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Das Völkerleben in der Krise: Krieg

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Zusammenfassung

Kurze, lokale Kriege der letzten 150 Jahre konnten soziologisches Interesse kaum beanspruchen. Mit der Länge der Feindseligkeiten, der Ausweitung zu Weltkriegen, der Fülle neuer totaler Waffen und der erklärten Angriffsrichtung auf das Hinterland ist eine radikale Änderung eingetreten. Von 1914 bis 1945, in 30 Jahren also, wurden zwei große Kriege geführt. Der 1. Weltkrieg dauerte 4 Jahre und 4 Monate; der 2. kam erst nach 5 Jahren und 8 Monaten zum Abschluß. Von 30 Jahren hat ein großer Teil der Erde 10 volle Jahre im Kriege zugebracht, ein volles Drittel dieses Zeitraums. Es wäre nahezu gerechtfertigt, ja nahezu geboten, mehr als den dritten Teil der Untersuchung den Problemen des Krieges und seiner Nachwirkungen zu widmen, die tief in Zwitter-Friedenszeit und kalten Krieg hineinreichen.

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Literatur

  1. 1.
    Nach amtlichen Zahlen, siehe meine Psychologische Strategie des Großen Krieges, S. 113, Heidelberg 1925.Google Scholar
  2. 1.
    Aschaffenburg, S. 173.Google Scholar
  3. 2.
    Siehe Anlage II, S. 5 zum Deutschen Vorentwurf von 1927.Google Scholar
  4. 3.
    Exners Zahlen (S. 100, Jugendliche, Frauen und Männer über 50 Jahre) sind ein wesentlicher Schritt in dieser Richtung, obschon er nur absolute Zahlen angibt.Google Scholar
  5. 4.
    Siehe die Schwenkung des Pazifisten Darrow, als die Lusitania versenkt worden war und er Bilder von deutschen Greueltaten gesehen hatte. Stone, Irving: Clarence Darrow for the defense, S. 357, New York 1941. Später kam eine neue Wendung.Google Scholar
  6. 5.
    Siehe die Zahlen Aschafeenburgs über die Kleinkriege von 1864 und 1866 (S. 137).Google Scholar
  7. 1.
    Roesner: Handwörterbuch, Bd. II, S. 573. — Nach einer preußischen Statistik von 1928 begingen 27% aller Selbstmörder die Tat wegen Familienzwists.Google Scholar
  8. 2.
    8,8% der Frauen wurden damals durch den Tod eines Familienmitgliedes in den Tod getrieben. Roesner, Bd. II, S. 573.Google Scholar
  9. 1.
    „Ich traf die,Raffael-Madonna’ wieder. Sie trägt Hosen, ein zerrissenes Hemd, das über der Brust halb offen steht, weil kein Knopf mehr daran ist, und über die Schultern geworfen eine zerlumpte staubige Jacke.” Rinser, Luise: Gefängnistagebuch, S. 83, München 1946.Google Scholar
  10. 1.
    Lessing: Haarmann, S. 142–221.Google Scholar
  11. 1.
    In den Statistiken jugendlicher Delinquenten erscheinen Prostituierte unter dem Titel: Unlenksamkeit (nach Sheldon und Eleanob Glück sind 29,7% der Jungen und 48,2% der Mädchen „unlenksam“). Cavan, Ruth: Criminology, S. 47, New York 1948.Google Scholar
  12. 2.
    Statistical Abstract 1947, S. 169.Google Scholar
  13. 1.
    Elliott and Merrill I, S. 224.Google Scholar
  14. 2.
    Associated Press vom 5. Juli 1944.Google Scholar
  15. 3.
    Des Moines Kegister vom 29. August 1944 nach den Angaben des Census Bureaus.Google Scholar
  16. 4.
    Thompson II, S. 401.Google Scholar
  17. 5.
    Siehe meine Studie: The sociological function of the grandmother in Social Forces, 1946, S. 389ff.Google Scholar
  18. 1.
    ” Grandfather’s servants are never good.” Smith, W. G.: Oxford dictionary of English proverbs, S. 261, London 1952.Google Scholar
  19. 1.
