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Das Opfer als ein Element der Umwelt

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Zusammenfassung

Im Strafrecht ist dem Täter stets ein Opfer zugeordnet. Verletzte sind in jedem Falle Menschen, öfters Kollektivitäten, die als abstrakte Größen vor uns paradieren, als „öffentlicher Frieden“(§ 126 StGB), Pietätsgefühl (§ 168 StGB), die gute Sitte (§ 183 StGB), Mitleid mit Schmerzen einer niederen Kreatur (Tierschutzgesetz § 1). Die wichtigsten Delikte stellen einem Täter, seiner Willensrichtung, den abgestuften Formen körperlicher Tätigkeit — Versuch, Teilnahme — andere Menschen gegenüber, in deren Rechtskreis eingegriffen wird. Der Schaden geht vom kleinen Geldverlust bis zum Verlust des Lebens.

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Literatur

  1. 1.
    Über die Drohungsstufen des StGB siehe meine Erpressung, S. 23.Google Scholar
  2. 2.
    §§ 248a, 264a StGB.Google Scholar
  3. 3.
    Seelische Störung und soziale Not treten in § 217 zu einem nicht genannten Umwelteinfluß zusammen.Google Scholar
  4. 4.
    His, S. 35; Grimm: Rechtsaltertümer, Bd. I, S. 670.Google Scholar
  5. 1.
    Siehe dazu die auf Zeiten der Not gemünzte Vorschrift 5. Mos. 23, 25/26, wobei massenhafter Einbruch von Mäusen und Heuschrecken Hungersnot bedeutete. Arnos VIII, 1ff.; Joel I, 4.Google Scholar
  6. 1.
    Schäfer, Klaus: Die Volltrunkenheit im Landgerichtsbezirk Bonn 1952–1954 und im Landgerichtsbezirk Köln 1954, S. 71, Bonner Diss. 1958.Google Scholar
  7. 2.
    Ebenda, S. 75.Google Scholar
  8. 1.
    His, S. 38.Google Scholar
  9. 2.
    In dem Büchlein des Oberlandesgerichtsrats Hermann Meyer (Aus meiner Kuriositätensammlung, S. 23, Hannover, o. D.) lese ich Gifhorner Urteile aus den Jahren 1821–1824: In einem Protokoll, Prozeß unter Verwandten, schloß das Protokoll mit dem Bescheide, „daß, um diesen ärgerlichen Streitigkeiten zwischen nahen Verwandten ein Ende zu machen, beide Teile auf 24 Stunden in Arrest zu nehmen sind. — Sofort vollzogen“.Google Scholar
  10. 1.
    „Individuus“, unteilbar.Google Scholar
  11. 2.
    Siehe meine Studie: Gerichtliche Verurteilung als Mittel des Selbstmordes und der Selbstverstümmlung. Groß’ Archiv, Bd. 54, S. 54ff.Google Scholar
  12. 3.
    Louise Miller ruft der Lady Milford zu: „Mylady, nehmen Sie ihn hin! Rennen Sie in seine Arme ! Reißen Sie ihn zum Altar ! — Nur vergessen Sie nicht, daß zwischen Ihren Brautkuß das Gespenst einer Selbstmörderin stürzen wird. — Gott wird barmherzig sein. — Ich kann mir nicht anders helfen.“Schiller: Kabale und Liebe IV, 7.Google Scholar
  13. 4.
    H. Ellenberger (Der Selbstmord im Lichte der Ethno-Psychiatrie, Monatsschrift für Psychiatrie 1953, S. 358, Kläsi-Festschrift) führt eine Beobachtung von Malinowski aus Indonesien an, wonach in zwei Fällen der Schuldige auf einen hohen Kokosnußbaum kletterte, zu der Menge sprach, ihn zu rächen aufforderte, sich hinabstürzte und sofort tot war.Google Scholar
  14. 5.
    Über diese Frage siehe meine Strafe, Bd. II, S. 93ff.Google Scholar
  15. 6.
    Weichbrodt, R.: Der Selbstmord, S. 203, Basel 1937.Google Scholar
  16. 1.
    Weichbrodt, R.: Der Selbstmord, S. 205.Google Scholar
  17. 2.
    Ebenda, S. 204.Google Scholar
  18. 3a.
    Stelzner, Helene Friederike: Analyse von 200 Selbstmordfällen, S. 14, Berlin 1906.Google Scholar
  19. 3b.
    Stelzner, Helene Friederike: Analyse von 200 Selbstmordfällen, S. 21, Berlin 1906.Google Scholar
  20. 3c.
    Stelzner, Helene Friederike: Analyse von 200 Selbstmordfällen, S. 56, 66, Berlin 1906.Google Scholar
  21. 3d.
    Stelzner, Helene Friederike: Analyse von 200 Selbstmordfällen, S. 66, Berlin 1906.Google Scholar
  22. 4a.
    Ebenda, S. 20, 38, 43.Google Scholar
  23. 4b.
    Ebenda, S. 20, 38, 43.Google Scholar
  24. 4c.
    Ebenda, S. 20, 38, 43.Google Scholar
  25. 5.
    Erich Bürger in Kriminalistik 1958, S. 330.Google Scholar
  26. 6.
    Siehe die bei Erwin Ringel (Der Selbstmord, S. 132, Wien 1953) genannten Autoren Jamieson und Steckel.Google Scholar
  27. 7.
    Menninger, Karl: Man against himself, S. 81, New York 1938.Google Scholar
  28. 8.
    Wie eine schwere Wirtschaftskrise. Siehe den Anstieg 1929–1932 in Berlin und in Hamburg, Roesner: Handwörterbuch, Bd. II, S. 555.Google Scholar
  29. 1.
    „Fräulein H. weiß nur, daß sie eine Schere liegen sah und ohne Besinnung nach dieser zum Zweck des Selbstmords greifen mußte.“Stelzner, S. 24; über den gleichen „Reflex“beim Morde siehe meinen Mord, S. 115ff.Google Scholar
  30. 2.
    „Der dritte Anfall wird durch ein unbestimmtes Angststadium eingeleitet; diesmal tritt als neues Moment der homizidale Gedanke — sie will ihre Kinder erwürgen — hinzu.“Stelzner, S. 30.Google Scholar
  31. 3.
    Ellenberger, S. 351.Google Scholar
  32. 4.
    „Die Statistik gibt uns nur ein relatives Bild… versuchen doch immer wieder Angehörige, einen Selbstmord zu verheimlichen, und sie finden aus verständlichen Gründen auch oft Entgegenkommen bei Ärzten und selbst bei Krankenhäusern. Den Krankenhäusern bringt manchmal die Meldung eines Selbstmordes derartige Schwierigkeiten, daß eine Meldung, wo es nur angeht, vermieden wird… Religiöse und wirtschaftliche Momente veranlassen die Angehörigen, einen Selbstmord zu vertuschen. — Wo die öffentliche Meinung den Selbstmord verurteilt, wo staatliche und kirchliche Vorschriften die Beerdigungsfeierlichkeiten in der sonst üblichen Form verbieten, sind die Angehörigen begreiflicherweise bestrebt, die unliebsamen Folgen des Selbstmords für die Familien zu vermeiden“, schreibt Weichbrodt im Anschluß an den Statistiker Zahn (S. 96).Google Scholar
  33. 5.
    Vor 100 Jahren sprach der alte Gerichtsmediziner Friedreich (Friedreich, J. B.: Handbuch der gerichtsärztlichen Praxis, S. 882, Regensburg 1855) von einem obskuren Gesetz, das „durch Verweigerung eines standesmäßigen Begräbnisses der Selbstmörder die Familien derselben in den Augen des großen Haufens herabzusetzen sich nicht scheut oder durch andere Verfügungen die Rechte der Selbstmörder und ihrer Familien kränkt“.Google Scholar
  34. 6.
    Kenny, C. St.: Outlines of criminal law, S. 129, London 1946.Google Scholar
  35. 7.
    His, S. 13.Google Scholar
  36. 8.
    Kenny, S. 127.Google Scholar
  37. 1.
    Anscheinend ist das Haßbedürfnis des modernen Menschen übermäßig unterdrückt. Daher die allzu heftige Explosion.Google Scholar
  38. 2.
    Siehe die Alterskurve bei Roesner: Handwörterbuch, Bd. II, S. 561.Google Scholar
  39. 3.
    Hinzutreten die Prosperität des Maschinenkrieges und die Neuentdeckung des älteren Mannes im Produktionsprozeß.Google Scholar
  40. 4.
    Siehe den Vergleich bei Roesner: Handwörterbuch, Bd. II, S. 568.Google Scholar
  41. 5.
    Ebenda, Bd. II, S. 569. — Ältere Zahlen bringt Weichbrodt, S. 117, das Maximum aus Österreich, Militär 125,3, Zivilbevölkerung 12,4. Beim Militär wird jeder Selbstmord festgestellt. Bei der Zivilbevölkerung wirken sich, je nach der Eigenart des Landes, Kräfte der Vertuschung aus. Sie scheinen auch bei Zahlen Frankreichs und Italiens vorzuliegen. Amerikanische Selbstmordzahlen der Militärpersonen bei Frenay: The suicide problem. S. 98, 99, und Dublin and Bunzel: To be or not to be, S. 113.Google Scholar
  42. 1.
    Siehe den Ulmer Fall in meiner Strafe, Bd. II, S. 9.Google Scholar
  43. 2.
    Meine Kriminalität der lesbischen Frau, S. 47.Google Scholar
  44. 3.
    Friedreich, S. 940. 4 Friedreich, S. 942.Google Scholar
  45. 5.
    Mein Mord, S. 248, 249.Google Scholar
  46. 6.
    Bataille: Causes criminelles de 1894, S. 247ff. — Der Ehegatte war nach Vorbereitungen für einen gemeinsamen Tod durch Kohlenoxyd aus dem Hotel weggeschlichen, hatte die Frau sterben lassen und war direkt zu einer alten Geliebten gegangen.Google Scholar
  47. 1.
    Neuer Pitaval, Bd. XXV, S. 142Google Scholar
  48. 2.
    Neuer Pitaval, Bd. XIX, S. 411.Google Scholar
  49. 3.
    Ebenda, S. 407.Google Scholar
  50. 4.
    Ebenda, S. 432.Google Scholar
  51. 5.
    Neuer Pitaval, Bd. XXV, S. 153.Google Scholar
  52. 6.
    Neuer Pitaval, Bd. XIX, S. 439. — Im Urteil vom 16. März 1804 stehen die Worte: „… ihm zur wohlverdienten Strafe, andern dergleichen grausamen und mordgesinnten Ehemännern und Vätern aber zum abschreckenden Beispiele mit einer haarenen Decke und einem blutigen Messer auf der Brust nach dem Richtplatz zu führen.“Ebenda.Google Scholar
  53. 7.
    A. Stegmann in Monatsschrift, Bd. I, S. 115ff. — Zum Abendessen hatten die 6 Kinder schweren Wein erhalten, hatten die Eltern etwas Grog getrunken, „um sich Mut zu machen“.Google Scholar
  54. 1.
    Neuer Pitaval, Bd. XIX, S. 426.Google Scholar
  55. 2.
    Neuer Pitaval, Bd. XXV, S. 85.Google Scholar
  56. 3.
    Monatsschrift, Bd. II, S. 92.Google Scholar
  57. 4.
    Ebenda, S. 93.Google Scholar
  58. 5.
    Ebenda, S. 95.Google Scholar
  59. 6.
    Ebenda, S. 96. Der Mann brütete über einem perpetuum mobile.Google Scholar
  60. 7.
    Neuer Pitaval, Bd. XXV, S. 86. — „Sie haben nicht gelitten! Sie haben unbewußt und mit frohem Mute die letzten Minuten ihres Daseins ohne Leiden herannahen sehen.“Aus dieser Gedankenwelt ist auch das häufige Töten im Schlaf zu verstehen (siehe den Fall Rasch, Neuer Pitaval, Bd. XXV, S. 194).Google Scholar
  61. 8.
    Neuer Pitaval, Bd. XXV, S. 207.Google Scholar
  62. 9.
    Monatsschrift, Bd. II, S. 93.Google Scholar
  63. 1.
    So geht es beim Amoklauf zu.Google Scholar
  64. 2.
    Meine Strafe, Bd. II, S. 59.Google Scholar
  65. 3.
    de Greeef, S. 362, nach Tuerlinckx.Google Scholar
  66. 4.
    „Der Arbeiter Walkert begab sich abends in ein Wirtshaus und forderte ein Abendessen, wobei er aber sehr wenig aß und nachdenkend war; plötzlich steht er vom Tisch auf, ersticht den Wirt und setzt sich wieder ruhig an den Tisch: die herbeigekommene Tochter des Wirts, welche bei dem Anblick der Leiche ihres Vaters in Ohnmacht fällt, trägt er in das nächste Zimmer, notzüchtigt sie, schneidet ihr, nachdem sie wieder zu sich gekommen war, den Kopf vom Rumpfe, legt diesen auf das Bett und mißbraucht gleichfalls wieder die Leiche; mit der Stimme eines Rasenden ruft er den herbeigekommenen Leuten zu, er feiere seine Vermählung, und tanzt um die Leichen herum; von der herbeigeeilten Wache tötet er schnell zwei Mann, entflieht auf eine Terrasse, öffnet sich mit einem Messer den Bauch und stürzt sich auf die Straße hinab.“Friedreich, S. 944. — Auffallend ist bei einer ganzen Anzahl dieser Täter der harakiriähnliche Angriff auf die Bauchgegend [siehe die Fälle Rasch (Neuer Pitaval, Bd. XXV, S. 196), Rüsau (Neuer Pitaval, Bd. XIX, S. 411), Fall T. (v. Muralt, Monatsschrift, Bd. II, S. 95)].Google Scholar
  67. 5.
    Der Scharfrichter hatte daneben geschlagen und sich in aller Hast in den Keller unter dem „Köppelberg“gerettet. „Denn die Leute im Volk rund umher hatten Erbarmen mit dem armen Sünder gehabt, und da sie ihn nicht auf den ersten Streich getötet sahen, wollten sie das Hochgericht stürmen, um Meister Valten (den Scharfrichter) in Stücke zu zerhauen, und kamen mit Beilen und Äxten.“Jetzt schritt das Militär ein, wurde von dem wütenden Volk mit Steinen beworfen und schoß in die Menge, wobei es eine Anzahl Tote auf der Strecke ließ. Beneke, Otto: Hamburgische Geschichten und Sagen, S. 295, Stuttgart 1903.Google Scholar
  68. 1.
    Roesner: Handwörterbuch, Bd. II, S. 561.Google Scholar
  69. 2.
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  70. 3.
    Siehe die französischen und englischen Kurven in meinem Strafrecht und Auslese, S. 28 und 20, Berlin 1914.Google Scholar
  71. 4.
    Partridge, S. 541, unter „rich man“.Google Scholar
  72. 5.
    Siehe auch „duffer“(ebenda, S. 246).Google Scholar
  73. 6.
    Benney, S. 25.Google Scholar
  74. 1.
    Benney, S. 25; sie sind the „wide people“.Google Scholar
  75. 2.
    Partridge, S. 360.Google Scholar
  76. 3.
    Ebenda, S. 154.Google Scholar
  77. 4.
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  78. 5.
    Irwin, Godfrey: American tramp and underworld slang, S. 33, New York 1937.Google Scholar
  79. 6.
    Paul, S. 96.Google Scholar
  80. 7.
    Kluge-Götze, S. 798.Google Scholar
  81. 8.
    Paul, S. 546. Ein bestimmter Gang gehört zur bäuerlichen Unbeholfenheit, die durch Verlegenheit vertieft wird. Wir nennen ein Vergehen einen „Fehltritt“. Das Stolpern ist ein „Stammeln“mit den Beinen. Der Stolprian ist eine zum Lachen reizende Figur bei Hans Sachs. Kluge-Götze, S. 769.Google Scholar
  82. 9.
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  83. 10.
    Wolf, Siegmund A.: Wörterbuch des Rotwelschen, S. 148, Mannheim 1956.Google Scholar
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    Irwin, G., S. 97.Google Scholar
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  88. 4.
    Ebenda, S. 47.Google Scholar
  89. 5.
    Partridge, S. 845.Google Scholar
  90. 6.
    Goldin u. a., S. 130.Google Scholar
  91. 7.
    Ebenda, S. 140.Google Scholar
  92. 8.
    Goldin, S. 292.Google Scholar
  93. 9.
    Der reiche Wortschatz ist ein Spiegelbild ironisierter Leidenschaften.Google Scholar
  94. 10.
    Goldin, S. 205.Google Scholar
  95. 1.
    Goldin, S. 184.Google Scholar
  96. 2.
    Zum Beispiel „scrub“, „Murks“und „Jammerlappen“.Google Scholar
  97. 3.
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  99. 1.
    Siehe Das Verbrechen, Bd. I, S. 67ff.Google Scholar
  100. 2.
    Wo bleibt die Opferqualität, wenn eine Frau sieben uneheliche Kinder von verschiedenen Männern hat ? Siehe den Fall bei Arendt, Henriette: Menschen, die den Pfad verloren, S. 93, Stuttgart 1907.Google Scholar
  101. 3.
    „Die Ausgeburt einer überreizten Phantasie“, schreibt Staatsanwalt Hans Schneider ungläubig (Pitaval der Gegenwart, Bd. III, S. 18), „oder eitle Renommage schien dieses Bekenntnis zu sein… Und doch hatte Harms die Wahrheit gesprochen.“Allein in Köln waren 100–150 größere Diebstähle begangen worden, die übrigen in Mainz, Kassel, Hannover, Braunschweig und Düsseldorf. Dabei verteilen sich diese 300–400 Fälle auf kaum 3 Jahre.Google Scholar
  102. 4.
    Das Verbrechen, Bd. I, S. 79 und 88. — Ein Fahrradmarder stahl von November 1954 bis Juli 1955 etwa 160 Fahrräder, beging 6 Einbrüche, 7 Betrugsdelikte und entwendete 6 Mopeds. Walter, Heinrich: Kriminalistik, S. 26, 1957.Google Scholar
  103. 5.
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  104. 1.
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  105. 2.
    André Répond in Meng: Prophylaxe des Verbrechens, S. 13ff.Google Scholar
  106. 3.
    Ebenda, S. 23.Google Scholar
  107. 4.
    Ebenda, S. 25.Google Scholar
  108. 5.
    Ebenda, S. 27.Google Scholar
  109. 6.
    Ebenda, S. 21.Google Scholar
  110. 7.
    „Ein großes Warenhaus in Paris zählt im Tagesdurchschnitt 100000–120000 Besucher, im Dezember sogar 200000–220000. Jedes Warenhaus hat einen eigenen Überwachungsdienst eingerichtet, der in einem einzigen Warenhaus in einem Jahr durchschnittlich in etwa 3000 Fällen einschreitet und den stehlenden Kunden die Waren möglichst unauffällig wieder abnimmt.“Nach französischen Quellen Middendorff, Wolf: Soziologie des Verbrechens, S. 127, Düsseldorf 1959. — Hierher gehört der Wortwechsel einer erstklassigen Warenhausdiebin mit ihrem Verteidiger. „Mich wundert“, sagte der Anwalt, „daß Sie nie gefaßt worden sind.“Darauf sie: „Oh, man hat mich mehrmals angehalten.“— „Dann sind Sie also vorbestraft ?“— „Erlauben Sie bitte, was halten Sie von mir!“Frau Röber war ganz gekränkte Hoheit. — „Ja, haben denn die Geschäfte nicht Anzeige erstattet ?“— „Kein Gedanke.“— „Das verstehe ich nicht.“— „Ich habe die Sachen einfach bezahlt.“— „Und dann ließ man Sie gehen ?“— „Ja, was denn sonst ?“Frey, Erich: Ich beantrage Freispruch, S. 111, Hamburg 1959.Google Scholar
  111. 1.
