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Erfahrungen mit resorbierbaren Kontrastmitteln in den Liquorräumen

  • Reinhard Schober
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Zusammenfassung

Den ersten fehlgeschlagenen Bemühungen von Krause (1912) [121], ein wasserlösliches Kontrastmittel in die Liquorräume einzubringen — es handelte sich um Kollargol, das aus verständlichen Gründen nicht vertragen wurde — folgten Versuche von Schüller u. Mitarb. in Wien (1920) [200] mit Natrium-jodid, über deren Weiterverfolgung oder Ergebnisse nichts bekannt ist. Die Injektion von Jodkali in das Ventrikelsystem (Förstersehe Resorptionsprobe) diente der Feststellung von Passagestörungen, nicht aber der Sichtbarmachung der Liquorräume und gehört der Historie an. Erst 1933 — man kannte bereits seit knapp 10 Jahren das Lipiodol, aber auch seine Gefahren — glückte es den beiden Schweden Arnell und Lidström [6], eine Methode zur Untersuchung des lumbalen Subarachnoidalraumes zu entwickeln, wobei als Kontrastmittel Abrodil, das Natriumsalz der Monojod-Methansulfosäure verwendet wurde. Dieses Präparat, das neben gleichartigen Handelsformen [Methiodal (Guerbet), Kontrast U (Leo), Sciodan] heute hauptsächlich für diesen Zweck zur Verfügung steht und als gering hyperbare 20% ige Lösung mit einem Jodgehalt von ca. 100 mg/ml vorliegt, hatte seine ersten Untersucher enttäuscht, offenbar weil es in zu großer Menge und zu hoher Konzentration angewandt wurde. Die 40%ige Lösung (Intron) ist seither aus dem Handel gezogen worden.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG, Berlin · Göttingen · Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • Reinhard Schober
    • 1
  1. 1.StrahleninstitutesUniversität des SaarlandesHomburg/SaarDeutschland

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