    Statistical Abstract 1947, S. 294. Der Preisindex der Jahre 1935–1939 ist als 100 angesetzt.Google Scholar
  20. 1.
    Thompson II, S. 64. Nach dem Demographic Yearbook 1951, Tafel 7. United Nations, New York 1952. Nicht nur Japan, auch Großbritannien hatte einen Geburtenanstieg 1940–1944 im Vergleich zu der Periode 1937–1939. Im 1. Weltkrieg war der englische Geburtenabfall sehr erheblich gewesen, in den Vereinigten Staaten machte er sich nur schwach bemerkbar. Die Erklärung Thompsons (II, S. 70) geht dahin, daß vor dem 1. Weltkrieg gute, vor dem 2. schlechte, noch von der Depression berührte Zeiten lagen.Google Scholar
  21. 2.
    Harkis, Mary B.: I knew them in prison, S. 34, New York 1936.Google Scholar
  22. 3.
    Johnston, James A.: Alcatraz island prison, S. 196ff., New York 1949.Google Scholar
  23. 1.
    Thompson, Sir Basil: History of Scotland Yard, S. 252, London 1935.Google Scholar
  24. 2.
    „Sie (die Streikenden) erfüllten die Zugänge zu Scotland Yard, in Zivil, schreiend und brüllend… Masseneinfluß hatte sie vollkommen verändert. In ihren Augen flackerte seltsames, hysterisches Licht… Gegen 4 Uhr nachmittags marschierten mehrere Tausend, die ihre Uniform ausgezogen hatten, von Scotland Yard nach dem Smith Square. Sie zischten die Mitglieder der einberufenen Notpolizei aus, verhöhnten sie und nannten sie Hunde und Streikbrecher.” Ebenda, Thompson, Sir Basil: History of Scotland Yard, London 1935. S. 253.Google Scholar
  25. 3.
    Die Schwierigkeiten der Londoner Polizei im 2. Weltkrieg hat Beveridge, Peter (Inside the G. I.D., S. 69) geschildert. Die Verdunklung kam den Kriminellen zugute. Die Polizeiwagen mußten mit abgeblendetem Licht fahren. Radioruhe legte, manchmal für 24 Stunden, die Verbindungen lahm.Google Scholar
  26. 1.
    Juvenile delinquency and adult disorganization in American Journal of Criminal Law and Criminology 1944, S. 87 ff.Google Scholar
  27. 2.
    Siehe die Scherze der angeheiterten Matrosen, die Dev Collans (I was a house detective, S. 75ff., New York 1954) schildert, und alles unter dem Gesang: „Vertraue keinem Seemann zehn Zentimeter überm Knie!” Was beim Soldaten in einer Sonnabendnacht zur Not noch angeht, wird beim nachahmenden Jugendlichen gröblicher Verstoß.Google Scholar
  28. 1.
    Außerdem werden keine Zahlen, sondern nur prozentuale Anteile angegeben. Statistical Abstract 1947, S. 216.Google Scholar
  29. 2.
    Mitteilung des National Safety Council, abgedruckt im Des Moines Register vom 25. Oktober 1945. —270000 Zivil-Personen wurden „permanently disabled“.Google Scholar
  30. 1.
    Aschaffenburg, S. 138, 139.Google Scholar
  31. 2.
    Exister, S. 99.Google Scholar
  32. 3.
    Exner, S. 102.Google Scholar
  33. 4.
    Siehe die Bilder der Vorkämpferinnen für Frauenrechte aus allen Ländern bei Hirschfeld, Magnus: Geschlechtshunde, Bd. IV, S. 882–887. Über die männlichen Bundesgenossen hat Magnus Hirschfeld folgendes bemerkt: „Es gibt mehr als einen Anhänger der Frauenstimmrechtsbewegung, der von sich selbst überzeugt ist, er sei ein Freund der,Emanzipation’, während er in Wirklichkeit nur ein Freund der,Emanzipierten’ ist. Er fühlt sich zu den selbstbewußten, selbständigen, sicher auftretenden Frauen hingezogen, sucht die Stätten auf, wo er sie sehen und hören kann, und von dieser Sympathie aus übertragen sich die Assoziationen auf das, was diese Frauen anstreben und vertreten.” Ebenda, Bd. I, S. 214, Stuttgart 1926. — Über die Antriebe der eigentümlichen Bewegung — eigentümlich wegen ihrer Vehemenz — wäre viel zu sagen. Viele von diesen bedeutenden Frauen schrieben Bücher über sexuelle Fragen. Karin Michaelis über die Frau im gefährlichen Alter; Rosa Mayreder über Askese und Erotik; Ellen Key über Liebe und Ehe; Alexandra Kollontay über Wege der Liebe.Google Scholar
  34. 1.