    Bader, S. 78ff.Google Scholar
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    V. Schmidt: Nachtseiten der Liebe, S. 8, Rüschlikon 1960. — Erich Gottschling, geboren 1912, vorbestraft wegen 31 Einbrüchen und mit 15 Jahren Zuchthaus wegen Mordes, bekannte sich… in seinem Abschiedsbrief an den ihn vertretenden Rechtsanwalt zu über 100 Kinderschändungen und zu 4 Sexualmorden an Kindern. Er erhängte sich am 28. 4. 1952 in seiner Zelle im Untersuchungsgefängnis von Berlin-Moabit. Ebenda, S. 180.Google Scholar
  117. 1.
    Bericht von D. L. Champion in True Detective 1958, S. 52ff. (Januarheft). Der Ausdruck ist „they were humiliated“, grob ausgedrückt: „Es wurde mit ihnen Schindluder getrieben.“Google Scholar
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    „Es sind 147 Anzeigen eingelaufen. In 38 Fällen ist nachgewiesen, daß die Vermißten noch leben. In 114, daß Haarmann nicht als Täter in Betracht kommt. Es bleiben also: 30 Fälle. Davon können 27 Morde bewiesen und drei weitere (nicht zur Mitanklage gestellte) Fälle überführt werden.“Lessing: Haarmann, S. 125. —• Der letzte Ausdruck ist unklar.Google Scholar
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    Wolfgang erwähnt nur 23 entschuldbare und 14 gerechtfertigte Tötungen, das sind 37 Fälle und immerhin 6% seines Materials. S. 24.Google Scholar
  142. 1.
    Wolfgang, S. 136.Google Scholar
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    Benkebt, S. 164.Google Scholar
  151. 3.
    Siehe meine Arbeit: Probleme der schweren Kuppelei, Kriminalistik 1961, S. 295 ff. — Henbiette Abendt (Menschen, die den Pfad verloren, S. 29) teilt einen Fall mit: Kurz, ehe ein junges Paar zur Kirche geht, kommt es zwischen Braut und Bräutigam zu einer heftigen Prügelei. Eine Freundin, die als Brautdame geladen ist, wirft sich dazwischen und trennt die Streithähne. Nach der Trauung soll die Hochzeitsreise zu den Eltern angetreten werden. Die junge Frau ist verhindert, weil sie die Kinder hüten muß, und jetzt bittet der Ehemann die Brautdame, einzuspringen. Sie sagt ja, wohnt mit ihm bei den Eltern und zieht nach der Rückkehr zu dem jungen Paare. „Seine Frau schien damit auch ganz einverstanden.“Google Scholar
  152. 4.
    Dyckmans, S. 19.Google Scholar
  153. 1.
    Heinrich Többen in Handivörterbuch der Kriminologie, Bd. I, S. 191. — Hier kommen zum Verhältnis Bruder—Schwester noch männliche Kinder hinzu, die durch väterliche Blutschande mittelbar schwer gefährdet sind, auch in Blutschande gezeugte Kinder, die der Fürsorgeerziehung überwiesen werden.Google Scholar
  154. 2.
    Brearley, S. 81, nach Roy E. Calvert.Google Scholar
  155. 3.
    Kriminalstatistik für die Jahre 1928, 1929, 1930, 1931, S. 36. Berlin 1934.Google Scholar
  156. 4.
    Wolfgang, S. 32.Google Scholar
  157. 5.
    Bericht der Sunday News vom 11. September 1960.Google Scholar
  158. 6.
    Bericht der Sunday News vom 25. März 1961.Google Scholar
  159. 7.
    Berechnet nach Zahlen auf S. 32.Google Scholar
  160. 1.
    Siehe die Fälschungen von Betäubungsmittelrezepten in 470 Fällen durch einen 66jährigen Akademiker. Wehner: Latenz, S. 79. — Oder ein 15 Jahre andauerndes inzestuöses Verhältnis hat mit den verschiedensten Altersstufen zu tun. Monatsschrift, Bd. XXV, S. 309.Google Scholar
  161. 2.
    Lang, Fritz: Die Kriminalität der homosexuellen Unzucht, S. 128, Bonner Diss. 1950.Google Scholar
  162. 3.
    Ebenda, S. 129 und 130.Google Scholar
  163. 3a.
    Lang, Fritz: Die Kriminalität der homosexuellen Unzucht, S. 130, Bonner Diss. 1950.Google Scholar
  164. Ebenda, S.130.Google Scholar
  165. 4.
    Simson, Arnold: Die Sittlichkeitsdelikte an Minderjährigen im Landgerichts-bezirk Krefeld während der Nachkriegszeit 1945–1952, S. 116, Bonner Diss. 1956.Google Scholar
  166. 5.
    Siehe die Kurven in meinem Betrug, S. 190 und 191.Google Scholar
  167. 6.
    Recken, S. 151.Google Scholar
  168. 1.
    Siehe Betrug, S. 191.Google Scholar
  169. 2.
    „Nach dem Verkehr stand die X auf und sagte in ironischem Tone: ‚Sind Sie fertig meine Herren ? Ich danke Ihnen ! Ich hätte noch zehn vertragen können.‘“S. 162. Ebenda.Google Scholar
  170. 3.
    Es erfolgte Verurteilung wegen Notzucht zu Strafen von 2½-3 Jahren.Google Scholar
  171. 4.
    Siehe meinen Mord, S. 21. — Bis zum Alter von 29 Jahren sind 31,5 der weiblichen Personen getötet, verglichen mit nur 17,5% der Männer.Google Scholar
  172. 1.
    Wolfgang, S. 66.Google Scholar
  173. 1.
    Bolitho, William: Murder for profit, S. 141–144. London 1926.Google Scholar
  174. 2.
    Siehe meine Erpressung, S. 119 und 120.Google Scholar
  175. 3.
    “Saratoga was heaven for my girls.“Adler, Polly: A house is not a home, S. 69, New York 1956.Google Scholar
  176. 4.
    Rheinboldt, Peter: Die Kriminalität des Diebstahls, der Unterschlagung und des Betrugs in Baden-Baden während der Jahre 1926–1932, Tabelle XIII, Freiburger Diss. 1952. — Es handelt sich nicht um Kurgäste, die in den Kurlisten verzeichnet sind, sondern um die polizeilich gemeldeten Fremden. Im Jahre 1930 wurden im Berichtsgebiet 559000 solche Übernachtungen gezählt. S. 4. Der Autor erklärt das Fehlen der Kurgäste auf zweierlei Weise: 1. Die gesicherten finanziellen Verhältnisse der echten Kurgäste in einem verhältnismäßig teuren Badeort wie Baden-Baden. 2. Durch das sehr hohe Dunkelfeld. „Viele Hotels und Gasthäuser sehen im Interesse des Renommees ihres Hauses von einer Anzeige ab, nicht zuletzt deswegen, weil sie finanziell durch die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechtes an Koffern oder sonstigen Wertgegenständen rückversichert sind.“Google Scholar
  177. 5.
    Hauptmonat ist August.Google Scholar
  178. 6.
    Höhepunkt sonst regelmäßig im Dezember.Google Scholar
  179. 1.
    Caprio, Frank S.: Die Homosexualität der Frau, S. 73, Rüschlikon 1958.Google Scholar
  180. 2.
    Peyrefitte, Roger: L’exilé de Capri, Paris 1959.Google Scholar
  181. 3.
    Black, Jack: You can’t win, S. 220 und 221, New York 1926.Google Scholar
  182. 4.
    Coates, Robert M.: The outlaw years, the story of the landpirates of the Natchez trace, S. 81, New York 1930.Google Scholar
  183. 5.
    Goldin u. a., S. 184: „Seemann, einer der Geld bedenkenlos ausgibt, daher eine leichte Beute für Schwindler und andere Kriminelle.“Google Scholar
  184. 6.
    Wensley, F. P.: Forty years of Scotland Yard, S. 88, Garden City 1931.Google Scholar
  185. 7.
    Collans, Dev: I was a house detective, S. 58, New York 1954.Google Scholar
  186. 8.
    Siehe meinen Mord, S. 75ff.Google Scholar
  187. 1.
    Feuerbach, Bd. I, S. 142ff.Google Scholar
  188. 2.
    Henderson, William: Trial of William Gardiner, S. 23, Edinburgh 1934; Neuer Pitaval, Bd. VI, S. 219, Leipzig 1870; Neuer Pitaval, Bd. III, S. 212.Google Scholar
  189. 3.
    Im Feuerbachschen Falle Hahn (Bd. I, S. 136) war das Mädchen so dringlich, weil es schon im siebenten Monat schwanger war.Google Scholar
  190. 4.
    „Während Riembauer… wegen seines Kandidatenexamens sich zu München aufhielt, kam die Eichstädter (eine alte Geliebte)… nach Lauterbach, um ihren alten Freund, der, in Geldverlegenheiten verwickelt, ihr schon geraume Zeit mit den schuldigen Leistungen für das Kind in Rückstand geblieben war, zur Zahlung zu nötigen, wahrscheinlich auch wegen seines neuen Verhältnisses zur Rede zu stellen und das alte Versprechen, sie als seine Köchin aufzunehmen, einmal recht ernstlich gegen ihn geltend zu machen.“Feuerbach, Bd. II, S. 10. Sie lebte nicht mehr lange.Google Scholar
  191. 1.
    Bataille: Crimes de 1895, S. 153, Paris 1896.Google Scholar
  192. 2.
    Neuer Pitaval, Bd. XIX, S. 94.Google Scholar
  193. 3a.
    Jesse, F. Tennyson: Trial of Sidney Fox, S. 187, Edinburgh 1934. — Der aus Ungarn stammende Kaufmann Strasser hatte nur noch ausreichend Geld, um die Versicherung seiner beiden Söhne bis zum 1. November 1926 zu bezahlen. „Bis dahin mußte sein ältester Sohn sterben.“Am 30. Oktober erhielt er den tödlichen Schuß.Google Scholar
  194. 3b.
    Schultz, Kael: Versicherungsmord, S. 20, Hamburg 1956. — Im Falle eines jungen Hamburger Bankiers war der letzte Versicherungsabschluß 10 Tage vor dem geplanten Mord an der Ehefrau wirksam geworden. Ebenda, S. 43.Google Scholar
  195. 4.
    Roughead, W.: Trial of John Donald Merrett, S. 15, Edinburgh 1929.Google Scholar
  196. 5.
    Roughead, W.: Trial of John Donald Merrett, Edinburgh 1929.Ebenda, S. 35.Google Scholar
  197. 1.
    Watson, E. R.: Trial of George Joseph Smith, S. 24, 60, Edinburg 1922.Google Scholar
  198. 2.
    Siehe die Betrugszahlen bei Recken, S. 51.Google Scholar
  199. 3.
    Wolfgang, S. 107.Google Scholar
  200. 4.
    Mayen, Maurice: L’énigme de Vim/passe Ronsin, S. 14, Paris 1949.Google Scholar
  201. 5.
    Cook, Fred J.: The girl in the death cell, S. 152, New York 1953.Google Scholar
  202. 6.
    Crouse, Russel: Murder won’t out, S. 230 (Nov. 4, 1928), S. 230, Garden City 1932. Es war der Mord an Arnold Rothstein.Google Scholar
  203. 7.
    Makris, John N.: Boston murders, S. 23, New York 1948.Google Scholar
  204. 8.
    Carswell, Donald: Trial of Ronald True, S. 24, Edinburgh 1925.Google Scholar
  205. 9.
    O’Donnell, E.: Trial of Kate Webster, S. 24, Edinburgh 1925. 10 Minot: Murder will out, S. 71, 82, 134, 150, 209, 216.Google Scholar
  206. 1.
    Minot: Murder will out, S. 148ff. — Zur Sonntagsproblematik s. Bd. I, S. 191.Google Scholar
  207. 2.
    Bd. I, S. 327 ff.Google Scholar
  208. 1a.
    Stemmle, R. A.: Reise ohne Wiederkehr, Der Fall Petiot, Berlin 1951Google Scholar
  209. 1b.
    Babret, Claude: L’affaire Petiot, Un drame sous l’occupation, Paris 1958.Google Scholar
  210. 2.
    Wir streifen hier schon das wehrlose Opfer, das später durchgesprochen wird.Google Scholar
  211. 1.
    Botkin, B. A.: A treasury of Western Folklore, S. 145ff., New York 1951 (“The outlaw lobo”).Google Scholar
  212. 2.
    Brehms Tierleben, Bd. III, S. 18, Leipzig 1900.Google Scholar
  213. 3.
    „Eine Gruppe von 50 oder 60 Leuten aus dem Osten nahmen Karten für das Dampfschiff den Ohio hinunter; sie wollten so nahe wie möglich zu jener aufregenden Binnenstadt ‚Rollender Stein‘gebracht werden. Merkwürdigerweise hatte keiner von der Besatzung, wie es schien, von diesem Ort gehört, und das war seltsam, weil nach allem, was man vernommen hatte, es eine geschäftige und aufstrebende Stadt sein mußte. Die Reisenden zeigten Karten und Zirkulare; der liebenswürdige Herr, der ihnen die Grundstücke verkauft hatte, war der Geber. Das Bild des Orts war wahrhaft glänzend. Das belebte Schauspiel der Hauptstraße zur Mittagszeit ließ sich auf ihm in der ‚Perspektive‘sehen. Sie wiesen selbst mehrere Exemplare der in der Stadt erscheinenden Wochenschrift vor, den ‚Boten vom Rollenden Stein‘. Seine Spalten waren vom Gesellschaftsleben des Orts angefüllt und von dem fieberhaften Umsatz seiner Märkte. Die Schiffsleute blieben skeptisch: es gäbe keine solche Stadt, so sagten sie, und all der Hokuspokus sei nur Schwindel.“Die Auswanderer gingen ans Land, wo die Stadt hätte sein können. Sie irrten in der Wildnis umher. Der Herbst kam und ein kalter Winter. Hungernd und frierend suchten sie noch immer nach der Rätselstadt. Coates, Robert M.: The outlaw years, S. 199, 200, New York 1930.Google Scholar
  214. 1.
    Siehe Bd. I, S. 13ff.Google Scholar
  215. 2.
    Lynd, Robert S., and Helen Merrell: Middletown in transition, S. 407 und 414, New York 1937.Google Scholar
  216. 3.
    Ellis, Havelok: The criminal, S. 168, London 1907.Google Scholar
  217. 4a.
    Ferrier, J., and Kenneth Terrier: Crooks and Crime, S. 140, London 1928Google Scholar
  218. 4b.
    Netley, Lucas: Crooks; Confessions, S. 51, New York 1925.Google Scholar
  219. 5.
    Von zwei englischen Komplizen sehreibt James Spenser (Limey breaks in, S. 240), sie seien gut angezogen und ganz sprachgewandt gewesen, aber kein besserer Engländer hätte sich von ihnen hereinlegen lassen. „Sie beschränkten sich daher darauf, Koloniale und Amerikaner zu beschwindeln.“Limey tritt demgemäß als Mann von Adel auf.Google Scholar
  220. 1.
    Young, Pauline: Pilgrims of russian-town, S. 156, Chicago 1932.Google Scholar
  221. 2.
    Park, Robert, and Herbert Miller: Old world traits transplanted, S. 56–59. New York 1921.Google Scholar
  222. 3.
    Claghorn, Kate H.: The immigrant’s day in court, S. 1–65, New York 1923.Google Scholar
  223. 4.
    Bd. I, S. 305ff.Google Scholar
  224. 5.
    Siehe den berühmten Mord an dem Einsiedler Meynrad in Zürich vom Jahre 1863. Wettstein, Erich: Die Geschichte der Todesstrafe im Kanton Zürich, S. 5, Winterthur 1958.Google Scholar
  225. 6.
    Bataille: Crimes de 1892, S. 46ff.Google Scholar
  226. 1.
    Siehe meinen Aufsatz: Return to the scene of the crime, in Essays in criminal science, S. 53ff., ed. Gerhard O. W. Müller, London 1961.Google Scholar
  227. 2.
    Wosnik II, 3, S. 132.Google Scholar
  228. 3.
    Ebenda, I, S. 81.Google Scholar
  229. 4.
    Ebenda, I, 1, S. 85.Google Scholar
  230. 5.
    Bataille: Crimes de 1894, S. 301 ff. (L’hôtel solitaire de la Rue Galilée.)Google Scholar
  231. 1.
    Als Sonderling und reich war auch der Uhrmacher Lessau bekannt, der am 3. April 1910 von zwei Jugendlichen an einem Sonntag, früh gegen 9 Uhr — eine für einen Mord ganz ungewöhnliche Zeit —, erschlagen wurde. Der alte Uhrmacher hatte schon vorher mit einem der Täter „nach der Scheibe geschossen“und sollte ihn zum Wiederkommen aufgefordert haben. Wosnik II, 3, S. 148ff.Google Scholar
  232. 2.
    Bataille: Crimes de 1892, S. 217ff.Google Scholar
  233. 3.
    Das weibliche Gegenstück war die Frau von Valley, Witwe eines Polizeikommissars, die in einer ungeheuerlich schmutzigen kleinen Wohnung mit drei Katzen und zwei Hunden lebte, Pfänder belieh, Wuchergeschäfte machte und nur anrüchige Personen einließ. Sie besaß Häuser, Wertpapiere und ein erhebliches Bankkonto. „Der alte Geizkragen“, rief einer der Angeklagten aus, „hob Brotkrusten auf der Straße auf.“Sie wurde, als sie mit ihren Hunden zurückkam, erwürgt und beraubt. Das einzige Vergnügen dieser alten Baronin waren endlose Prozesse gewesen. Bataille: Crimes de 1896, S. 247.Google Scholar
  234. 1.
    Erst hatte die alte Wucherin ihn mißtrauiseh durch einen Spalt in der Türe betrachtet. Dann, als sie Menschen auf der Treppe hört, öffnete sie. Der junge Mann trat ein: „Die Alte stand schweigend vor ihm und sah ihn fragend an; es war eine kleine vertrocknete Frau von etwa sechzig Jahren, mit stechenden bösen Augen, kleiner spitzer Nase und barhäuptig. Das spärliche weiße Haar glänzte fettig von Pomade. Um ihren dünnen langen Hals, einem Hühnerbein nicht unähnlich, war ein Flanellappen gebunden, und auf den Schultern trug sie trotz der Hitze einen abgetragenen und gelb gewordenen Überwurf. Bisweilen hustete oder räusperte sich die Alte.“Schuld und Sühne, I. Teil, 1.Google Scholar
  235. 2.
    Bericht des True Detective, Oktober 1960, S. 28.Google Scholar
  236. 3.
    Der Alte hatte 50 Stichwunden erhalten. Alle seine Rippen waren gebrochen. Der rechte Fuß war unbekleidet und mit Zigarettenenden angebrannt, außerdem bis auf den Knochen aufgeschlitzt, eine Methode, Angaben über Geldverstecke zu erpressen.Google Scholar
  237. 1.
