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Zusammenfassung

Während die Endokrinologie noch vor wenigen Jahren nur eine neue und leicht übersichtliche Arbeitsrichtung der inneren Medizin und Gynäkologie darstellte, so hat sich hieraus im Zuge einer ständig wachsenden Forschungstätigkeit eines der interessantesten und fruchtbarsten Grenzgebiete zwischen Medizin und Biochemie entwickelt, dessen Überblick heute selbst dem Fachmanne schwerfallen dürfte. Nicht zuletzt ist die gegenwärtige Bedeutung der Endokrinologie auf die vielfachen Möglichkeiten zurückzuführen, die zur Funktionsprüfung innersekretorischer Organe herangezogen werden können und somit die Diagnostik endokrinologisch-pathologischer Zustände erleichtern. Wenngleich für den qualitativen und quantitativen Nachweis der einzelnen Hormone oder ihrer Metaboliten [1, 2] — im folgenden auf Steroidhormone und ihre Stoffwechselprodukte beschränkt — mit Harn oder Blut ein brauchbares Ausgangsmaterial zur Verfügung steht, so bedient man sich in den meisten klinisch-endokrinologischen Laboratorien vorzugsweise der Harnanalyse. Ihre Durchführung bietet auf Grund des reichlichen Untersuchungsmaterials, der verhältnismäßig hohen Konzentrationen gesuchter Verbindungen und einer vergleichsweise einfachen Methodik nicht zu übersehende Vorteile gegenüber entsprechenden Plasmabestimmungen.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin · Göttingen · Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • Georg Walter Oertel
    • 1
  1. 1.Endokrinologische Abteilung des Instituts für Hygiene und MikrobiologieUniversität des SaarlandesHomburg/SaarDeutschland

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