    Thompson, Sir Basil, a. a. O., S. 209.Google Scholar
  35. 1.
    Siehe Mein Krieg, 3. Auflage, S. 9, Berlin 1919.Google Scholar
  36. 2.
    Associated Press vom 12. August 1942.Google Scholar
  37. 1.
    Der bekannte Strafverteidiger und spätere Richter Samuel Leibowitz hat geschrieben: „Geschworene mögen das nicht glauben, was sie gehört haben. Bestimmt glauben sie etwas, was sie gesehen haben.” Reynolds, Quentin: Courtroom, S. 60, New York 1957.Google Scholar
  38. 3.
    Siehe Vance, Packard: The hidden persuaders, S. 222, New York 1959.Google Scholar
  39. 4.
    Ein Beispiel der Schwarz-weiß-Malerei ist die bei Taft, Criminology, S. 673, abgebildete Zeichnung.Google Scholar
  40. 5.
    Siehe Stone, Ieving: Clarence Barrow for the defense, S. 359, Garden City 1942.Google Scholar
  41. 1.
    Die Worte Rausch, rauschen hängen mit „stürmen“zusammen. Kluge-Götze, S. 603.Google Scholar
  42. 2.
    „Gefühle werden aufgestöbert, um Menschen zum Kämpfen zu bringen. Warum wundern wir uns eigentlich, daß die Menschen weiterkämpfen wollen, wenn der Krieg vorbei ist?” Darrow, Clarence: Crime, its causes and treatment, S. 213, New York 1922. — Man könnte darüber streiten, ob die neu entdeckten Feinde — oft unter den eben noch gerühmten Verbündeten — neue Haßbilder erzeugen oder ob das erst langsam abebbende Kampfbedürfnis neue Scheusale gebiert, die unsere Furcht gewaltsam wieder aus der Welt zu schaffen hat. Süchtig geworden greifen wir nach neuer Kampferregung aus. Wir haben damit freilich schon die Nachkriegszeit betreten.Google Scholar
  43. 3.
    MacIver, R. M., und Page, Charles H.: Society, S. 69, New York 1949.Google Scholar
  44. 4.
    Siehe die Rede vom 2. April 1917, in der Präsident Wilson vom Kongreß die Kriegserklärung gegen Deutschland forderte und mit den folgenden Worten den Ausbruch der russischen Revolution begrüßte: „Fühlt nicht jeder Amerikaner, daß unsere Hoffnung auf einen künftigen Weltfrieden durch das neue Sicherheit gewonnen hat, was in den letzten Wochen in Rußland geschehen ist? Alle, die Rußland wirklich kannten, haben stets gewußt, daß es in seinem Herzen demokratisch war...” Harper, G. McLean: President Wilsons adresses, S. 248, New York 1918.Google Scholar
  45. 1.
    Zu dieser Frage siehe Stone, Irving: S. 356ff.Google Scholar
  46. 2.
    Daß es sich um ein soziologisch bedeutsames Problem handelt, ergibt die Mitteilung (nach Warren, Lansing in der New York Times vom 6. April 1944). Danach ereigneten sich in den 4 Monaten, die dem Dezember 1943 vorangingen, folgende Aktionen der Widerstandsbewegung in Frankreich. „Ermordert wurden: 230 Gendarmen, 1 Offizier; 147,gardes’, 19 Offiziere; 196 Schutzleute, 9 Polizeikommissare; 30 Milizmänner; 150 Zivilisten; 2 Priester, 1 Staatsanwalt, 1 Richter, 2 Generale a.D.; 9000 Bomben wurden in Fabriken, Kraftwerken, Theater, Läden und Häuser gelegt; 150 Rathäuser wurden angegriffen, der Ernte wurde schwerer Schaden zugefügt; auf Eisenbahnen wurden 600 Angriffe unternommen.”Google Scholar
  47. 3.