    Feuerbach, Bd. II, S. 278.Google Scholar
  238. 2.
    Neuer Pitaval, Bd. XXVIII, S. 97ff., Leipzig 1860.Google Scholar
  239. 3.
    Ebenda, Bd. XXVII, S. 184ff.Google Scholar
  240. 1.
    Bei allem Geiz konnte sie der Versuchung nicht widerstehen, selbst Fremden gegenüber von ihrer Wohlhabenheit zu sprechen. Zum Kirchgang putzte sie sich stark heraus. „Sie fürchtete sich vor dem Tode, ärgerte sich sogar, wenn sie in öffentlichen Blättern Ankündigungen von fertigen Särgen fand.“S. 188.Google Scholar
  241. 2.
    Neuer Pitaval, Bd. XXVI, S. 167ff., Leipzig 1858.Google Scholar
  242. 3.
    Pitaval der Gegenwart, Bd. VII, S. 174ff.Google Scholar
  243. 4.
    Dostojewski: Schuld und Sühne, I. Teil, 6.Google Scholar
  244. 1.
    Zorbaugh, Harvey W.: The gold coast and the slum, S. 83, Chicago 1957.Google Scholar
  245. 2.
    Marianne Padowetz weist besonders auf die mit irgendeinem körperlichen Defekt behafteten Frauen hin. (Der Heiratsschwindler, S. 57, Wien 1954.)Google Scholar
  246. 3.
    Miß Mundy sieht in dem Seebad, wie ein Mann ihr nachgeht. Sie verlangsamt ihren Schritt, lehnt sich an das Gitter und wartet. Sie sieht ihn näherkommen mit „Schwung in den Armen und Zögern in den Füßen“. Sie sieht „die breiten Schultern des Soldaten und die Form seines Bizeps in den Hemdsärmeln“. Sie ist das erste Opfer des Badewannenmörders Smith (Bolitho, S. 157).Google Scholar
  247. 4.
    Lessing: Haarmann, S. 142ff.Google Scholar
  248. 5.
    Siehe die Tabelle über die Herkunft der Hamburger Strichjungen bei Kuhn, S.23.Google Scholar
  249. 6.
    Die verfügbaren Zahlen sind nur Minima und hängen von der Ausdehnung ab, die dem Begriff der „Flucht“gegeben wird. Siehe Prisons: Attorney General’s Survey of release procedures, S. 96, Washington 1939.Google Scholar
  250. 1.
    Siehe die zahllosen Fluchten eines jugendlichen Kriminellen von zu Hause, Pflegeeltern und Anstalten bei Lindneb, Robert: The fifty-minute hour, S. 12 ff., New York 1956.Google Scholar
  251. 2.
    Von 273 entwichenen Anstaltsinsassen bestritten 24,4% ihren Lebensunterhalt durch Begehung eines neuen Deliktes. Giger: Kriminologie der Entweichung, S. 273.Google Scholar
  252. 3.
    H. Witschi berichtet von einem homosexuellen Paar, 57 und 18 Jahre alt, wie der Ältere am andern Tag erneut zudringlich wird, der Junge ablehnt und der 57jährige nunmehr mit der Polizei droht, da der andere aus einer Anstalt entwichen sei. Kriminalistik 1961, S. 147.Google Scholar
  253. 4.
    Beveridge, Peter: Inside the C.I.D., S. 68, London 1959. “… hundreds of whom were running wild in London.”Google Scholar
  254. 5a.
    Spencer, John C.: Crime and the services, S. 51 (nach den Angaben von Hermann Mannheim). — Im Jahre 1953 griff die Regierung endlich zu der kriminalpolitischen Weisheit einer allgemeinen Amnestie. Auch nach dem Kriege waren 10000 Mann desertiert, von denen 5090 1953 noch „abwesend“waren.Google Scholar
  255. 5b.
    Ebenda, S. 53.Google Scholar
  256. 6.
    Ganz ähnlich ist die Situation des Gangsters und aller derer, die in kriminellen Sphären leben.Google Scholar
  257. 1.
    In einem von Sling (Richter und Gerichtete, S. 254ff.) geschilderten Falle wurde die Frage juristisch erörtert, ob etwa anderthalb Minuten bei einem erregten Menschen genügten, aufgefordert, die Polizeiwache zu verlassen.Google Scholar
  258. 2.
    His, S. 180.Google Scholar
  259. 3.
    Moor, Emmy, S. 100. — Smith, E. H.: Famous poison mysteries, S. 15ff.Google Scholar
  260. 4.
    Ebenda, S. 144.Google Scholar
  261. 5.
    Schmitz, Jürgen: Die Kriminalität in Betrieben der eisenschaffenden Industrie in den Jahren 1951–1957, S. 117ff., Bonner Diss. 1959.Google Scholar
  262. 6.
    Eichberg, W.: Grenzzone und Kriminalität, S. 191, Bonner Diss. 1960.Google Scholar
  263. 1.
    Siehe Friedländer, Bd. X, S. 68.Google Scholar
  264. 2.
    Amschl: „Die Freundin bestohlen.“Pitaval der Gegenwart, Bd. V, S. 305ff.Google Scholar
  265. 3.
    Ebenda, S. 315.Google Scholar
  266. 4.
    Recken, S. 151.Google Scholar
  267. 5.
    Selbst bei der Bestechung wurde die Behörde in 41% der Fälle als Tatort ermittelt. Riegel, Hanspeter: Die Bestechungskriminalität im Landgerichtsbezirk Essen 1945–1957, S. 30, Bonner Diss. 1961.Google Scholar
  268. 6.
    „Nun sitzt auf der Anklagebank eine Dame aus guten Kreisen als Täterin jahrelanger, massenhafter, raffinierter Ladendiebstähle. Es gibt in der ganzen Stadt kaum ein größeres Geschäft, das von diesen Diebstählen verschont geblieben ist. Keiner dieser Diebstähle ist je entdeckt worden.“E. Moor, S. 81; siehe dazu Frey, Erich: Ich beantrage Freispruch, S. 111.Google Scholar
  269. 7.
    Über die Jagdgründe des jugendlichen Taschendiebs Tolland siehe Dinneen, Joseph F.: Underworld USA, S. 4, New York 1957, und meine Untersuchung: Diebstahl, Einbruch, Raub, S. 76, Tübingen 1954.Google Scholar
  270. 8.
    Die Technik ist beschrieben bei Martin, John Bartlow: My life in crime, S. 28, New York 1953.Google Scholar
  271. 1.
    Friedländer, Bd. IX, S. 284. In der Wohnung des Studenten wurden 31 Zöpfe gefunden.Google Scholar
  272. 2.
    Über diesen „injured innocence act“ berichtet Collans, Dev: I was a house detective, S. 67 ff.Google Scholar
  273. 3.
    The Gold Coast, S. 83.Google Scholar
  274. 4.
    Jolly, Julius: Hindu law and custom, S. 278, Calcutta 1928.Google Scholar
  275. 5.
    Siehe meine Studie: Der Hausfreund, in Monatsschrift 1958, S. 1 ff.Google Scholar
  276. 6.
    Birmingham, George A.: Murder most foul!, S. 145, London 1929. Der Pfarrer hatte das tödliche Chloroform gekauft.Google Scholar
  277. 7.
    Bataille: Crimes de 1890, S. 101 ff.Google Scholar
  278. 1.
    Neuer Pitaval, Bd. II, S. 114, Leipzig 1866.Google Scholar
  279. 2.
    Bei der Tötung von Personen, die erwachsen sind und zusammen schlafen, ist die Bezeichnung „Mitopfer“ angebracht. — In einem Falle von Mutter- und Brudermord erschlägt der Jugendliche die Mutter, ohne das Schwesterchen, das er gern hat und in ihren Armen liegt, zu verletzen. Neuer Pitaval, Bd. XX, S. 283. Leipzig 1861.Google Scholar
  280. 1.
    Neuer Pitaval, Bd. II, S. 116. Leipzig 1861.Google Scholar
  281. 2.
    Siehe meine Untersuchung: Beturn to the scene of crime. Google Scholar
  282. 3.
    Siehe Neuer Pitaval, Bd. IV, S. 230, Leipzig 1868.Google Scholar
  283. 4.
    Mayen, Maurice: Don-Juan assassin, S. 11 ff., Paris 1950.Google Scholar
  284. 5.
    Dem Kind war beinahe der Kopf abgetrennt worden.Google Scholar
  285. 6.
    Die kurze Notiz in Collins, T.: New York murders, S. 237, wird durch die ausführliche Darstellung von Ruth Reynolds in der New Yorker Sunday News vom 26. März 1961 ergänzt.Google Scholar
  286. 1.
    Chrestien, S. 80.Google Scholar
  287. 2.
    Bataille: Crimes de 1892, S. 212.Google Scholar
  288. 3.
    Ebenda, Crimes de 1891, S. 304.Google Scholar
  289. 4.
    Ebenda, Crimes de 1891, S. 270.Google Scholar
  290. 5.
    Wosnik, Bd. II, 2, S. 23.Google Scholar
  291. 6.
    Bataille: Crimes de 1891, S. 305.Google Scholar
  292. 7.
    Wosnik, Bd. II, 3, S. 8. „(Der Mann) sei vom Stuhle geglitten, gleichzeitig sei die Frau ausgekommen und habe um Hilfe geschrien.“ Siehe dazu den neuerlichen Fall des entführten und im Meere versenkten Richters Chillingworth (Florida). Für die gedungenen Mörder war es eine Überraschung, daß auch die Frau im Landhaus war. Sie mußten sie entgegen ihrer Absicht mitnehmen und ebenfalls ins Wasser werfen.Google Scholar
  293. 8.
    Wosnik, Bd. I, 2, S. 20 und Wosnik, Bd. I, 2, S. 97.Google Scholar
  294. 9.
    Feuerbach, Bd. II, S. 68; Birmingham, S. 457; Blundell, R. H., und G.Wilson: Trial of Buck Ruxton, S. 5 ff., Edinburgh 1927; Ferrières, Michel: La Belle d’Aix-les-Bains, S. 10, Paris 1949. Mayen, Maurice: Don-Juan assassin, S. 11, Paris 1950. Bataille: Crimes de 1892, S. 42. Hier flieht das alte Mädchen auf die Straße, wird eingeholt und mit dem Beil erschlagen. Der Mörder kehrt ins Haus zurück und zerschlägt, unfähig einzuhalten, alle Möbel.Google Scholar
  295. 1.
    Dostojewski: Raskolnikoff I, 7.Google Scholar
  296. 2.
    Kuhn: Der Strichjunge, S. 51 K. wurde nach seinen Angaben als 13jähriger von seinem Vater, der nach dem Kriege keinen Gefallen mehr an seiner Frau finden konnte… verführt.Google Scholar
  297. 3.
    Bergleb, S. 30.Google Scholar
  298. 4.
    Deutsch, Helene: Psychologie der Frau, S. 309, Bern 1948.Google Scholar
  299. 5.
    Dyckmans, S. 29. „Der bisher unbescholtene und völlig harmlose Bruder wurde von der Tochter (Täterin 19 Jahre alte Arzttochter, die mit ihrem Vater in Blutschande lebte) im Röntgenzimmer des Vaters zunächst ‚unter großer Mühewaltung‘mit der Ausübung des Geschlechtsverkehrs vertraut gemacht, während der Vater durch das Schlüsselloch zusah.“Google Scholar
  300. 1.
    Report of the Royal Commission on capital punishment, S. 330, London 1953.Google Scholar
  301. 2.
    Kriminalstatistik für das Jahr 1931, S. 37, Berlin 1934.Google Scholar
  302. 3.
    Herodot I, 137.Google Scholar
  303. 4.
    Herodot III, 50.Google Scholar
  304. 1.
    Bjerre, Andreas: Zur Psychologie des Mordes, S. 84 ff., Heidelberg 1925. „Wenn es ihm hin und wieder einen Tag lang oder zwei geglückt war, die Angstgrübeleien zu unterdrücken… so half ihm das gleichwohl wenig, weil sie ihn in den Schlaf hinein verfolgten; er konnte aufwachen, in Angstschweiß gebadet, weil er im Traum in der einen oder anderen Form gerade die Mißbilligung erlebt hatte, die er in wachem Zustand zu vergessen gesucht.“Google Scholar
  305. 2.
    Lessing: Haarmann, S. 29. Haarmann sagte zu den Geschworenen: „Macht’s kurz! Weihnachten will ich im Himmel sein bei Muttern.“ Ebenda, S. 128.Google Scholar
  306. 3.
    „Der Knabe rief: ‚Mutter, Mutter!‘, aber die Mörderin lief davon.“ Wosnik, Bd. I, 1, S. 117.Google Scholar
  307. 1.
    Siehe die von Adolf Schmidt (Bd. II, S. 155) angeführte Stelle aus den Eumeniden des Aeschylus, „welche unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die mutterlose Entstehung der Göttin Athene einzig den Vater für den wahren Erzeuger und die Mutter lediglich für die Vermittlerin der Zeugung erklärt.“Google Scholar
  308. 2.
    Roughead: Trial of John Donald Merrett, S. 4: „Sein gegenwärtiges Wohl und sein Erfolg im späteren Leben war ihr Lebensinhalt.“ Er wurde freigesprochen. Von 15 schottischen Geschworenen stimmten 5 für schuldig, 12 für „nicht bewiesen.“ Ebenda, S. 45. — Über seine späteren Morde siehe Sir Sidney Smith: Meistens Mord, S. 190, Stuttgart 1959.Google Scholar
  309. 3.
    Selbstmord eines Elternmörders. Ebenda, S. 2. Er hatte bei der Silberhochzeit seiner Eltern der ganzen Runde Gift gegeben. Die Mutter, die nur genippt hatte und den Geruch nicht mochte, überlebte.Google Scholar
  310. 4.
    Kriminalität des homophilen Menschen, S. 147 ff. Die Reihenfolge Mutter, Vater, Hund, findet sich bei Günther Brückner: Kriminologie des Mords, S. 139, Hamburg 1961.Google Scholar
  311. 5.
    Die große Mehrzahl der Opfer sind Frauen ohne Mann.Google Scholar
  312. 6.
    Neuer Pitaval, Bd. XX, S. 284.Google Scholar
  313. 7.
    „… Ich dachte, er könne mich entdecken durch sein Schreien, auch dauerte er mich, denn ich dachte, er müsse so sterben, weil er meist nur Muttermilch zu sich nahm.“ Ebenda, Bd. XX, S. 284.Google Scholar
  314. 8.
    Zum Beispiel der Fall von Wolfgang de Boor: Über motivisch unklare Delikte, S. 135, Heidelberg 1959.Google Scholar
  315. 1.
    Greeff, Etienne de: Introduction à la criminologie, S. 282, Bruxelles 1944.Google Scholar
  316. 2.
    James, A., V. Galvin and John M. Macdonald: Psychiatric study of a mass murder, American journal of psychiatry, S. 1059, 1959.Google Scholar
  317. 3.
    de Greeff, S. 277.Google Scholar
  318. 4.
    Sammlung von kriminologisch und kriminalistisch interessanten Lehrfällen der Landeskriminalpolizeisteile Hannover, Bd. II, Heft 5, S. 18, 1960.Google Scholar
  319. 5.
    Ebenda, S. 18; meine Kriminalität des homophilen Mannes S. 152. Jesse, F. Tennyson: Trial of Sidney Harry Fox, S. 3, Edinburgh 1934. „Er war stolz darauf, that his pleasure lay entirely with his own sex.“Google Scholar
  320. 1.
    Fürst Sulkowski hatte, ehe der Mord geschah (Neuer Pitaval, Bd. XX, S. 12), durch seine ungewohnten Sitten Ärgernis erregt: „Er wird auf allen seinen Wegen durch einen jungen Pagen, Baron Gustav genannt, begleitet, und dieser Page ist ein verkleidetes Mädchen. Er hatte dasselbe in Oppeln kennengelernt, trotz seines ganz gemeinen Charakters und niedriger Sitten sich leidenschaftlich in sie verliebt und unter jener Hülle in das Haus seiner Mutter mitgenommen.“ — Ein erhängt im Wald aufgefundener nackter Mann war von seiner Mutter „abgöttisch geliebt worden und war ihr in gleicher ‚feminin anmutender‘Liebe zugetan.“Die Mutter mußte die Neigung des Sohnes gekannt oder gefördert haben. Bartmann, Fritz: Dubiose Fälle, S. 44, Lübeck 1954. Im Gebüsch fand sich ein Damenbadetrikot usw.Google Scholar
  321. 2.
    Ballhause, Werner: Mord an der Mutter, Kriminalistik 1958, S. 448 ff.Google Scholar
  322. 3.
    Galvin und Macdonald, S. 1059. 4 Wurmser, S. 208.Google Scholar
  323. 5.
    Ebenda, S. 208. — „Wenn er von seiner Mutter sprach, it was usually in loving terms.“ Galvin und Macdonald, S. 1060.Google Scholar
  324. 6.
    Jesse, F. T.: Trial of Sidney Fox, S. 1. — Siehe meine Studie: Zur Kriminalität verschleppter Mutterliebe, Schweizerische Zeitschrift für Strafrecht, 1960, S. 292ff.Google Scholar
  325. 7.
    East, Sir Norwood: Society and the criminal, S. 106 ff., London 1949.Google Scholar
  326. 8.
    Lindner, Robert: The fifty-minute hour, S. 152, New York 1954.Google Scholar
  327. 1.
    Der 23jährige Muttermörder mit der Flugzeugexplosion hatte seit seiner Schulentlassung 45 Stellen gehabt. Galvin und Macdonald, S. 1059.Google Scholar
  328. 2.
    Brückner, S. 137.Google Scholar
  329. 3.
    Im Vordergrund stehen Unterschlagung und Betrug.Google Scholar
  330. 4.
    Jesse, F. T.: Trial of Sidney Fox, S. 32.Google Scholar
  331. 5.
    Neuer Pitaval, Bd. XX, S. 273; Galvin and Maodonald, S. 1058.Google Scholar
  332. 6.
    Jesse, F. T.: Trial of Sidney Fox, S. 6.Google Scholar
  333. 7.
    Fox verrat ganz unnötigerweise seinen homosexuellen Partner und bringt ihn dadurch vor das Kriegsgericht und um die Stellung (S. 7).Google Scholar
  334. 8.
    Auch wer die Mutter tötet, weil sie wieder heiraten will und damit dem Sohn die ihm gebührende Rücksicht und Pflege entzieht, handelt aus Gewinnsucht (de Greeff, S. 282). — Ein Sohn fürchtete die neue Ehe der Mutter. Er veranlaßte die Polizei, einen Beamten als Gast zur Verlobungsfeier zu schicken. „Der fröhliche Freier“ ließ sich bei seinen Erzählungen allerlei verdächtige Unglaubwürdigkeiten zuschulden kommen. Er wurde zur Polizei gebracht und stellte sich, allerdings erst später, als Heiratsschwindler heraus. Die Position des Sohnes war gefestigt. Nach C. C. Meijvogel, berichtet in Kriminalistik, 1960, S. 372. 1 Wurmsee, S. 208.Google Scholar
  335. 2.
    Galvin u. Macdonald, S. 1057.Google Scholar
  336. 3.
