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Drehmagnetinstrumente

  • Walter Hunsinger
  • Gerhard Münch

Zusammenfassung

Das alte Nadelgalvanometer, das heute durch das empfindliche Drehspulgalvanometer verdrängt ist, besteht aus einer drehbar gelagerten oder an einem Band aufgehängten Magnetnadel, die sich in Richtung des Erdfeldes einstellt und durch das Feld einer feststehenden, stromdurchflossenen Spule aus ihrer Nordrichtung abgelenkt wird. Der Betrag der Ablenkung gibt ein Maß für den Strom in der festen Spule. Es ist also im Gegensatz zum Drehspulgerät der Magnet beweglich und die Spule fest. Dem Drehmagnetgerät nach Abb. 55 liegt das Prinzip des Nadelgalvanometers zugrunde. Ein drehbar gelagerter Magnet (oder ein Weicheisenstück) 1 stellt sich in Richtung des Feldes Ф M eines Richtmagnets 2 ein. Der zu messende Strom fließt über die Spule 3, deren Feld Ф S senkrecht zu dem des Richtmagnets steht. Die Nadel 1 wird sich in Richtung des resultierenden Feldes Ф R einstellen, d.h. sie wird abgelenkt und damit der Zeiger 4 über die Skale 5 gefürt. Bei höheren Strömen genügt ein gerader Leiter, der in der Nähe der Nadel angebracht wird, um einen hinreichend großen Ausschlag hervorzubringen.

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Notes

  1. 1.
    Blamberu, E.: Aich, teclm. Mess. J 726–2 (Aug. 1932).Google Scholar
  2. 2.
    Lorenz, J.: Arcli. teclin. Mess. J 726–3 (Okt. 1939 ).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1963

Authors and Affiliations

  • Walter Hunsinger
    • 1
  • Gerhard Münch
    • 1
  1. 1.Hartmann & Braun AGFrankfurt a. M.Deutschland

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