    Barret, Claude: L’affaire Petiot, S. 148, Paris 1958. — Als falscher Held der Widerstandsbewegung war Dr. Petiot eine kurze Zeit Hauptmann der Geheimen Feldpolizei nach dem Abmarsch der deutschen Truppen.Google Scholar
  48. 1.
    Entschlossene Verbrecher zeichnen sich im Kriege durch den höchsten Mut aus und erringen allgemeine Anerkennung. Siehe Kankeleit: Heldentum und Verbrechen, Monatsschrift für Krim. Psych., Bd. XVI, S. 193. — Nach italienischen Feststellungen waren „gewohnheitsmäßige Verächter der öffentlichen Autorität, heißblütige Rebellen durch Naturanlage oder schlechtes Beispiel tapfere und willige Soldaten“. Sommer in Monatsschrift für Krim. Psych., Bd. X, S. 186, der von der Wirkung des „allgemeinen sittlichen Aufschwungs“spricht, wahrscheinlich aber an den tieferen Gründen vorbeigeht.Google Scholar
  49. 2.
    Zahlen über die gefährliche Körperverletzung bei Exner, S. 100, für den 2. Weltkrieg bei Merrill, Francis E.: Social problems on the home front, S. 187, New York 1948.Google Scholar
  50. 3.
    Zahlen bei Barnes, H. E., and N. K. Teeters: New horizons in criminology, S. 199, New York 1947.Google Scholar
  51. 4.
    Meldung der Associated Press vom 17. Oktober 1943.Google Scholar
  52. 5.
    Die folgenden Einzelheiten sind entnommen aus Hellwig, A.: „Kriegs-Schwindler“in Monatsschrift für Krim.-Psych. 1922, S. 226ff.Google Scholar
  53. 1.
    Der Betrug, S. 100ff., siehe dort den „Held von Castelfidardo“, den Freiherrn von und zu Egloffstein und andere hier nicht erwähnte Fälle.Google Scholar
  54. 2.
    Der Hochstapler Peter Korska — er hat mir einmal einen anregenden Besuch gemacht — schreibt, daß er fleißig Inserate studierte: „Endlich fand er, was er suchte: Hier bieten die Hinterbliebenen eines gefallenen Fliegeroffiziers seine Uniform zum Kauf an! Die nehmen wir! Der Marinerock hängt mir ohnehin schon zum Hals heraus! Und als Luftwaffenangehöriger hat man, höre ich, überall die größten Chancen!” Simmel, J. M., und H. Hartmann: Der Hochstapler, S. 163, München 1954.Google Scholar
  55. 3.
    Moor, Emmy: Der Gerichtssaal spricht, S. 20ff., Zürich 1944.Google Scholar
  56. 4.
    Neill, Artuhr Fowler: Man-hunter of Scotland Yard, S. 230, New York 1933.Google Scholar
  57. 1.
    Neill, Arthub Fowler, S. 233.Google Scholar
  58. 2.
    Bericht des Des Moines Register vom 13. September 1944.Google Scholar
  59. 3.
    Hoover, Edgar J.: Persons in hiding, S. 262ff., Boston 1938.Google Scholar
  60. 4.
    Brannon, W. T.: ”Yellow Kid” Weil, S. 252, Chicago 1948 (“The case of the refugee.”)Google Scholar
  61. 5a.
    Danforth, Harold R.: Big City crimes, S. 104, New York 1957.Google Scholar
  62. 5b.
    Danforth, Harold R.: Big City crimes, S. 105, New York 1957.Google Scholar
  63. 1.
    Danforth, Harold R., S. 108.Google Scholar
  64. 2.
    Merrill: Social problems, S. 174.Google Scholar
  65. 3.
    Ebenda, S. 104.Google Scholar
  66. 4a.