    Lehrfälle Hannover, 1960, S. 19.Google Scholar
  337. 4.
    Brückner, S. 138. Neuer Pitaval, Bd. XX, S. 264.Google Scholar
  338. 5.
    Meine Kriminalität des homophilen Mannes, S. 152. Es folgte eine Orgie der Verschwendung; sie machte erst auf den rentablen „Selbstmord“ aufmerksam, der amtlich angenommen worden war.Google Scholar
  339. 6.
    Roughead: Trial of Merrett, S. 2.Google Scholar
  340. 7.
    Neuer Pitaval, Bd. XX, S. 270.Google Scholar
  341. 8.
    Galvin u. Macdonald, S. 1060.Google Scholar
  342. 9.
    Wurmser. S. 208.Google Scholar
  343. 10.
    Galvin u. Macdonald, S. 1061.Google Scholar
  344. 1.
    K. Wagner in Grundfragen der Kriminaltechnik, Wiesbaden 1958, S. 158. — „Die Tochter schilderte dem von ihr sofort hinzugerufenen Arzt einen typischen Herzanfall, den die Frau in den letzten Monaten mehrmals erlitten hatte. Der Arzt bekundete als Zeuge, die Tochter habe ihm eine derart klassische Schilderung eines Herzanfalls gegeben, daß er — insbesondere gestützt auf Untersuchungsbefunde aus früherer Zeit — keine Bedenken gehabt habe, den Tod auf eine Herzerkrankung zurückzuführen.“Google Scholar
  345. 2.
    Ballhause, Werner: Mord an der Mutter, Kriminalistik 1958, S. 448 ff.Google Scholar
  346. 3.
    Meine Kriminalität des homophilen Mannes, S. 152.Google Scholar
  347. 4.
    Bei der späteren Untersuchung tauchte eine psychologische Komplikation auf: Alle drei Töchter waren noch als Schülerinnen durch einen Liebhaber der Mutter verdorben und mißbraucht worden. „Als sie sich der Mutter anvertrauten, erhielten sie Schläge und wurden zum Schweigen angehalten.“ Ballhause, S. 450.Google Scholar
  348. 1.
    Neuer Pitaval, Bd. I, S. 165, Leipzig 1866.Google Scholar
  349. 2.
    „In der Straße und dem ganzen Quartier sprach man unverhohlen von Vergiftung und meinte, wer einen Arzt zum Schwiegersohn habe, könne allerdings auf rasche Beförderung rechnen“, eine etwas summarische Denkweise. Ebenda, Bd. I, S. 172.Google Scholar
  350. 3.
    De la Pommerais, der seine Schwiegermutter behandelt, aber auch andere Ärzte zugezogen hatte, hatte von choleraähnlichen Symptomen gesprochen, aber auch an Herzkrankheit und eine Lungenaffektion gedacht. Nach der Exhumierung gab der berühmte Tardieu, der die Sektion vornahm, sein Gutachten dahin ab, Frau Dubuzy sei in voller Gesundheit und Lebenskraft an einer plötzlichen, heftigen Krankheit gestorben, weder an der Cholera noch an einem Herzübel. Neuer Pitaval, Bd. I, S. 173.Google Scholar
  351. 4.
    Aussage einer Ehefrau, gegen die ein Mordversuch verübt wurde: „Meiner Mutter habe ich in der ersten Zeit der Ehe mein Leid geklagt, worauf sie mich warnte und Bedenken wegen der 100000-Mark-Versicherung äußerte.“ Pitaval der Gegenwart, Bd. VIII, S. 218 (Hamburg 1911).Google Scholar
  352. 5.
    Smith, Edward H.: Famous poison mysteries, S. 85 ff., New York 1927.Google Scholar
  353. 1.
    Es handelt sich um den Tod des Millionärs Swope, seines Beraters und die schwere Erkrankung des Restes der Familie. Dr. Hyde hatte die Nichte des reichen Mannes geheiratet und hatte in allen Fällen die Behandlung geleitet. Hyde hatte, wie festgestellt wurde, Typhuskulturen gekauft. Als das Mordverfahren ins Rollen kam, war die Apotheke, aus der die Kulturen stammten, abgebrannt, die Rezepte hatten sich aber im Stahlsafe erhalten (Ebenda, S. 184).Google Scholar
  354. 2.
    Bataille: Causes criminelles de 1891, S. 137 ff.Google Scholar
  355. 3.
    Neuer Pitaval, Bd. XXXII, S. 302, Leipzig 1871.Google Scholar
  356. 4.
    Bataille: Crimes de 1891, S. 140.Google Scholar
  357. 5.
    Neuer Pitaval, Bd. XII, S. 179.Google Scholar
  358. 6.
    Emmy Moor, S. 177.Google Scholar
  359. 7.
    Der Kaufmann Strasser will den Versicherungsvertrag nicht in seiner Wohnung abschließen, „damit die Schwiegermutter nichts davon erfahre. Diese sei nämlich kein Freund von Versicherungen.“Krim. Monatshefte 1928, S. 243.Google Scholar
  360. 8.
    Schultz, Karl: Der Versicherungsmord, S. 20, Bonner Diss. 1956: „Von der Bestellung des (bordeauxroten) Volkswagens sagte er weder seiner Frau noch seiner Schwiegermutter etwas.“Google Scholar
  361. 1.
    Der psychologisch lehrreiche Fall ist kurz dargestellt bei Brückner, Günther: Zur Kriminalität des Mordes, S. 174, 175, Hamburg 1961.Google Scholar
  362. 1.
    Neuer Pitaval, Bd. XIII, S. 61 ff., Leipzig 1878.Google Scholar
  363. 2.
    Ebenda, S. 86. — Ein Geistlicher meldete sich, der früher in einem Seebad mit Perreau gewohnt haben wollte. „Bei einem Spaziergang sei zufällig einmal die Rede auf Schwiegermütter gekommen, und Herr Perreau habe gesagt: ‚Ich kenne ein Mittel, um eine unbequeme Schwiegermutter loszuwerden; man zeigt ihr einen Revolver… der Revolver geht los, und die Schwiegermutter ist weg. Hat man eine unbequeme Frau, so führt man sie auf Reisen und zeigt ihr eine schöne Gegend — die Frau rutscht und liegt unten‘.“Google Scholar
  364. 3.
    Smith, Edward H.: Famous poison mysteries, S. 311 ff.Google Scholar
  365. 1.
    Roughead, William: Trial of Dr. Pritchard, S. 26.Google Scholar
  366. 2.
    Ebenda, S. 32. — Er stellte den Totenschein auf „gastrisches Fieber“aus.Google Scholar
  367. 3.
    Irving, H. B.: A book of remarkable criminals: The Fenayrou case, S. 285, London 1918.Google Scholar
  368. 4.
    Die mit ihrer Mutter zusammen ermordete Frau Sloan war 17mal weggelaufen. Tod, T. M.: The Scots Black Calender, S. 96, Perth 1938.Google Scholar
  369. 5.
    Fall Herbert Gehrdts (Hamburg, Bericht im Tagesspiegel vom 14. Febr. bis 25. Febr. 1961).Google Scholar
  370. 6.
    Bataille: Crimes de 1891, S. 142. — Der Ehemann hatte das Gewehr weggeschlagen. Der abgehalfterte Schwiegersohn war, mit Gewehr, Pistole und einem langen Messer ausgerüstet, eingedrungen.Google Scholar
  371. 7.
    «J’ai vu le fauteuil de ma femme marcher tout seul (Rires).» Ebenda, S. 142.Google Scholar
  372. 8.
    Fenayrou hatte seiner Frau Ehering, Schmuck, Brautkranz und Wandbild weggenommen (Irving, S. 288). Sarrebousse hat das neugeborene Kind drohend zum Fenster hinausgehalten, um die Frau zu einem für ihn günstigen Testament zu zwingen. Bataille: Crimes de 1891, S. 140.Google Scholar
  373. 1.
    Auch Schwiegerväter können die Verfolgerrolle übernehmen. Cleveland murders, S. 87.Google Scholar
  374. 2.
    Siehe Bataille: Crimes de 1891, S. 248.Google Scholar
  375. 3.
    Döblin, Alfred: Die zwei Freundinnen und ihr Giftmord, S. 73, Berlin 1924.Google Scholar
  376. 4.
    Edward H. Smith, S. 86.Google Scholar
  377. 5.
    Mein Mord, S. 276.Google Scholar
  378. 6.
    Rice, Craig: 45 murders, S. 52.Google Scholar
  379. 7.
    Im Mordprozeß Wittmann wurde der Charakter des Angeklagten „von der Schwiegermutter aus erster Ehe… als versteckt, habgierig und kalt bezeichnet“. Neuer Pitaval, Bd. XL, S. 129. — „Ihre Schwiegermutter“, hielt der Präsident dem Angeklagten vor, „soll geäußert haben: ‚Mein Schwiegersohn wird im Gefängnis enden‘.“H. B. Irving, S. 299.Google Scholar
  380. 8.
    Tod: Scots black calender, S. 97. — Chantrelle war ein Lehrer, der von Nantes nach Edinburgh kam, eine Schülerin verführte und heiraten mußte. Die junge Frau mußte vor seinen Mißhandlungen Zuflucht bei der Mutter suchen. Als er in Geldschwierigkeiten geriet, versicherte er das Leben der Frau. Man nahm an, er habe sie vergiftet, und dann, um die Tat zu verdecken, einen Gasrohrbruch herbeigeführt.Google Scholar
  381. 1.
    Angeblich war Hau als Anwalt am Obersten Gerichtshof in Washington zugelassen (Friedländer, Bd. II, S. 9). Bekannten hatte er erzählt, sein Vater sei ein steinreicher Bankier, seine Mutter oder Stiefmutter eine geborene Gräfin. (Ebenda, S. 20.)Google Scholar
  382. 2.
    Er war mit der späteren Frau durchgegangen, weil die Mutter die Ehe nicht wollte. Angeblich hatte die Tochter aus Verzweiflung sich schwer durch einen Schuß verletzt. „Um die Ehre der Tochter zu retten“, wurde jetzt die Zustimmung gegeben. Wie sich herausstellte, hatte Hau den Schuß auf das Mädchen abgegeben, weil man „gemeinsam“sterben wollte (Ebenda, S. 41).Google Scholar
  383. 1.
    Hau war ein pathologischer Verschwender. Einen seiner Frau gegebenen Scheck der Mutter über 65000 Mark nahm er an sich und verbrauchte ihn in kurzer Zeit fast völlig. Er mußte neue Gelder zu beschaffen suchen, und die Beseitigung seiner Schwiegermutter war der erste Schritt.Google Scholar
  384. 2.
    Sie ging ins Wasser, ehe die Reihe an sie kam. Im Testament bestimmte sie, ihr Kind solle den Namen des Vaters ablegen. Auch Hau beging nach der Entlassung aus dem Zuchthaus Selbstmord. Noch viele Jahre gab es Leute, die an seine Unschuld glaubten; ein anderer falscher Bart tat seine Schuldigkeit.Google Scholar
  385. 3.
    Bowen, Croswell: They went wrong, S. 107ff., New York 1955.Google Scholar
  386. 4.
    Im Londoner Eastend „ringing the change“genannt. Benney, S. 185.Google Scholar
  387. 1.
    Siehe die Typen in einem Münchener Wucherprozeß. Wulffen, Bd. II, S. 333.Google Scholar
  388. 2.
    Siehe meine Studie: Der gehängte Henker, Schweiz. Zeitschr. für Strafrecht 1956, S. 32 ff.Google Scholar
  389. 3.
    Siehe den Wiener Kassenboten, der 284000 Gulden unterschlug und im Verbrecheralbum stand. „Die Zentralbank hatte ihn also“, schreibt ein Wiener Kriminalkommissar (Pitaval der Gegenwart, Bd. VIII, S. 61), „auf eine private Empfehlung hin gewissermaßen aus dem Zuchthaus übernommen.“Google Scholar
  390. 4.
    Zwei Täter: Neuer Pitaval, Bd. XI, S. 190.Google Scholar
  391. 5.
    Bjerre, S. 27; Neuer Pitaval. Bd. XLVIII, S. 93.Google Scholar
  392. 6.
    Bjerre, S. 65; Neuer Pitaval, Bd. XI, S. 189; Neuer Pitaval, Bd. XLVIII, S. 93.Google Scholar
  393. 7.
    Bjerre, S. 65.Google Scholar
  394. 8.
    Neuer Pitaval, Bd. XLVIII, S. 95 und 96.Google Scholar
  395. 9.
    Ebenda, S. 97.Google Scholar
  396. 1.
    Das ist wohl auch der Grund für den hohen Anteil unerfahrener Amateure und für den Rückgang der Verbrechensspielart.Google Scholar
  397. 2.
    Langhardt, Paul: Die Amtsdelikte im Bezirk des Landgerichts Krefeld in den Jahren 1919–1949, S. 43, Bonner Diss. 1953.Google Scholar
  398. 3.
    In einzelnen Jahren erfolgte überhaupt keine Verurteilung wegen Aussageerpressung.Google Scholar
  399. 1.
    Barker, John T.: Missouri lawyer, S. 164, Philadelphia 1949.Google Scholar
  400. 2.
    “third degree.”Google Scholar
  401. 3.
    Die Wirkung ist nur verfahrensrechtlich, dem Geständnis wird Beweiswert abgesprochen.Google Scholar
  402. 4.
    Harlow, Alvin F.: Murders not quite solved, S. 277 ff., New York 1938.Google Scholar
  403. 5.
    Carman wurde später einmal wegen Abtreibung verurteilt, S. 301.Google Scholar
  404. 6.
    Roughead, W.: Trial of Dr. Pritchard, S. 21.Google Scholar
  405. 7.
    Seelig u. Weindler, S. 89.Google Scholar
  406. 1.
    Siehe den Pater bei Mergen, S. 144, und den Dompropst bei Friedländer, Bd. VI, S. 103ff.Google Scholar
  407. 2.
    Mergen, S. 141 und 143. Wehner: Latenz der Straftaten, S. 53. Über Jugendheime: Kuhn, S. 51; über Strichjungen, Jugendführer: Wehner, S. 50 und Robinson jr., Edward G.: My fathermy son, S. 33, New York 1958 (Sportlehrer).Google Scholar
  408. 3.
    „Bei dem Angeklagten H. handelte es sich um eine Persönlichkeit, die nach ihrem ganzen Entwicklungsgang außerordentliche pädagogische Fähigkeiten bewiesen hatte; er war als Leiter von Heimen für Schwererziehbare, Schulleiter und Dozent tätig gewesen.“Winzenried und Rasch: Homosexuelle Handlungen mit Jugendlichen, Monatsschrift Bd. 41, S. 207.Google Scholar
  409. 4.
    Schmidt, Franz von: Nachtseiten der Liebe, S. 175–178, Rüschlikon 1960.Google Scholar
  410. 5.
    Ebenda, S. 179.Google Scholar
  411. 6.
    Winzenried und Rasch, S. 202: „Schon der Inhalt der Akten ließ die Vermutung aufkommen, daß ein Teil dieser Jugendlichen teils fahrlässig, teils provozierend an dem Zustandekommen der strafbaren Handlungen beteiligt war.“Google Scholar
  412. 7.
    Brückner: Kriminologie des Mordes, S. 205.Google Scholar
  413. 8.
    Stertz: Encephalitische Wesensänderung und Mord. Monatsschrift 1932, S. 324.Google Scholar
  414. 1.
    Golden, Milton M.: Hollywood lawyer, S. 163 ff. (“the too-generous husband”), New York 1960.Google Scholar
  415. 2.
    Boor, Wolfgang de: Über motivisch unklare Delikte, S. 124 ff., Heidelberg 1959. — Es handelte sich um einen 40jährigen Bühnenbildner. Siehe den Fall des ermordeten Regieassistenten M. in meinem Beitrag: Der Mord auf homophiler Basis, Kriminalistik 1960, S. 342 ff.Google Scholar
  416. 3.
    Siehe mein Gangster, S. 121.Google Scholar
  417. 4.
    Mord, S. 280.Google Scholar
  418. 5.
    Wulffen: Psychologie des Verbrechens, Bd. I, S. 282.Google Scholar
  419. 1.
    Horsetzky, A. von: Berühmte Kriminalprozesse der Gegenwart, S. 360, Wien ohne Datum. — Er wurde von den Mädchen auch der „Hendelherr“genannt. Ebenda, S. 409. Eine Zeugin erklärte trotz der Ungläubigkeit des Gerichts: „Auch ich kenne den Herrn, der öfters sich das Vergnügen verschafft, Hühner, Gänse und Tauben zu martern. Er sticht die Tiere ab, und wenn sie dann blutüberströmt herumflattern, ruft er aus: ‚Das ist ein Vergnügen und eine Freud, das ist die größte Lust, die ich hab‘.“Insofern hat Exner, recht, wenn er (S. 95) schreibt, daß die Prostitution dem Verbrechen ein eigentümlich fruchtbarer Boden ist; sie stellt das größte Angebot an Opfern dar.Google Scholar
  420. 2.
    Kluge-Götze, S. 267.Google Scholar
  421. 3.
    Ebenda, S. 33.Google Scholar
  422. 4.
    Sueton: Claudius 44 („Avidissimo ciborium talium“).Google Scholar
  423. 5.
    Wie überhaupt die Kriminalwissenschaft der experimentellen Psychologie vieles zu sagen hätte.Google Scholar
  424. 1.
    Siehe den angesehenen Bürger, Geschäftsmann und Kirehenyorstand bei Sutherland: Professional thief, S. 69 und die Beispiele bei Maurer: The big con, S. 105.Google Scholar
  425. 2.
    Man lese die Geschichte „Der Viehhändler aus Texas“bei Will, Irvin: The confessions of a con man, S. 126 ff., New York 1909.Google Scholar
  426. 3.
    Der Betrug, Tübingen 1957.Google Scholar
  427. 4.
    Maurer, S. 111.Google Scholar
  428. 5.
    Ebenda, S. 108.Google Scholar
  429. 6.
    Rowan, Richard Wilmer: The Pinkertons. A detective dynasty, S. 280, Boston 1931.Google Scholar
  430. 7.
    Ellenberger: Relations psychologiques entre le criminel et la victime. Revue Internat. de criminologie 1954, S. 9.Google Scholar
  431. 1.
    Nach Ellenberger, S. 8.Google Scholar
  432. 2.
    MacDonald, John R. C.: Crime is a business, S. 245, Palo Alto 1939. — Maurer berichtet (S. 109) zwei Fälle, in denen amerikanische Polizeioffiziere — der eine leitete die Betrugsabteilung — beschwindelt wurden, obwohl sonst Kriminelle meist den Grundsatz haben, die Polizei nicht dummerweise aufzubringen. Sutherlands Dieb (Professional thief, S. 127) führt die Verwundbarkeit der Polizei auf ihren „Überlegenheitskomplex“zurück. Wer glaubt, daß er schon alles wisse, wolle nicht mehr lernen. Ausnahmen kennten freilich sehr erfahrene Kriminelle, die sich zu Unrecht überlegen fühlten.Google Scholar
  433. 3.
    Heindl: Der Berufsverbrecher, S. 206 ff., Berlin 1927.Google Scholar
  434. 4.
    Neuer Pitaval, Bd. XXIX, S. 177 ff.Google Scholar
  435. 5.
