsche Zeitschrift für Nervenheilkunde eingeleitet. Sie findet sich im 1. Bande dieser Zeitschrift, der 1891 erschienen ist.Google Scholar
  6. 6.
    Die zitierten methodischen Hinweise gibt Erb in der oben angeführten Arbeit „Über die juvenile Form der progressiven Muskelatrophie......“.Google Scholar
  7. 7.
    Eine erste Darstellung der Thomsenschen Krankheit hat Erb 1878 in seinem Handbuch der Krankheiten des Rückenmarks unter dem Titel „Tonische Krämpfe in willkürlich beweglichen Muskeln“ gegeben. Diese enthält noch keine eigenen Forschungen, sondern berichtet nur über die wenigen Beobachtungen, die seit der Originalarbeit von Thomsen aus dem Jahre 1876 bekannt geworden waren. Über die ersten eigenen Untersuchungen berichtet die hier genannte Mitteilung „Klinisches und Pathologisch-anatomisches von der Thomsenschen Krankheit“, erschienen im Neurologischen Zentralblatt, 4. Jahrgang, S. 289–1885.Google Scholar
  8. 8.
    Festschrift für Wilhelm Erb, Deutsche Zeitschrift für Nervenheilkunde, Bd. 18, 1900.Google Scholar
  9. 9.
    Veröffentlicht worden ist dieser Vortrag zusammen mit zwei anderen kasuistischen Mitteilungen in einer Arbeit, die die Überschrift trägt „Zur Kasuistik der bulbären Lähmungen“. Archiv für Psychiatrie und Nervenkrankheiten Bd. IX, 1879.Google Scholar
  10. 10.
    Von den Gesamtwürdigungen, die Wilhelm Erb und sein Werk gefunden haben, seien zwei hier genannt: der von Friedrich Schultze verfaßte Nachruf in der Deutschen Zeitschrift für Nervenheilkunde Bd. 73 (1922) und das von Max Nonne entworfene Lebensbild „Wilhelm Erb“ in „Große Nervenärzte“ herausgegeben von Kurt Kolle, Bd. 1, Stuttgart 1956.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin · Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • Paul Vogel

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