Beiträge zur Kenntnis der Entomologischen Sammelgebiete der Nepal-Expedition 1962

  • Günter Ebert

Zusammenfassung

Als das Forschungsunternehmen Nepal Himalaya im Jahre 1962 seine 4. Arbeitsgruppe nach Nepal entsandte, waren erstmals auch zwei Entomologen berufen, im Forschungsgebiet Aufsammlungen und Beobachtungen durchzuführen. Wie notwendig dies war, wird allein schon durch die Tatsache unterstrichen, daß weite Gebiete dieses Landes, so vor allem der Westen und Osten, aus entomologischer Sicht noch »terra incognita« waren und es auch zum größten Teil bis heute noch geblieben sind. Unsere Expedition in den Khumbu Himal war ein erster Vorstoß in Neuland und daher besonders reizvoll! Lediglich aus der Gegend westlich von Kathmandu (Trisuli- und Marsyandi-Tal, Pokhara, südlich und nördlich des Annapurna-Massives) sind kleinere Aufsammlungen bekannt geworden (Bailey 1951, Lowndes 1953, Imanishi 1952 und 1953, Lobbichler 1955). In der zoogeographischen Beurteilung des zentralen Himalaya war man deshalb im wesentlichen auf Mutmaßungen angewiesen, die aus der besseren Kenntnis der benachbarten Gebiete, nämlich Sikkim im Osten und Kumaon im Westen, resultierten. Die Frage, die sich uns schon vor Antritt der Reise stellte, war daher: wie weit reicht der Einfluß a) zentralasiatischer Elemente, b) subtropisch-indischer Elemente, c) ost-himalayischer (Sikkim-) Elemente.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • Günter Ebert
    • 1
  1. 1.Landessammlungen für Naturkunde75 KarlsruheDeutschland

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