    Harry, Gerard: The Peltzer case, S. 36, London 1928.Google Scholar
  436. 6.
    Douthwaite, L. C: Mass murder, S. 131 ff., New Jersey 1928.Google Scholar
  437. 1.
    Neuer Pitaval, Bd. XXX, S. 368, Leipzig 1871.Google Scholar
  438. 2.
    Ebenda, S. 384.Google Scholar
  439. 3.
    Siehe die Opfer Haarmanns. Lessing, S. 142ff.Google Scholar
  440. 4.
    Der Antrieb zur Entweichung ist zwischen 16. Juni und 15. Juli am stärksten. Giger, Hans: Kriminologie der Entweichung, S. 195; Föhnlagen habe einen starken Einfluß. Ebenda, S. 199.Google Scholar
  441. 5.
    Über die Spielsucht der Hochstapler siehe Maurer, S. 182; er meint, daß viele von ihnen dadurch Opfer, andere wieder Schwindler werden.Google Scholar
  442. 6.
    Von einem Patienten sprechend, dem Sohne eines reichen und geizigen Vaters, berichtet André Répond (Meng: Prophylaxe des Verbrechens, S.28): „Im Geschäftsleben scheint er sich dann zwei Jahre gut zu halten, bis er sich wieder in eine Tänzerin verliebt. Er empfindet wieder das Bedürfnis, sie unsinnig zu beschenken, ihr die tollsten Wünsche von den Augen abzulesen… Nicht nur gibt er ihr alles, was er besitzt, sondern, um sie an sich zu fesseln, begeht er sehr große Unterschlagungen, welche, als sie entdeckt werden, den größten Teil des Familienvermögens aufbrauchen… Mit Mühe dem Strafgericht entzogen, wird der Patient in meine Behandlung gebracht.“Google Scholar
  443. 1.
    Schätzing, Eberhard: Die Frau des Heimkehrers, in: Die Sexualität des Heimkehrers, Vorträge, S. 48, Stuttgart 1957.Google Scholar
  444. 2.
    Brückner, Günther: Zur Kriminologie des Mordes, S. 140 ff.Google Scholar
  445. 3.
    Sir Edward Marshall Hall hat die Ermordung von Frau Cora Crippen, alias Kunigunde Mackamotzki, durch Dr. Crippen mit der sexuellen Überlastung des diminutiven Mannes durch die vollblütige Polin erklärt. Als er gar seine Sekretärin zur Geliebten nahm, konnte die „kümmerliche Körperlichkeit“und das zunehmende Alter diesem Doppelanspruch nicht mehr genügen. Er nahm Hyoscin, um die Wünsche seiner Frau herabzusetzen. Statt ihre Nymphomanie abzudämpfen, nahm er durch eine Überdose ihr das Leben. Young, Filson: The trial of Hawley Harvey Crippen, S. 23, Edinburgh 1920. Das ist die freundlichste der Theorien, Mord und Zerstückelung zu erklären.Google Scholar
  446. 1.
    Der Heiratsschwindler, S. 59. Wien 1954.Google Scholar
  447. 2.
    Ebenda, S. 61. — Die Verblendung geht so weit, daß manche Opfer keiner Korrektur zugänglich sind. „Es gab Frauen, die noch in der Hauptverhandlung, wenn sie als Zeugen vernommen wurden, erklärten, nach wie vor an die Versprechungen und den guten Willen des Mannes zu glauben… und nach wie vor bereit waren, den Mann zu heiraten. Es sind jene Frauen, bei denen der kleinste Hinweis auf die Liebe und die Ernsthaftigkeit des Eheversprechens genügt, um sie zu einem Widerruf der Anzeige zu bewegen und jeden erlittenen, vorher behaupteten Schaden zu dementieren.“— Als der vielfache Bigamist, Heiratsschwindler und Frauenmörder Johann Hoch (aus Bingen) in Chicago im Gefängnis saß und auf die Hinrichtung wartete, kam sein letztes Opfer in die Zelle, um ihn „aufzurichten und zu trösten.“Smith, Edward H.: Famous poison mysteries, S. 124.Google Scholar
  448. 3.
    Padowetz, S. 32.Google Scholar
  449. 1.
    Bolitho, William: Murder for profit, S. 156, London 1926.Google Scholar
  450. 2.
    Ebenda, S. 181.Google Scholar
  451. 3.
    Ebenda, S. 189.Google Scholar
  452. 4.
    Siehe den Aufmarsch der Männer, die im Betrugsprozeß gegen eine Gruppe von Heiratsvermittlern erschienen. Bataille: Crimes de 1895, S. 292 ff.Google Scholar
  453. 5.
    Hollander, Bernard: The psychology of misconduct, vice and crime, S. 131, London 1922.Google Scholar
  454. 6.
    Eine Beamtin der Wiener Postsparkasse, die lange Jahre eine Vertrauensstellung innehatte, unterschlug plötzlich größere Beträge. Sie war einem jungen Mann hörig, der sie in gröbster Weise ausbeutete und sie mit Selbstmorddrohung vorwärtstrieb. Seelig: Kriminologie, S. 101.Google Scholar
  455. 1.
    Ein Gastwirt, 38 Jahre alt, war seiner Frau sexuell hörig und hatte mit ihr und ihrem Freunde ein triolistisches Verhältnis. Als ihn die Frau verließ, um endgültig zu dem Freunde überzusiedeln, wollte er aus dem Leben scheiden, tötete zwei seiner älteren Kinder im Schlafe, hatte aber nicht mehr den Mut, sich und das jüngste Kind umzubringen. Aus der Haft schickte er der Frau zärtliche Briefe. Seelig, S. 102.Google Scholar
  456. 2.
    Bericht von H. B. Brown in True Detective, Juliheft 1957, S. 14ff. und S. 64ff.Google Scholar
  457. 3.
    Siehe den Fall des Landgerichtsdirektors Hasse, der in Verzweiflung auf den Erpresser schoß; er wurde auf Grund von § 51 StGB freigesprochen. Wulffen, Bd. II, S. 374. Juristisch war es keine Notwehrsituation.Google Scholar
  458. 1.
    Siehe den Fall bei Mühlberger, R. T.: Das Verbrechen des Mordes, S. 284, Stuttgart 1834.Google Scholar
  459. 2.
    Erwähnt bei Ellenberger, S. 17.Google Scholar
  460. 3.
    Ebenda, S. 6.Google Scholar
  461. 4.
    Moor, Emmy: Der Gerichtssaal spricht, S. 84–88.Google Scholar
  462. 1.
    Solche Konflikte mögen mit steigender Lebensdauer an Häufigkeit zunehmen. Es wird ein Thema für den dritten Band sein.Google Scholar
  463. 2.
    A. Reps in Monatsschrift 1931, S. 169.Google Scholar
  464. 3.
    Ebenda, S. 168.Google Scholar
  465. 4.
    Neuer Pitaval, Bd. XXVIII, S. 214ff.Google Scholar
  466. 5.
    Ebenda, S. 218. — Bei Kindern hinterlassen Kleidungsfragen einen tiefen Stachel. Der Vatermörder von Reps (S. 168) hat nie vergessen, daß er ohne den üblichen neuen Anzug zur Konfirmation gehen mußte. Die Söhne Kleinschrots klagen: der Vater habe ihnen niemals Kleider angeschafft, so daß sie auf das jammervollste vernachlässigt umhergehen mußten (Feuerbach, Bd. I, S. 237).Google Scholar
  467. 6.
    Neuer Pitaval, Bd. XXVIII, S. 218.Google Scholar
  468. 1.
    Feuerbach, Bd. I, S. 224ff.Google Scholar
  469. 2.
    Auch Ehemänner können die bei weitem Schwächeren sein, wie wir in Kürze sehen werden. Die Frauen schlagen nicht so häufig zu; sie haben ihre ganz besonderen Folterinstrumente. Einen solchen Weibsteufel schildert Milton Golden in Hollywood lawyer, S. 148ff., New York 1960.Google Scholar
  470. 3.
    Feuerbach, Bd. I, S. 235.Google Scholar
  471. 4.
    Ebenda, S. 236.Google Scholar
  472. 5.
    Ebenda, S. 237.Google Scholar
  473. 6.
    Ebenda, S. 242. — Der Zutritt dieses Außenseiters zu der halben Notwehrlage der Familie ist ein besonders schlimmer Zufall. „Ein Mord, gehörig bezahlt und in der Hoffnung ewiger Verschwiegenheit verrichtet, galt ihm soviel wie jede andere Taglöhnerarbeit.“Google Scholar
  474. 1.
    Fetterbach, Bd. I, S. 251.Google Scholar
  475. 2.
    Ebenda, S. 239. — „Nur unter Voraussetzung eines solchen Vaters läßt sich begreifen, wenn eine als sanftmütig geschilderte, leidende Gattin wie Kinder, die allgemein wegen ihrer Rechtschaffenheit und Gutartigkeit gepriesen werden, bis zum entsetzlichsten aller Verbrechen sich verirren konnten.“Google Scholar
  476. 3.
    Casey, Lee: Denver murders, S. 66, New York 1946. — Der Einfluß des Anwalts ist unverkennbar wie bei ihrem Einmarsch in den Gerichtssaal, wo die Angeklagte ihre großen Kinderaugen und ihre zarte Mädchenstimme spielen ließ.Google Scholar
  477. 1.
    Auch kann ein erster Mordversuch durch den jähzornigen Ehemann vorausgegangen sein (Mühlberger, S. 285 und 286). Als die ins Wasser gestürzte Ehefrau patschnaß nach Hause gekommen war, erklärte sie vor Furcht den Nachbarn, sie sei von selbst in den Kanal gefallen. Bald danach fand man sie tot in einem Steinbruch.Google Scholar
  478. 2.
    Der geisteskranke Pfarrer Guth quälte, wenn er getrunken hatte, die Frau bis aufs Blut: „Sie mußte häufig Schmähungen, Vorwürfe, Drohungen und persönliche Mißhandlungen erdulden, die zum Teil gefährlicher Art waren und mit scharfen Instrumenten verübt wurden.“(Mühlberger, S. 307.) Aus Kummer fing auch sie zu trinken an. Am Neujahrstag erstach er sie. Sie war die ganze Zeit in Lebensgefahr gewesen.Google Scholar
  479. 3.
    Bei Streitigkeiten beider Teile könnte das Tatbestandsmerkmal der „Verschuldung“sich störend in den Weg stellen. Soweit die psychologische Beurteilung in Frage kommt, haben die obersten Gerichte zutreffend entschieden (RGSt 60, 318, und 66, 22, und BGH 5, 371). — Man könnte öfters auch mit putativer Notwehr weiterkommen.Google Scholar
  480. 4.
    Neuer Pitaval, Bd. II, S. 360ff.Google Scholar
  481. 5.
    Ebenda, S. 371.Google Scholar
  482. 1a.
    Tod: Scots Black Calender, S. 29, 86 u. 141. Collins, Ted: New York murders, S. 220.Google Scholar
  483. 1b.
    Ashbury, Herbert: The gangs of New York, S. 72ff., New York 1928.Google Scholar
  484. 2.
    Minot, S. 14.Google Scholar
  485. 3.
    Minot, S. 264.Google Scholar
  486. 4.
    Neuer Pitaval, Bd. XI, S. 140. Geschlagen wurde mit einem ungebürlieh dicken Tau und einem Knotenstock, sogar — dies war ein besonders schlimmer Verstoß gegen seemännischen Komment — am Ruder. Gang und gäbe waren Worte wie: „Ich will euch allen die Knochen zerhauen.“(Ebenda, S. 149.) „Aber wer waren die Täter?“, schreibt der Bericht (S. 168), „Junge, sittlich unverdorbene Leute… Furchtbare Mißhandlungen, eine kannibalische Hoheit, die Verletzung ihrer Menschenrechte hatte sie zu dem entsetzlichen Entschluß gebracht“. Der Kapitän und sein Sohn, der Obersteuermann, wurden von der Besatzung über Bord geworfen.Google Scholar
  487. 5.
    Feuerbach, Bd. I, S. 211: „Joseph Auermann, tadelloser Mensch und Bürger, und zuletzt doch ein Mörder.“Google Scholar
  488. 1.
    „Auermann, weit entfernt, je von der Obrigkeit eine Strafe erlitten oder verdient zu haben, stand wegen seiner unbedingten Rechtlichkeit in allgemeiner Achtung. Alle abgehörten Zeugen, Mitbürger, Nachbarn, Hausgesinde stimmen… miteinander überein: Er war ein durch und durch ehrlicher und rechtlicher Bürger, welcher mit rastlosem Fleiß seine Familie redlich ernähren und seine Geschäfte vorwärtszubringen suchte. Er spielte nicht, trank wenig, war guttätig gegen Arme, freundlich, zuvorkommend und dienstfertig gegen jedermann… Me suchte er Händel, war durchaus friedfertig, nachtragend und zu aufbrausendem Zorne nicht im mindesten geneigt. Beleidigungen wußte er zu ertragen… Stillschweigen war das gewöhnliche Zeichen seines höchsten Zornes.“(Feuerbach, Bd. I, S. 212.) Wahrscheinlich wäre es bei diesem stillen Menschen nicht zum hemmungslosen Ausbruch gekommen, wenn es ihm gelungen wäre, weniger zu schweigen und Geduld zu üben.Google Scholar
  489. 2.
    Amory, Cleveland: The proper Bostonians, S. 215, New York 1947.Google Scholar
  490. 3.
    Der deutsche Bericht ist nachzulesen im Neuen Pitaval, Bd. XVIII, S. 326 bis 442; ein englischer findet sich bei Birmingham, S. 607–643.Google Scholar
  491. 4.
    Parkman hatte der Medizinischen Fakultät von Harvard eine bedeutende Stiftung gemacht. Birmingham, S. 608.Google Scholar
  492. 1.
    „Parkman war eine fast karikaturähnliche Gestalt… Jedes Kind kannte ihn: Daher war der Identitätsbeweis um vieles erleichtert, aber auch die Frage über den Alibibeweis hinsichtlich des Ermordeten um so zweifelhafter.“Neuer Pitaval, Bd. XVIII, S. 442.Google Scholar
  493. 2.
    Parkman pflegte Geld auszuleihen. „Obwohl freigebig, wenn er schenkte, war er doch durchaus genau in seinen Geschäftsangelegenheiten.“Ebenda, S. 338.Google Scholar
  494. 3.
    “A very annoying kind of man.” „Er war gefühllos und unversöhnlich.“Oliver, John Rathbone: Foursquare. The story of a fourfold life, S. 50, New York 1930.Google Scholar
  495. 4.
    Der Kopf war abgetrennt, doch nicht mehr aufzufinden, wie in so vielen Fällen. Siehe meine Untersuchung: Der abgetrennte Kopf, Gross’ Archiv, Bd. 126 (1961), S. 154ff. — Man könnte es als eine Art Schuldgefühl deuten, wenn die Witwe Parkmans sich an die Spitze einer Liste setzte, in der für Websters Witwe und Kinder gesammelt wurde. Amory, S. 225. Das Opfer suchte an dem Täter wieder gutzumachen, was sie beide, jeder auf die eigene Weise, gesündigt hatten. Nach dem Gesetze trug der Mörder Webster ganz allein die Last.Google Scholar
  496. 5.
    Etwa: alle Knochen im Leibe zerbrechen, Herzausschneiden (cut your heart out); sogar Achilles übertreibt (Homer: Ilias XXII, 345, 347):Google Scholar
  497. „Daß doch Zorn und Wut mich erbitterte, roh zu verschlingen Dein zerschnittenes Fleisch, für das Unheil, das Du mir brachtest.“Google Scholar
  498. 1.
    Siehe den Mord an „Big Jack“Zellig, Minot, S. 96, und den Fenstersturz von Abe (Kid Twist) Reles in Kefauver, Estes: Crime in America, S. 223, London 1952.Google Scholar
  499. 2.
    Bayer, O. W.: Cleveland murders, S. 177, New York 1947.Google Scholar
  500. 3.
    „Tosender Willy.“— „Kastanienbraunes und rotes Haar umwehte seine Stirn wie eine kampfbereite Fahne.“(Ebenda, Cleveland murders, S. 177.)Google Scholar
  501. 4.
    Zeugenaussage: „Einmal habe sie ihm beim Essen ohne allen Anlaß die Schüssel auf den Kopf geschlagen.“Mühlberger, S. 182. — Eine Frau, die den Mann quält und mit einem Gewehr bedroht, findet sich bei Ellenberger, S. 17.Google Scholar
  502. 5.
    Feuerbach, Bd. I, S. 135 ff.Google Scholar
  503. 6.
    Wir sind im Jahre der Schlacht von Jena 1806. — Der bei der Opferzeit bereits erwähnte Vorgang gewinnt beim Opferangriff weitere Bedeutung.Google Scholar
  504. 1.
    Mühlberger, S. 181 ff. — Die Frau pflegte bei Streitigkeiten alles das, was gerade zur Hand war, auf den Mann zu werfen. Der ewige Hader hatte ihn bewogen, zu versuchen, nach Amerika auszuwandern. — Eröffnet sich hier ein neues Opferproblem? — Er war nur bis Bremen gekommen. Der Totschlag entstand daraus, daß beide Eheleute um eine Hacke kämpften, mit der die Frau auf ihn eingedrungen war. Die Verurteilung zu lebenslänglicher Zwangsarbeit wurde auf dem Gnadenwege auf 7 Jahre herabgesetzt.Google Scholar
  505. 2.
    Neuer Pitaval, Bd. VII, S. 182.Google Scholar
  506. 1.
    Young, Filson: Trial of Crippen, S. 14ff.Google Scholar
  507. 2.
    Young, Filson: Trial of Herbert Bowse Armstrong, New York 1944, S. 3ff., Edinburgh 1927.Google Scholar
  508. 3.
    Minot, S. 143. — Wie Crippen und Armstrong war Dr. Buchanan auch ein ganz kleiner, schwächlicher Mann.Google Scholar
  509. 4.
    Collins, Ted: New York murders, S. 152, New York 1944. Der Mann, ein Arzt, mußte einkaufen gehen. Inmitten einer unglaublichen Unordnung sorgte die Frau nur für zwei Hunde, einen Papagei und einen Affen.Google Scholar
  510. 5.
    Bericht der Associated Press vom 26. November 1947.Google Scholar
  511. 6.
    Mühlberger, S. 200. — In einem andern Zusammenhang (Mühlberger, S. 118) war der Mann der Frau körperlich zuwider geworden. Im Ekel sitzt der Antrieb, sich vom Widerwillens-Agens zu befreien.Google Scholar
  512. 7.
    Siehe den Fall Burdell bei Crouse, S. 76ff.Google Scholar
  513. 1.
    „Du sagtest doch, sie sei ein Ungeheuer?“ fragte der Offizier. — „Ja, ein entsetzliches, sieht aus wie ein eingekleideter Soldat… Ich würde die vermaledeite Alte totschlagen und berauben, und ich versichere dir, ich würde nicht die geringsten Gewissensbisse darüber empfinden… Sieh an: Auf der einen Seite eine einfältige, gedankenlose, unnütze, bösartige, kranke Alte, die niemand zu etwas nützt, die vielmehr, allen feindselig gesinnt, selbst nicht weiß, wozu sie lebt, und morgen schon sterben kann… Auf der andern Seite jugendliche, frische Kräfte, die aus Mangel an Unterhalt verderben, zu tausenden, bis auf den heutigen Tag.“ — „Sie ist in der Tat unwert zu leben“, antwortete der Offizier — „aber das liegt nun einmal in der Natur.“ — „Aber Freund, die Natur läßt sich verbessern und richten…“ (Raskolnikoff 6).Google Scholar
  514. 2.
    de Glajeux, Berard: Les passions criminelles, S. 49, Paris 1893.Google Scholar
  515. 3.
    Neuer Pitaval, Bd. II, S. 385, Leipzig 1842.Google Scholar
  516. 4.
    Monatsschrift 1930, S. 612.Google Scholar
  517. 5.
    Neuer Pitaval, Bd. II, S. 99, Leipzig 1867.Google Scholar
  518. 1.
    Bataille: Crimes de 1896, S. 254.Google Scholar
  519. 2.
    Rice, Craig: Los Angeles murders, S. 198.Google Scholar
  520. 3.
    Fetterbach, Bd. I, S. 289.Google Scholar
  521. 4.
    Traust, Arthur: The prisoner at the bar, S. 273, New York 1925. — Hermann Mostar schreibt über eine Vergiftete: „… Als sie, die nie ein Weib war, auch keine Frau und keine Mutter mehr ist, da ist sie allen im Wege: dem Sohn, der Schwiegertochter und dem Mann… Zum Geburtstag bereitet er ihr einen Likör.“ (Nehmen Sie das Urteil an? S. 205, Stuttgart 1937.) — Sollte in einer Zeit der Rationalisierung der „unnütze“ Mensch eine weitere Abwertung erfahren?Google Scholar
  522. 5.
    McAdoo, William: The procession to Tyburn, S. 45, New York 1927.Google Scholar
  523. 6.
    Neuer Pitaval, Bd. XVI, S. 339, Leipzig 1860.Google Scholar
  524. 1.
    „Vom Ritter Hans von Waidenburg berichtet die Sage, daß er das Land bis aufs Blut aussog und die Untertanen wie ‚wilde Tiere‘behandelte.“ Fehr, Hans: Das Recht in den Sagen der Schweiz, S. 94, Frauenfeld 1955.Google Scholar
  525. 2.
    Artikel aus den Annals of San Francisco von 1854, angeführt von Herbert Asbury: The barbary coast, S. 133, New York 1947.Google Scholar
  526. 3.
    Ebenda, Herbert Asbury: The barbary coast, New York 1947. S. 134 („superior race“).Google Scholar
  527. 4.
    Mein Desperado, S. 190.Google Scholar
  528. 5.
    Billy the Kid, ein Desperado, rühmte sich, 21 Menschen getötet zu haben, „Indianer nicht inbegriffen“, die, wie er sagte, nicht als menschliche Wesen anzusehen seien. Botkin, B. A.: A treasury of Western folklore, S. 224, New York 1951. — Auch das Teufelsbild schlich sich hinein, des Urfeinds aller guten Menschen. Für die Chinesen waren Europäer fremde Teufel, für Amerikaner waren die Indianer „rote Teufel“. Die Frau, die die Berührung ihres Mannes haßte, sprach von einem „Satan“.Google Scholar
  529. 1.
    Martin: Die Freundin der Gefangenen, in Pitaval der Gegenwart, Bd. VI, S. 235. Die Frauen Inhaftierter bissen alle an, um ihrem Mann Erleichterung zu verschaffen.Google Scholar
  530. 2.
    Bader: Soziologie der deutschen Nachkriegskriminalität, S. 97.Google Scholar
  531. 3.
    „In Darmstadt erschien bei der Ehefrau des aus politischen Gründen inhaftierten Professors 0. ein Betrüger, der sich erbot, einen jüdischen amerikanischen Major durch Schenkung von Schmuckstücken zu bestimmen, einen… günstigen Spruchkammerbescheid zu erwirken.“ Jacobs, Ruprecht: Kriminalität der Nachkriegszeit, S. 176, Godesberg 1952.Google Scholar
  532. 4.
    Treich, Léon: 13 disparitions tragiques, S. 123ff, Paris 1950. Nach einem Dutzend falscher Grußbesteller erschien sogar der falsche Erbe. Selbst seine Mutter wollte seine teuren Züge wiederfinden. (Ebenda, Treich, Léon: 13 disparitions tragiques, Paris 1950. S. 127.) Sie starb vor Freude bald darauf.Google Scholar
  533. 5.
    Eschenbach in Bekämpfung von Betrug, Urkundenfälschung, S. 30, Wiesbaden 1956.Google Scholar
  534. 1.
    Padowetz: Heiratsschwindel, S. 13.Google Scholar
  535. 2.
    Mein Betrug, S. 44.Google Scholar
  536. 3.
    Black, Jack: You can’t win, S. 69, New York 1926.Google Scholar
  537. 4.
    Mein Betrug, S. 115.Google Scholar
  538. 1.
    Mitteilung in Sammlung kriminologisch und kriminalistisch interessanter Lehrfälle der Landeskriminalpolizeistelle Hannover, II, Heft 5, S. 8 und 9 ff. — Die Hochstaplerin hatte Kölner Karnevalsgesellschaften angerufen und gefragt, ob sie als „Korea-Schwester“ freien Eintritt habe.Google Scholar
  539. 2.
    Wahrscheinlich sann er gerade über neue Gaunerstreiche nach.Google Scholar
  540. 3.
    Klöck, Walter F.: Ich bitte um Milde, S. 61 ff., München 1961.Google Scholar
  541. 4.
    Es gibt neben einer Topographie des Mitleids auch Zeiten regen Mitgefühls. Ein Bettelbetrüger schreibt: „Am Tage vor Weihnachten habe ich mir über 20 Mark zusammengeholt. Da ist es überall gut. Da muß man aber nur in einem mitleiderregenden Zustand erscheinen.“ Luz, Walter: Das Verbrechen in der Darstellung des Verbrechers, S. 23, Heidelberg 1927.Google Scholar
  542. 1.
    „Die Möglichkeit, dem Reuigen eine Geldstrafe von 300 Mark zu bewilligen, wird aufgegriffen vom Staatsanwalt. Da Beni gar so schön betteln und wuiseln (winseln) kann, kommt er schließlich sogar mit zweihundert Mark davon.“ Klöck, S. 129.Google Scholar
  543. 2.
    MacDonald, J. C. R., S. 3, 11 und 51.Google Scholar
  544. 3.
    Es gibt viele solche Gemeinschaften: Landsleute, Menschen gleichen Glaubens, Parteifreunde, alte Schulkameraden, „Kollegen“ aller Art. Auch Kriminelle können gleiche Abwehrfronten nicht entbehren. Siehe Sutherland: Professional thief, S. 5 ff. Geistesverwandtschaft ist oft stärker als die gleiche Herkunft.Google Scholar
  545. 4.
    Padowetz, S. 24.Google Scholar
  546. 6.
    Padowetz, S. 66.Google Scholar
  547. 1.
    Padowetz, S. 67.Google Scholar
  548. 2.
    Ebenda, S. 24.Google Scholar
  549. 3.
    Mezger, Edmund: Kriminologie, S. 79 ff., München 1951.Google Scholar
  550. 4.
    Ebenda, Mezger, Edmund: Kriminologie, München 1951. S. 81.Google Scholar
  551. 5.
    Hynd, Alan: The giant killers, S. 47, New York 1945.Google Scholar
  552. 1.
    Time Magazin vom 9. 3. 1959.Google Scholar
  553. 2.
    Cleric, G. F. v.: Der Hochstapler, Schweiz. Zeitschrift für Strafrecht, Bd. 39 (1926), S. 20. — „Auch sonst hatte sie den Kopf voll caritativer Ideen, sie versprach einem Arzt den Bau eines Spitals, einem Geistlichen den Fonds für einen Kirchenbau, armen Kindern Ausstattung…“Google Scholar
  554. 3.
    Über diese Fragen siehe meinen Betrug, S. 76 ff.Google Scholar
  555. 4.
    v. Cleric, S. 23.Google Scholar
  556. 5.
    Ebenda, S. 24.Google Scholar
  557. 6.
    Jacobs, S. 179.Google Scholar
  558. 7.
    Bericht der Associated Press vom 20. Dezember 1958.Google Scholar
  559. 8.
    Eschenbach, S. 28.Google Scholar
  560. 9.
    Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 8. September 1956.Google Scholar
  561. 1.
    Simmel, J. M., und H. Hartmann: Der Hochstapler, S. 157, München 1954. — Der falsche Kapitänleutnant hat mir den Vorgang einige Jahre später selbst erzählt. Ihm kam zugute, daß er wirklich wie ein Seeheld aussehen konnte.Google Scholar
  562. 2.
    Siehe die Fälle in Betrug, S. 52ff.Google Scholar
  563. 3.
    Jeremias XVI, 6.Google Scholar
  564. 4.
    Plutarch: Solon 21.Google Scholar
  565. 6.
    Sueton: Otho 122.Google Scholar
  566. 1.
    Ellenberger: Relations psychologiques entre le criminel et la victime, S. 11. Ellenberger fügt sehr richtig der Betäubung durch die Trauer den expansiv machenden Glücksrausch hinzu: er macht nach manchen Raubmorden den Täter verschwenderisch und pathologisch sorglos, ein unerwartet leichtes Opfer anderer Gauner, aber auch der Strafverfolgung.Google Scholar
  567. 1.
    Kriminalstatistik für das Jahr 1931, S. 36, Berlin 1934.Google Scholar
  568. 2.
    Das Dunkelfeld des ersten Lebensjahres ist besonders hoch, verbirgt sich in der allgemeinen Sterblichkeit.Google Scholar
  569. 3.
    Siehe den effektiven Schutz der Familie in den Fällen André Réponds, Meng: Prophylaxe, S. 13–46.Google Scholar
  570. 4.
    Zahlen bei Mackenroth, S. 73. Siehe die bemerkenswerte Kurve bei van Bemmelen, S. 237, nach Cecil Burt.Google Scholar
  571. 5.
    Siehe die Altersstruktur der eingelieferten Schizophrenen in Patients in hospitals for mental disease, S. 35, Washington 1935.Google Scholar
  572. 1.
    Kuhn: Strichjungen, S. 22. Der Höhepunkt der Festnahmen liegt bei den Jahren 18, 19 und 20. Der Beginn der Tätigkeit muß um 2–3 Jahre zurückverlegt werden. Kuhn denkt an ein Jahr, wogegen der Geschmack der Kunden spricht. Auch Redhardt meint (S. 30), daß hauptsächlich der überalterte Grundbestand statistisch zu erfassen ist.Google Scholar
  573. 2.
    Siehe den Versicherungsmord. Bataille: Crimes de 1891, S. 409.Google Scholar
  574. 3.
    „Beide schliefen den Schlaf junger, gesunder, müder Arbeiter, und ich konnte mir nichts Besseres wünschen.“ Es handelt sich um einen Einbruch. Black, J., S.307.Google Scholar
  575. 4.
    Solche Zahlen bei Hagemann, Handwörterbuch, Bd. II, S. 408.Google Scholar
  576. 5.
    „Die Prostitution ist eine bestimmte Form des außerehelichen Geschlechtsverkehrs, die dadurch ausgezeichnet ist, daß das sich prostituierende Individuum mehr oder weniger wahllos sich unbestimmt vielen Personen fortgesetzt, öffentlich und notorisch, selten ohne Entgelt, meist in der Form der gewerbsmäßigen Käuflichkeit zum Beischlafe oder zu andern geschlechtlichen Handlungen preisgibt oder ihnen sonstige geschlechtliche Erregung und Befriedigung verschafft und provoziert und infolge dieses Unzuchtsgewerbes einen bestimmten konstanten Typus bekommt.“ Ebenda, Bd. II, S. 396.Google Scholar
  577. 6.
    Collans, Dev S. 57 und 58.Google Scholar
  578. 7.
    Ebenda, S. 64.Google Scholar
  579. 1.
    Bataille: Crimes de 1894, S. 292. — Der über 77jährige Colasson wurde von jungen Raubgesellen überfallen. Er galt als alter Menschenfeind, der seine Wohnung hermetisch abschloß, sich nur dreimal in der Woche Essen bringen ließ, dabei wertvolle alte Bilder besaß. Die Eindringlinge verlangten unter Todesdrohung die Juwelen seiner Frau; bedauernd mußte er entgegnen, daß er nur Junggeselle sei und das seit 77 Jahren.Google Scholar
  580. 2.
    Harlow, S. 254.Google Scholar
  581. 3.
    Pearson, Edmund: Five murders, S. 233, New York 1928.Google Scholar
  582. 4.
    The older the man the softer the sucker. Irwin: Confessions of a con man, S. 105, New York 1909.Google Scholar
  583. 5.
    Pearson, S. 233.Google Scholar
  584. 6.
    Harlow, S. 253.Google Scholar
  585. 1.
    Feuerbach, Bd. I, S. 154.Google Scholar
  586. 2.
    Moberg, David O.: Old age and crime. Am. journal of crime law and criminology 1953, S. 766.Google Scholar
  587. 1.
    Elliott, Robert G.: Agent of death, S. 224, New York 1940.Google Scholar
  588. 2.
    Smith: Poison mysteries, S. 265.Google Scholar
  589. 3.
    Siehe meine Erpressung, S. 284 ff. — Ein Admiral sagt mit Tränen in den Augen vor Gericht, er habe sich nicht vor dem Tode in der Seeschlacht, „wohl aber vor einem Familienskandale gefürchtet.“ Ebenda S. 300.Google Scholar
  590. 4.
    Bericht von Robert Gaupp in Monatsschrift, Bd. III, S. 162. Vom Fund einer Wasserleiche schreibt Weimann (Gross’ Archiv, Bd. 87, S. 229): „Sie war... menstruiert, wie wir dies bei Selbstmörderinnen so häufig sehen.“Google Scholar
  591. 1.
    Stelzner: Analyse von 200 Selbstmordfällen, S. 98, Berlin 1906.Google Scholar
  592. 2a.
    Englische Fälle, bei denen Menstruation des Opfers vorgefunden wurde, waren: Watson, E. R.: Trial of George Joseph Smith, S. 41, Edinburgh 1922;Google Scholar
  593. 2b.
    Hall, John: Trial of Abraham Thornton, S. 13, Edinburgh 1926;Google Scholar
  594. 2c.
    Duke, Winifred: Trial of Field and Gray, S. 94, Edinburgh 1939,Google Scholar
  595. 2d.
    und Lieck, Albert: Trial of Benjamin Knowles, S. 91, Edinburgh 1933. — Auch bei dem von mir untersuchten Weißtannenmord (Schwarzwald 1928) war eine der beiden getöteten Lehrerinnen menstruiert.Google Scholar
  596. 3.
    Es ist denkbar, ja sogar wahrscheinlich, daß die affektlabile Frau, zumal sie sich im Zustande der Menstruation befand, bei diesem Versöhnungsversuch aufs neue erregt wurde... plötzlich zu dem Entschluß kam, dem unglücklichen Leben in ihrer Ehe ein Ende zu bereiten... Medizinisch konnte ein Selbstmord als das Wahrscheinlichere angesehen werden, aber die Tötung der Schlafenden durch den Ehemann war nicht auszuschließen.“ Otto Schmidt in Gross’ Archiv, Bd. 85, S. 192.Google Scholar
  597. 4.
    Gaupp, Monatsschrift, Bd. II, S. 162.Google Scholar
  598. 5.
    Heller: Münchener Med. Wochenschrift 1900, S. 1653 ff.Google Scholar
  599. 6.
    Collins, T.: New York murders, S. 218 und 221.Google Scholar
  600. 1.
    Feiterbach, Bd. II, S. 135; Henderson, W.: Trial of William Gardiner, S. 23, Edinburgh 1934; Seelig: Kriminologie, S. 100 (drei Fälle); Smith, E.H.: Poison mysteries, S. 280; Minot, S. 31 und 191; Neuer Pitaval, Bd. VI, S. 266, Leipzig 1870.Google Scholar
  601. 2.
    „Ich liebkoste sie, an der Stelle, wo man ihren Leichnam gefunden hat, ließen wir uns nieder, küßten uns, vereinigten uns geschlechtlich. Während ich mit ihr zusammen auf dem mit Moos bedeckten Boden lag, warf ich den vorher in eine Schlinge gelegten Strick der Monika um den Hals.“ Neuer Pitaval, Bd. III, S. 220, Leipzig 1868. — „Nachdem es zum Geschlechtsverkehr gekommen war, legte er bei einer Umarmung die Schlinge um den Hals des Mädchens und stieß dieses dann (vom Dachboden) hinab.“ Seelig: Kriminologie, S. 100. — „Bei einer Biegung des Weges, wo niemand sie sehen konnte, gelang es ihm, sie zu überreden, mit ihm zu einer Lichtung im Walde... zu gehen. Hier verübte er mit ihr den Beischlaf, und noch während er sie in seinen Armen hielt, schnitt er ihr die großen Pulsadern am Halse von hinten nach vorne mit einem Messer auf, das er in der Tasche versteckt gehabt und eigens zu diesem Zwecke geschliffen hatte, ehe er von zu Hause fortgegangen war.“ Bjerre: Zur Psychologie des Mordes, S. 69. — Auf die erhöhte Verletzlichkeit des weiblichen Organismus während der Schwangerschaft hat schon der alte Friedreich hingewiesen. Handbuch, S. 583.Google Scholar
  602. 3.
    Fräulein Harriet.Google Scholar
  603. 4.
    Padowetz, S. 59.Google Scholar
  604. 1.
    Es ist ein ausgesprochener Raubtierinstinkt. „Man sehe die Bilder von Landrus ältlichen Bräuten an.“ Mackenzie, F. A.: Landru, S. 16, London 1928.Google Scholar
  605. 2.
    Edward H. Smith, S. 118. „Schmeichelei war mein Haupttrick. Damit kann ich jede Frau schneller als anderswie herumkriegen.“Google Scholar
  606. 3.
    Jesse, F. Tennson: Trial of Samuel Herbert Dougal, S. 4, Edinburgh 1928.Google Scholar
  607. 4.
    Ebenda, S. 15.Google Scholar
  608. 5.
    Hynd: Giant killers, S. 273 ff.Google Scholar
  609. 6.
    Oft auch vermacht.Google Scholar
  610. 7.
    Zirpins in Bekämpfung von Betrug und Urkundenfälschung, S. 16, Wiesbaden 1956.Google Scholar
  611. 8.
    Lenz, Edgar: Der Betrogene, S. 56, Hamburg 1961.Google Scholar
  612. 1.
    Brückner: Kriminologie des Mordes, S. 141.Google Scholar
  613. 2.
    Jackson, J. H.: San Francisco murders, S. 245 ff., New York 1948.Google Scholar
  614. 3.
    „Der Brustkorb war eingetreten, acht Rippen waren gebrochen, das Gesicht war mit Blut verschmiert, an einem Finger war die Haut abgeschält.“ Anders hätte der Täter den kostbaren Diamantring nicht entfernen können. Ebenda, S. 248. Ein Raubmord lag mit Sicherheit nicht vor.Google Scholar
  615. 4.
    Hyde, H.Montgomery: Trials of Oscar Wilde, S. 206, Edinburgh 1948.Google Scholar
  616. 5a.
    Ebenda, S. 208Google Scholar
  617. 5b.
  618. 6.
    Benney, Mark: Low Company, S. 259 ff., London 1937.Google Scholar
  619. 1.
    Siehe meine Erpressung, S. 122. — Sutherland (Berufsdieb, S. 81) berichtet von einem reichen Mann, der von echten Polizeibeamten, Schwindlern, Eltern, Sittlichkeitsvereinen, Zeitschriftenverlegern und anderen erpreßt wurde, aus Amerika fliehen mußte und nach Europa ging, wo er heute noch lebt. — Über männliche Neger in weiblicher Kleidung, die weiße Kunden auf der Straße auflesen und in Hauseingängen oder auf Hausdächern überfallen, siehe Soederman, Harry, und John J. O’Connell: Modern criminal investigation, S. 374, New York 1943.Google Scholar
  620. 2.
    Chessman, Caryl: Cell 2455, S. 104 ff., New York 1954.Google Scholar
  621. 3.
    Adler, Polly: A house is not a home, S. 112 ff., New York 1953.Google Scholar
  622. 1.
    Schulz, Günter: Die Notzucht, Täter, Opfer, Situationen, S. 83, Hamburg 1958.Google Scholar
  623. 2.
    Die Freispruchszahlen finden sich in der Dissertation (S. 72), die dem Buch zugrunde liegt.Google Scholar
  624. 3.
    Ebenda, S. 97. — Vom Täter schreibt Schulz: „Er begibt sich... in ein Abhängigkeitsverhältnis zu dem Opfer, das für ihn noch verhängnisvollere Folgen als eine Verurteilung haben kann.“Google Scholar
  625. 4.
    Schulz, Günter, S. 107.Google Scholar
  626. 1.
    Damit ist ein Teil der Erklärung gegeben; vielleicht drängt sich aber der Juni-Impetus aller Lebensvorgänge bis in die mildere oder skeptische Beurteilung des Richters hinein.Google Scholar
  627. 1.
    Siehe den Selbstzerfleischer bei Claude, Henri: Psychiatrie médico-légale, S. 168ff., Paris 1944. Er war glücklich, wenn er dem Schlachten von Schweinen zusehen, Hautstücke abschneiden und in das aufgehängte Tier hineinbeißen durfte. Er hätte gern das Schicksal dieses Tiers erlitten.Google Scholar
  628. 2.
    Eine Frau in Texas, die ihren Geliebten mit 12 Schüssen erledigte, hatte ihn nach den Feststellungen der Polizei 1956 gestochen, er hatte sie 1957 angeschossen, 1958 hatte sie ihn wieder mit einem Schuß verletzt, und sie hatten sich gegenseitig angestochen. Sie hatten niemals Anzeige erstattet. Gerichtsbericht der Houston Chronicle vom 5. Mai 1961.Google Scholar
  629. 3.
    In Massagesalons, Folterkammern, Flagellistensalons. — Woher die Reitstellung als Medium der Unterwerfung stammt, ist nicht ganz klar. Die Sieger kommen auf den Statuen hoch zu Roß einher.Google Scholar
  630. 4.
    Ein festgenommener Transvestit erklärte dem vernehmenden Beamten: „Ein Augenblick im Himmel ist mit dem Tode nicht zu teuer bezahlt.“ Mit Recht meint Heinz Öhmke (Kriminalistik 1959, S. 340), daß in dieser Einstellung der Schlüssel zum Verhalten des Ermordeten liege, „der sich zur Befriedigung seiner Perversion und seines letzten sexuellen Lustgewinns unübersehbaren Gefahren aussetze und dabei einen vielleicht schon lange erwarteten gewaltsamen Tod gefunden hat.“Google Scholar
  631. 5.
    Meine Kriminalität des homophilen Mannes, S. 100 ff.Google Scholar
  632. 1.
    Siehe die Aufzeichnungen eines Gefangenen (Hirschfeld, Magnus: Geschlechtsanomalien und Perversionen, S. 412, Villefranche o. D.): „Hier im Gefängnis wünsche ich manchmal, daß meine Haft Monate dauern möge... Häufig empfinde ich den Wunsch, heftigen Schmerz ertragen zu müssen oder ernsthaft krank zu sein... Damals wurde ich zum ersten Male verurteilt. Ich war froh, auf der Anklagebank zu sitzen.“ Der Mann gab allen seinen Bekannten davon Kenntnis, daß er jetzt im Gefängnis sei.Google Scholar
  633. 2.
    Ein Mann, der früher einen Selbstmordversuch begangen hatte, war von seiner Frau aufgehängt worden. Sie behauptete vor Gericht, er habe sich nicht gewehrt und „sei wie ein Ochse dagestanden.“ „Das Gelingen des wohlüberlegten Mordplans,“ sagt der Bericht (Monatsschrift 1933, S. 291), „war nur dadurch möglich, daß der Getötete sich in einem Zustand absoluter idiotischer Gleichgültigkeit und Stumpfheit gegenüber den Vorgängen der Außenwelt befand.“Google Scholar
  634. 3.
    Wulffen: Psychologie des Verbrechens, Bd. I, S. 85.Google Scholar
  635. 4.
    Monatsschrift 1935, S. 31 ff.Google Scholar
  636. 1.
    Siehe die Angaben bei Aschaffenburg, S. 83–87.Google Scholar
  637. 1.
    Sing Sing Doctor, S. 85, New York 1935.Google Scholar
  638. 2.
    Über den schließlich getöteten Mike Malloy, der vor jedem Mordversuch unter Alkohol gesetzt wurde, siehe Lawes, Lewis E.: Meet the murderer, S. 113 ff., New York 1940.Google Scholar
  639. 3.
    Im Mordfall Palmer ließ sich ein haltloser Trinker unschwer bestimmen, sein Leben zugunsten des Bruders zu versichern. Kingston, Charles: Law-breakers, London 1930, S. 38.Google Scholar
  640. 4.
    Der Hamburger Raubmörder Ernst Meißner fuhr nach vollbrachter Tat von Hamburg nach Leipzig. In einem berüchtigten Lokal geriet er in Streit und Schlägerei und wurde betrunken auf die Straße geworfen. Von den geraubten Sachen besaß er nur noch eine Zigarrentasche. „Die Uhr... ist ihm angeblich, während er im Freien geschlafen hat, gestohlen worden, ebenso der noch in seinem Besitze befindliche Rest des geraubten Geldes, wovon er einen größeren Betrag verschenkt haben will.“ Wosnik: Beiträge zur Hamburgischen Kriminalgeschichte, Bd. II, 3, S. 24.Google Scholar
  641. 1.
    Exner: Kriminologie, S. 199 (nach Manglkammer).Google Scholar
  642. 2.
    de Greeff: Introduction à la criminologie, S. 203ff. (nach Marie).Google Scholar
  643. 3.
    Es kommt nach der psychischen Entwaffnung zum Kollaps der organisch tiefst gelagerten Abwehrmechanismen.Google Scholar
  644. 4a.
    Siehe Fallada, Hans: Der Trinker, S. 58 ff., Hamburg 1959.Google Scholar
  645. 4b.
    Roth, Lillian: I’ll cry tomorrow, S. 108, New York 1956. — „Ob es meine geschwächte Gesundheit war, mein vom Alkohol vergiftetes Gehirn oder der Gedanke, es müßte einmal so sein — Mark, ein Hochstapler, der ihr schon eine Kinnlade zerschlagen hatte, und ich gingen zu einem Friedensrichter und heirateten.“ Lillian Roth hatte, ehe sie zu trinken anfing, eine vielbewunderte Filmlaufbahn gehabt und reichlich Geld verdient. Ihre spätere Heilung erfolgte auf Grund einer religiösen Bekehrung.Google Scholar
  646. 1.
    Die harmlosen Opfer des Mädchenmörders Bichel lassen sich zuerst fesseln und die Augen verbinden, um im Zauberspiegel den künftigen Mann zu sehen. Feuerbach, Bd. I, S. 50. — „G. machte dem Ferstl vor, er wolle Aktaufnahmen von ihm aufnehmen. Trotz der Kälte von 5 Grad zog sich Ferstl sofort bis auf die Schuhe aus. G. band ihn hierauf mit Schnüren an den Handgelenken und den Füßen an das in dem Garten befindliche Lattengerüst. Ferstl leistete keinen Widerstand, da er völlig arglos war. Danach stieß G. ihm mit seinem Finnendolch siebenmal in die Brust...“ Brückner: Kriminologie des Mordes, S. 140.Google Scholar
  647. 2.
    Koty, John: Die Behandlung der Alten und Kranken bei den Naturvölkern, S. 105, Stuttgart 1934.Google Scholar
  648. 3.
    Siehe meine Studie: Gerichtliche Verurteilungen als Mittel des Selbstmords und der Selbstverstümmelung, Gross’ Archiv, Bd. 54, S. 54ff.Google Scholar
  649. 4.
    Sueton: Cäsar 86.Google Scholar
  650. 5.
    Rosanoff, Handy und Rosanoff: Psychiatric monographs, S. 116, Sacramento 1941: „Sie verletzt sich unaufhörlich, schneidet sich in den Arm, quetscht sich den Finger, stößt mit dem Kopf an, schneidet sich in die Hand, stößt sich am Knie und so fort.“Google Scholar
  651. 6.
    Siehe meine Untersuchung: Über die Tränenlosigkeit der Hexen, Schweiz. Zeitschrift für Strafrecht 1934, S. 368 ff.Google Scholar
  652. 1.
    Ellison, E. Jerome, and Frank W. Brock: The run for your money, S. 147, New York 1935.Google Scholar
  653. 2.
    MacDonald, J. R. C: Crime is a business, S. 251.Google Scholar
  654. 3.
    Ebenda, S. 215.Google Scholar
  655. 4.
    Tod, T. M.: Scots Black Calender, S. 68.Google Scholar
  656. 5.
    Lawes: Twenty-thousand years in Sing Sing, S. 312, New York 1932.Google Scholar
  657. 6.
    Chrestien, Michel: L’affaire Steinheil, S. 169, Paris 1958.Google Scholar
  658. 1.
    Der Wille des „Opfers“kann vom Gesetz für unbeachtlich erklärt werden, solange es minderjährig ist, wie bei der Entführung (§ 237 StGB). Der Antrieb muß vom Manne ausgehen; wenn sie die Unternehmung leitet, bleibt er straflos. Auf einem Umweg macht sich doch der „Opfer“wille geltend.Google Scholar
  659. 1.
    Seelig und Weindler, S. 91. — „Kam selbst zum Bett des Angeklagten und führte dessen Hand an ihren Geschlechtsteil.“Google Scholar
  660. 2.
    Ebenda, S. 84.Google Scholar
  661. 3.
    Finke und Zeugner in Monatsschrift, Bd. 25, S. 316.Google Scholar
  662. 4.
    Untersuchungen über den Inzest, S. 203 ff.Google Scholar
  663. 5.
    Finke und Zeugner, S. 315. Fuchs, Georg: Wir Zuchthäusler, S. 241 ff., München 1931.Google Scholar
  664. 1.
    Die größere „Willigkeit“der Kinder auf dem Lande verdient eine nähere Untersuchung. Siehe Das Verbrechen, Bd. I, S. 246.Google Scholar
  665. 2.
    Joh. Dueck in Kriminalistik 1960, S. 216.Google Scholar
  666. 3.
    Brandenburg, S. 74. — „In einer Anzahl von Fällen (15) unterhielten 12–13jährige regelrechte Liebesverhältnisse zum Täter.“Ebenda, S. 76.Google Scholar
  667. 1.
    His: Deutsches Strafrecht, S. 143.Google Scholar
  668. 2.
    Schulz, S. 84 ff.Google Scholar
  669. 3.
    Ebenda, S. 160.Google Scholar
  670. 4.
    Seelig, Ernst: Schuld, Sühne, Sexualität, S. 220, Stuttgart 1955.Google Scholar
  671. 5.
    Mezger: Kriminologie, S. 54 und 55. — Der Täter täuschte dann einen Selbstmord vor, indem er die Leiche an einem Baum aufknüpfte. Verurteilung erfolgte nach §§ 177, 178, 51 II StGB zu 15 Jahren Zuchthaus.Google Scholar
  672. 1.
    Passions criminelles, S. 159, Paris 1893.Google Scholar
  673. 2.
    Friedländer, Bd. IV, S. 35. Das Mädchen wollte sich nicht mehr daran erinnern. Gefragt, ob es vielleicht fünf- oder dreimal so gewesen sei, erwiderte sie: „Ich weiß es nicht. Ich leide bisweilen an schlechtem Gedächtnis.“Google Scholar
  674. 3.
    Siehe die Zahlen bei Dyckmans, S. 94. — Zeugnisverweigerung häuft sich in den späteren Stadien des Verfahrens.Google Scholar
  675. 4.
    Mühlberger, S. 287. — Als sie vor dem Schwurgericht erschien und ihm gegenüberstand vergaß sie alles, „und folgte nur ihren Gefühlen als Gattin… Er wurde freigesprochen: Einige Tage darauf wurden seine Gattin und sein Kind, durch die Folgen seiner Tat getötet, ins Grab gesenkt.“Google Scholar
  676. 5.
    Lieck, Albert: Trial of Benjamin Knowles, S. 46, Edinburgh 1933.Google Scholar
  677. 6.
    Bataille: Crimes de 1895, S. 9 ff.Google Scholar
  678. 1.
    Bataille: Crimes de 1896, S. 277 ff.Google Scholar
  679. 2.
    Bataille: Crimes de 1890, S. 213 ff.Google Scholar
  680. 1.
    Siehe das Kapitel „Die Erpreßten“in meiner Erpressung, S. 289 ff.Google Scholar
  681. 2.
    Liepmann, M.: Krieg und Kriminalität in Deutschland, S. 77, Stuttgart 1930.Google Scholar
  682. 3.
    Liepmanns Ausdruck ist gut gewählt.Google Scholar
  683. 4.
    Exner, Franz: Krieg und Kriminalität in Österreich, S. 69, Wien 1927.Google Scholar
  684. 5.
    Exner meint, es sei vielsagend, daß solche Behauptungen Glauben fanden.Google Scholar
  685. 1.
    Smith, Henry W.: Drug addicts are human beings, S. 11, Washington 1938.Google Scholar
  686. 2.
    Siehe den Fall Starr Faithful (Cook, Fred J.: The girl on the lonely beach, New York 1957).Google Scholar
  687. 3.
    Über die Methoden, mit denen kompromittierende Briefe eines plötzlich verstorbenen deutschen Großherzogs von einem Londoner Erpresser zurückgewonnen werden sollten, berichtet Hans v. Tresckow: Von Fürsten und anderen Sterblichen. Erinnerungen eines Kriminalkommissars, S. 93, Berlin 1922. Tresckow lehnte den Vorschlag ab, die Briefe dem Erpresser durch einen fingierten Raubüberfall abzunehmen.Google Scholar
  688. 4.
    Siehe meine Erpressung, S. 50. — Die Forderungen eines idealen Detektivbüros werden in Rowan: The Pinhertons, S. 27, entwickelt. Trotzdem bleibt der Teil der Tätigkeit übrig, die Rowan selbst (S. 297) „the hateful part“, den wenig schönen Anteil, nennt.Google Scholar
  689. 5.
    Maurer, S. 119.Google Scholar
  690. 6.
    Ebenda, S. 127 und 128.Google Scholar
  691. 1.
    van Oise, S. 330.Google Scholar
  692. 2.
    MacDonald, J. C. R., S. 70.Google Scholar
  693. 3.
    Sutherland: Professional thief, S. 57.Google Scholar
  694. 4.
    Hynd, Alan: The giant hillers, S. 300, New York 1945.Google Scholar
  695. 5.
    Auch mit der Heftigkeit der Wirtschaftskrise und der Untergrabung des Vertrauens, das gerade vom Geschäftsmann höchste Schonung fordert.Google Scholar
  696. 6.
    Schulz, Karl: Versicherungsmord, S. 75 ff., Hamburg 1956.Google Scholar
  697. 7.
    Ebenda, S. 31.Google Scholar
  698. 1.
    Cooper, C. R.: Ten thousand public enemies, S. 41 ff., Boston 1935.Google Scholar
  699. 2.
    Wilson, H. E.: I stole 16 000000 Dollars, S. 42–46, New York 1956.Google Scholar
  700. 3.
    Chrestien, Michel: L’affaire Steinheil, S. 77 ff., Paris 1958.Google Scholar
  701. 3a.
    Cook, Fred J.: The girl in the death cell, S. 12, New York 1953.Google Scholar
  702. 4.
    Collins, Ted: New York murders, S. 149, New York 1944. — Wilkins behauptete, sein eingeschlagener steifer Hut habe die Wucht des Schlages stark gemildert, dann sei er von einem zweiten „Räuber“auf den Boden geworfen worden.Google Scholar
  703. 5.
    Sutherland, S. 175.Google Scholar
  704. 6.
    Taschendiebe entschuldigen sich damit, daß sie sagen: „Verdammte Kerle! Sind das nicht die Leute, die in den Schwurgerichten sitzen und andere Leute verknallen?“Ebenda.Google Scholar
  705. 7.
    Der Fluch der Bettler ist machtvoll. Fremde und Bettler stehen unter dem Schutze der Götter. Homer: Odyssee XIV, 57. Über den Bettler als Glücksbringer siehe Wuttke, S. 208.Google Scholar
  706. 8.
    Partridge, S. 191.Google Scholar
  707. 1.
    Wilson, Neill C.: Treasure express, epic days of the Wells Fargo, S. 138, New York 1936.Google Scholar
  708. 2.
    Gard, Wayne: Sam Bass, S. 79, New York 93.Google Scholar
  709. 3.
    Benney, S. 259.Google Scholar
  710. 4.
    Sutherland, S. 176. Dazu bemerkt der Berufsdieb voller Selbsterkenntnis: „Auch wenn die Warenhäuser ihren Mädchen 100 $ die Woche zahlten, würden die Diebe doch in ihnen klauen gehen.“Google Scholar
  711. 5.
    Sutherland, S. 175.Google Scholar
  712. 6.
    Siehe 5. Mos. 17, 8 ff., 19, 17.Google Scholar
  713. 1.
    Tutt, Ephraim: Yankee Lawyer, S. 93, New York 1943.Google Scholar
  714. 2.
    Sie können hohe Belohnungen aussetzen, die Presse und Privatdetektive erster Klasse in Bewegung setzen.Google Scholar
  715. 3.
    Siehe den Lindbergh-Fall.Google Scholar
  716. 4.
    Siehe den Mord an dem Tribüne-Redakteur Albert T. Richardson, Minot, S. 37 ff.Google Scholar
  717. 5.
    Squire, Amos O.: Sing Sing doctor, S. 99ff., New York 1935.Google Scholar
  718. 6.
    Otten, Karl: Der Fall Strauß, S. 55 und 56, Berlin 1925. — Neben der Polizei werden, von äußerster Erbitterung panischer Gefangener abgesehen, die höheren Strafanstaltsbeamten in Ruhe gelassen. Siehe den gestohlenen Wagen des Chefarztes von Sing-Sing; sowie New Yorker Gangster von dem faux pas der Berufsgenossen gehört hatten, boten sie dem Arzt telefonisch eine bessere Marke an. Er brauche nichts als seine Wünsche äußern. Sie würden ihm sofort Ersatz verschaffen.Google Scholar
  719. 6a.
    Der Arzt lehnt ab, weil ein gestohlener Wagen kaum für ihn das rechte sei. Squire, A. O., S. 57.Google Scholar
  720. 7.
    Sueton: Nero 6.Google Scholar
  721. 1.
    Neuer Pitaval, Bd. XXXIII, S. 83 und 177.Google Scholar
  722. 2.
    Berg, Karl: Der Sadist, Deutsche Zeitschrift für die gesamte gerichtliche Medizin 1931, S. 303. — Kürten sagte aus: „Wenn ich heute das Eheleben der Eltern beurteile, so muß ich sagen: Wenn es sich nicht um Eheleute gehandelt hätte, wäre das als Notzucht anzusprechen.“Google Scholar
  723. 3.
    Spielmann, Karl Heinz: Hexenprozesse in Kurhessen, S. 56, Marburg 1932.Google Scholar
  724. 4.
    Schmidt, Leopold: Griechische Ethik, Bd. I, S. 240.Google Scholar
  725. 5.
    Äschylos spricht von der Urschuld (πρωτέργος ἂτη), Agamemnon 1192; vorher erklärt Kassandra, daß sie „des altverübten Frevels Fährte wittere.“(Agamemnon 1185.) Ein Bild, genommen aus dem Leben des gejagten Wildes.Google Scholar
  726. 6.
    Spielmann, S. 136 und 137.Google Scholar
  727. 7.
    Plutarch: Brutus 1. Das Abbild des Ahnherrn Junius Brutus stand in Rom auf dem Kapitol, das Schwert gezückt. „Dieser Mann war selbst wie ein Schwert von Stahl und Eisen, so gar nicht durch ruhige Besinnung gemildert war sein Charakter, weshalb er sich auch in seiner Leidenschaft gegen die Tyrannen bis zum Morde der eigenen Kinder verirrte.“… Doch auch der Nachfahr Marcus’ haßte die Tyrannen und schreckte vor dem Morde nicht zurück. Cäsar setzte volles Vertrauen in Brutus (Sueton: Julius Cäsar, „Auch Du mein Kind“). Als alles auf ihn losstach „sah er sich im Kreise um und wollte durchbrechen; als er aber auch Brutus den Mordstahl gegen ihn zücken sah, ließ er Cascas Hand, die er bis dahin festgehalten hatte, fahren, verhüllte sich das Haupt mit seinem Kleide und gab den Leib nun allen Stichen preis. Die Verschworenen stießen schonungslos und in der ärgsten Verwirrung mit einer Menge Dolche auf den einen Mann. Deswegen verwundeten sie sich untereinander selbst, so daß auch Brutus bei seiner Teilnahme am Morde einen Stich in die Hand bekam…“(Plutarch: Brutus 17).Google Scholar
  728. 1.
    Stelzner, S. 121.Google Scholar
  729. 2.
    Elliott, Robert G.: Agent of death, S. 107, New York 1940.Google Scholar
  730. 3.
    Es war Lawes, der Leiter von Sing-Sing, ein Mann von hoher Einsicht in die Natur des Kriminellen und ein Feind der Todesstrafe.Google Scholar
  731. 4.
    Elliott teilt folgenden Fall aus seiner Hinrichtungspraxis mit: Vater und Sohn sollten wegen des gleichen Mordes hingerichtet werden. Wahrscheinlich hätte der Vater den Sohn entlasten und retten können. Er tat es nicht. „Ich liebe ihn zu sehr“, erklärte er, „um ihn zurückzulassen. Er wird sich wohler fühlen, wenn er nicht mehr ist.“Elliott, S. 177.Google Scholar
  732. 5.
    Kraeet-Ebing, R. von: Lehrbuch der gerichtlichen Psychopathologie, S. 305, Stuttgart 1892.Google Scholar
  733. 1.
    Feuerbach, Bd. I, S. 225ff.Google Scholar
  734. 2.
    Ebenda, S. 238.Google Scholar
  735. 3.
    Ebenda, S. 239.Google Scholar
  736. 4.
    Ebenda, S. 227.Google Scholar
  737. 1.
    Plutarch: Gains Gracchus 1. Die Erscheinung des getöteten Bruders sagte diese Worte: „Gaius, warum zauderst du denn? Es gibt hier kein Entrinnen! Wir haben beide ein Leben und einen Tod — im Kampfe für die Rechte des Volkes! So will’s das Schicksal.“Google Scholar
  738. 2.
    Die Geschichte der Virago — sie wurde der Pettycoat-Terror genannt — ist neuerdings erzählt in Shirley, Glenn: Outlaw Queen, Derby 1960.Google Scholar
  739. 3.
    Eine solche Wirkung deutet Exner (Kriminologie, S. 268) an.Google Scholar
  740. 4.
    Siehe die Kurven nach Doris Daniels in meinem Betrug, S. 190 und 191, und die Zahlen bei Lenz, Edgar: Der Betrogene, S. 62, Hamburg 1961. Dabei ergibt sich ein Höhepunkt der männlichen Opfer in der Periode 51–60 Jahren, der Frauen in der Zeit von 41–50 Jahren; die Zahlen sind allerdings nicht sehr groß.Google Scholar
  741. 5.
    Erwähnt von Roesner im Handwörterbuch der Kriminologie, Bd. II, S. 1014.Google Scholar
  742. 1.
    Zahlen bei Satter: Kriminologie, S. 160.Google Scholar
  743. 2.
    Der Heiratsschwindel, S. 70. „Diese Frauen waren also aus ihrem Schaden nicht klug geworden, sondern begingen den gleichen Fehler noch einmal.“ Und sie fährt fort, nachdem sie zwei Fälle angeführt hat: „Diese Fälle weisen darauf hin, daß es nicht der Erfahrungsmangel allein ist, der die Frau dem Heiratsschwindler ausliefert, sondern eine viel allgemeinere Bereitschaft, sich von ihm täuschen zu lassen.“Google Scholar
  744. 3.
    Lenz: Der Betrogene, S. 54.Google Scholar
  745. 4.
    Aus dem Brief eines Heiratsschwindlers: „Ich wünsche nur, daß alle verdorrten Blüten meines Herzens ihre müden Köpfe emporheben und sich dem Leben und dem Lichte weihen. Ich sehne mich nach einem weiblichen Wesen, welches ich wie eine hehre Madonna anbeten könnte... Ich sehne mich nach einem weiblichen Wesen, das mir eine Zierde und dessen Stolz ich wäre... Und könnten Sie mir, Gnädigste, dieses engelhafte, ersehnte, geliebte weibliche Wesen sein?“ Padowetz, S. 14.Google Scholar
  746. 1.
    Maurer, S. 128.Google Scholar
  747. 2.
    Ebenda, S. 129 ff.Google Scholar
  748. 3.
    Rovere, Richard H.: Howe and Hummel, S. 112, New York 1947.Google Scholar
  749. 4.
    Ebenda, S. 118.Google Scholar
  750. 1.
    Sutherland: Professional thief, S. 80.Google Scholar
  751. 2.
    Entwurf 1960, Begründung, S. 365.Google Scholar
  752. 3.
    Zur Förderung der Unzucht durch den Mann siehe die Klage eines Zuhälters über sexuelle Überlastung bei Luz, Walter: Das Verbrechen in der Darstellung des Verbrechers, S. 150, Heidelberg 1927. Zum generellen Vorwurf der Gewalttätigkeit gehört die Frage eines Mädchens an den Zuhälter: „Fritzel, warum bist du immer so gut und ruhig zu mir. Ich wollte, du könntest mich auch schlagen.“ Ebenda, S. 153.Google Scholar
  753. 4.
    Mühlberger, S. 103.Google Scholar
  754. 5.
    Hierher gehören die nicht seltenen Ehen, in denen die Eheleute sich prügeln, anzeigen, verurteilen lassen, die Scheidung durchführen und dabei zusammen wohnen bleiben und sich das Leben weiterhin zur Hölle machen. Von neuem angeklagt, die Frau mit dem Messer gestochen zu haben, schickte der frühere Ehemann der Frau folgenden neuen Heiratsantrag: „Die Kuranstalt Graues Haus Schickt den Diabetiker Barabo nach Haus, Vergessen ist Schmerz und Leid, Am 18. Juni wird gefreit.“ Gerichtsbericht des „Neuen Österreichs“ vom 7. April 1961.Google Scholar
  755. 6.
    Floriot, René: Für den Angeklagten, S. 167, Hamburg 1961. Vom Falle der Therese Humbert sprechend, sagt der Anwalt: „Die Geschworenen sind wohlwollend. Die beiden Humbert — er war Sohn eines Justizministers — werden zu fünf, Theresens Brüder zu vier bzw. drei Jahren Gefängnis verurteilt.Google Scholar
  756. Andererseits werden Unschuldige ins Gefängnis geworfen. Man hält es zunächst für undenkbar, daß sie guten Glaubens waren. Herr Parmentier, der Anwalt aus Le Havre, wird festgenommen. Auch die Notare, von denen einige ihr Privatvermögen investiert hatten, werden behelligt. Erst nach monatelangen Untersuchungen wird ihre Unschuld erkannt.“ So nahe liegen Opfer und Komplicen oft zusammen.Google Scholar
  757. 7.
    Siehe meinen Betrug, S. 208.Google Scholar
  758. 1.
    Dazu die Untersuchung: Der gehängte Henker. Schweizerische Zeitschrift für Strafrecht 1956, S. 32ff.Google Scholar
  759. 2.
    Jack Black, S. 364.Google Scholar
  760. 3.
    „Von diesem Tage an“, berichtet Black (Ebenda, S. 193), „lächelte St. Louis Frank nicht mehr. Er wurde bissig, schweigsam, böse.“ Er wurde mit einem Blaukoller entlassen, dachte nur noch daran, Polizisten zu erschießen. Er wurde eines Polizistenmordes wegen hingerichtet.Google Scholar
  761. 4.
    Berg, S. 304.Google Scholar
  762. 5.
    „Das alles hat auf mich äußerst nachteilig gewirkt, so daß ich heute mit Fug und Recht sagen kann: Nichts übertrifft den Seelenschmerz desjenigen, der Qualen durch andere Schmerzbereiter erlitt und der nun den Drang in sich entdeckt, selbst andern Schmerzen zu bereiten.“ Kürten zum gerichtsmedizinischen Sachverständigen. (Ebenda, S. 304.)Google Scholar
  763. 1.
    Sutherland, S. 178.Google Scholar
  764. 2.
    Maurer, S. 181.Google Scholar
  765. 3.
    Ein Kassenbote wird beraubt; im Handumdrehen wechselt eine große Summe den Besitzer. Damit beginnt die Laufbahn eines Gangsters. Bilbo, Jack: Ein Mensch wird Verbrecher, Berlin 1932, S. 14 ff.Google Scholar
  766. 1.
    Harlow, Alvin F.: Murders not quite solved, S. 66. New York 1938. — George W. Walling, der Polizeichef von New York, schätzte seine Beute auf 7 Millionen Dollar.Google Scholar
  767. 2.
    Wulffen, Bd. II, S. 334.Google Scholar
  768. 3.
    Mackenzie: Landru, S. 59.Google Scholar
  769. 4.
    Bollermann, H ans: Die Kriminalität der Ruhrbergleute, S. 42, Bonner Diss. 1951.Google Scholar
  770. 5.
    Kosser, Rolf: Die Unterschlagungskriminalität im Amtgerichtsbezirk Neuß, S. 22, Bonner Diss. 1952.Google Scholar
  771. 1.
    Redhardt, Reinhard: Zur gleichgeschlechtlichen männlichen Prostitution, S. 56, Stuttgart 1954.Google Scholar
  772. 2.
    Lang, Fritz: Die Kriminalität der homosexuellen Unzucht im Landgerichtsbezirk Hagen, Bonner Diss. 1950, S. 149.Google Scholar
  773. 3.
    Lindner, Robert: The fifty-minute hour, S. 10 ff., New York 1956.Google Scholar
  774. 4.
    Von den Insassen dieses Waisenhauses sagt der Psychiater: „Sie wachsen auf wie Pflanzen in der Wüste, sie strecken sich nach allen Seiten auf der Nahrungssuche, und spotten des gegebenen Grundplans der Natur, der mit Gewalt verschoben wird. Viel mehr als andere sind sie Grillen ihrer Umweltmenschen ausgesetzt: jetzt ausgetrocknet von der Glut emotioneller Sonnen, dann erfroren unter lieblosen Schneemassen; heut sind sie überflutet, morgen ausgedörrt.“ — Sie sind die Opfer ihrer Wärter, die mehr als sie an Dürre der Gefühle leiden.Google Scholar
  775. 5.
    Die Entwicklung beginnt mit einem Umschlag der Traumobjekte. Ebenda, S. 11. Vom afflicted wird er zum „afflictor“.Google Scholar
  776. 6.
    Der gebrauchte Ausdruck „twisted“ ist genau das, was man in Bayern „spinnet“ nennt.Google Scholar
  777. 7.
    Dyckmans: Delikt der Blutschande, S. 29.Google Scholar
  778. 1.
    Sutherland, Edwin, and Harvey J. Locke: Twenty-thousand homeless men, S. 120, Chicago 1936. — Der Spielerkönig Reuben Parsons kam als Provinzler nach New York, verlor durch Falschspiel den letzten Pfennig, machte, von den Chancen tief beeindruckt, eine Spielhölle auf und wurde ein reicher Mann. Asbury, Herbert: The gangs of New York, S. 88, New York 1928. Er selber rührte niemals wieder eine Karte an.Google Scholar
  779. 2.
    Erwähnt bei Erwin Ringel: Der Selbstmord, S. 132, Wien 1953.Google Scholar
  780. 3.
    Ebenda, S. 133.Google Scholar
  781. 4.
    Fall Christian Holzwart, Neuer Pitaval, Bd. 25, S. 70ff., Leipzig 1870.Google Scholar
  782. 5.
    Ebenda, S. 75.Google Scholar
  783. 6.
    Ebenda, S. 140.Google Scholar
  784. 1.
    Neuer Pitaval, Bd. XI (Vierte Folge), Leipzig 1883, S. 214. „Doch bin ich Gott sei Dank beruhigt darüber, daß ich schuldig gesprochen werden muß, und ich brauche mir deshalb nicht noch besondere Mühe zu geben... Ich will sterben. Sie sehen also, wir werden uns leicht verständigen.“Google Scholar
  785. 2.
    Von dem wollüstigsten aller Tode spricht Heinrich von Kleist in einem Brief an seine Schwester. Weichbrodt, R.: Der Selbstmord, S. 203, Basel 1937. Es sieht so aus, als ob es einen „Lust-Selbstmord“ gäbe.Google Scholar
  786. 3.
    „Gegen Abend hatte ich mein Essen gerichtet und spürte das Bedürfnis, mich allein ein wenig im Duft der blühenden Lorbeerbäume zu ergehen. Schon hatte ich fast den Victor-Hugo-Platz überquert, als ich hinter mir einen wohlbekannten, leichten, schnellen und hastigen Schritt hörte. Ich wandte mich just in dem Augenblick um, als Vincent (Van Gogh) sich mit einem offenen Rasiermesser in der Hand auf mich stürzte. Die Macht meines Blickes muß in diesem Augenblick sehr stark gewesen sein, denn er hielt inne und gesenkten Hauptes lief er in der Richtung nach Hause fort... Van Gogh ging nach Hause und schnitt sich augenblicklich das Ohr unmittelbar am Kopfe ab.“ Gauguin, Paul: Vorher und nachher, S. 27 und 28, München 1920.Google Scholar
  787. 4.
    Schiller beschreibt seinen Delinquenten: „Eine kleine unscheinbare Figur, krauses Haar von einer unangenehmen Schwärze“ und noch andere kleine Häßlichkeiten.Google Scholar
  788. 5.
    Galt, John: The life of Lord Byron, S. 23, New York 1935.Google Scholar
  789. 6.
    Siehe meine kleine Untersuchung: Physical disability, mental conflict and social crisis in Journal of Social Issues, S. 21 ff., 1948.Google Scholar
  790. 7.
    Zur Psychologie des antisozialen kriminellen Krüppels, Kriminalistik 1961, S. 249.Google Scholar
  791. 1.
    Meyer, Wolfgang: Die Kriminalität der Schwerkriegsbeschädigten im Landgerichtsbezirk Bonn, S. 64, Bonn 1950.Google Scholar
  792. 2.
    Leppmann, F.: Der Sittlichkeitsverbrecher. Vierteljahresschrift für gerichtliche Medizin, S. 70, III. Folge, Bd. XXIX. — Von 60 im Zuchthaus Waldheim internierten Inzestfällen wurde bei 36 Probanden Unterfunktion der Sinnesorgane beobachtet, und zwar 23mal in Form von Sehschwäche, 17mal in Form von Schwerhörigkeit. Mehrfach fand sich beides vereint. Weiter waren vier Probanden Stotterer, 12 wiesen Beinanomalien auf. Finke, H., und F. Zeugner: Inzest, Monatsschrift 1934, S. 308.Google Scholar
  793. 3.
    His: Deutsches Strafrecht bis zur Karolina, S. 136.Google Scholar
  794. 4.
    Mommsen: Römisches Strafrecht, S. 794.Google Scholar
  795. 1.
    Thomas, W. I.: Primitive behavior, S. 542ff., New York 1937. Der Zusammenhang des Pasquills mit dem Zauberspruch ist unverkennbar.Google Scholar
  796. 2.
    Sir Smith, Sidney: Meistens Mord, S. 312, Stuttgart 1961.Google Scholar
  797. 3.
    Ellenberger, Henri: Relations psychologiques, S. 3.Google Scholar
  798. 4.
  799. 5.
    § 182 StGB.Google Scholar
  800. 1.
    In New York ist der Versuch gemacht worden, den Strafanspruch bei beiderseitigem Betruge ganz zu streichen. Man hat in späteren Jahren die Bestimmung wieder aufgehoben. Sears, Kenneth S., and Henry Weihofen: May’s law of crimes, S. 372, Boston 1938.Google Scholar
  801. 2.
    Pol, Nicolaus: Jahrbücher der Stadt Breslau, herausgegeben von Büsching, Breslau 1819, Bd. II, S. 165.Google Scholar
  802. 3.
    Tscharner, Hans-Fritz von: Die Todesstrafe im alten Staate Bern, S. 120, Bern 1936.Google Scholar
  803. 4.
    Um aus seinen Geldnöten herauszukommen, plante der dichtende Mörder Lacenaire einen besonders verwegenen Streich. Er wollte den berühmten Schriftsteller Scribe überfallen, töten und berauben. Er läßt sich melden. Da der Diener sich nicht sofort zurückzieht, beginnt er, um Zeit zu gewinnen, in einer langen Tirade seine Lage zu schildern. Scribe unterbricht ihn nach den ersten Worten: „Sie haben Hunger? Lassen Sie den Mut nicht sinken!“ — und gibt ihm in einer raschen Geste zwei Goldstücke. „Soviel der Güte läßt den Mörder zittern. Er stürzt in aller Hast hinaus.“ Treich, Léon: Treize dévoyés criminels, S. 94, Paris 1948. — Wer diese präventive Technik teuer findet, möge die Versicherungsprämien nicht vergessen, die uns vor größerem Schaden schützen sollen und in Wirklichkeit bewahren.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität BonnDeutschland

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