    „Es gab während des Krieges zahllose Fälle von Männern, die bei der Rückkehr feststellten, daß ihre Frauen untreu gewesen waren.” Felstead, Th., and Lady Muir: Famous criminals and their trials, S. 241, New York 1926. Morde waren die Folge. So machte der belgische Leutnant de Dreyver in London die Bekanntschaft der Frau Aughuet, die, seit 14 Jahren kinderlos, plötzlich Zwillinge bekam. Sie wurde von dem Ehemann umgebracht (ebenda, S. 242). Ein ähnlicher Mord an der ungetreuen Frau ist bei Hoskins, Percy: No hiding place, S. 141ff., London a. D. beschrieben. — Ein Zuchthausgefangener schrieb: „Wenn ich so dalag (auf einem Zellenbett bei Nacht), wanderte mein Geist in die Vorkriegsjahre zurück, immer zu den Zeiten, wenn ich in meinen Kontakten mit Frauen glücklich gewesen war, und dann zu den Kriegsjahren, als es so leicht und herrlich war, schöne, willige Frauen zu finden.”Google Scholar
  67. 4b.
    Nelson, Victor F.: Prison days and nights, S. 192, Boston 1933.Google Scholar
  68. 5.
    Jenkins, Richard L., erwähnt bei Tappan, S. 156.Google Scholar
  69. 1.
    Jenkins, Richard L., erwähnt bei Tappan, S. 141.Google Scholar
  70. 2.
    Elliott and Merrill II., S. 419. — Besonders hoch waren die Scheidungsraten in Texas, Californien, Michigan und Ohio als Rüstungszentren und Marinestützpunkte. Die Schätzungen der Bevölkerung sind in bewegten Zeiten wenig brauchbar. 1957 war die Zahl der Scheidungen wieder auf 381000 zurückgegangen.Google Scholar
  71. 3.
    Nach Captain John J. Cronin, der vertretungsweise das Amt für Vermißte in New York leitete (New York Times vom 15. Februar 1944). Im Jahre 1943 wurden in New York 3242 Mädchen zwischen 13 und 20 Jahren als vermißt gemeldet.Google Scholar
  72. 4.
    Paul: Deutsches Wörterbuch, S. 232.Google Scholar
  73. 5.
    Partridge: Dictionary, S. 367.Google Scholar
  74. 3.
    Moor, Emmy, a. a. O., S. 113ff.Google Scholar
  75. 1.
    „Um 1917 bestand etwa ein Viertel der Belegschaft in den Londoner Strafanstalten und beinahe die ganze Bevölkerung von Dartmoor aus Kriegsdienstverweigerern, und jede Polizeiwache und jeder Arrestraum in England enthielt eine stets wachsende Zahl von Drückebergern und Deserteuren.“ Wood, Stuart: Shades of the prison house, S. 296, London 1932.Google Scholar
  76. 2.
    In einem Bericht teilte die FBI mit, sie habe 464640 Fälle von Verstößen gegen das Wehrpflichtgesetz behandelt (New York Times vom 1. April 1945).Google Scholar
  77. 3.
    Schon zu Anfang des Krieges waren, nach Beveridge (S. 68) die Deserteure ein ernsthaftes Problem, „von denen Hunderte in London losgelassen waren“. In den ersten Monaten des Jahres 1942 hatten sie sich organisiert, besaßen Ausweise und manche waren bewaffnet (ebenda, S. 96). — Noch 1947 trieben sich 20000 Deserteure herum (John Spencer, S. 51). Nach Spencer (S. 132) war es verhältnismäßig leicht für Deserteure, sich auf dem Kontinente unbekannt herumzutreiben.Google Scholar
  78. 4.
    New York Times vom 4. Juni 1944.Google Scholar
  79. 5.
    New York Times Bericht vom 28. Januar 1944.Google Scholar
  80. 1.
    Collins, Frederick L.: The FBI in peace and war, S. 266, New York 1943.Google Scholar
  81. 2.
    Beveridge: S. 68 (England).Google Scholar
  82. 3.
    Ganz offen hat der junge Robinson erzählt, wie er die Benzinkarten seines Vaters, des bekannten Schauspielers, verkaufte (Robinson, Edward G.: My fathermy son, S. 45, New York 1958).Google Scholar
  83. 1.
    Associated Press vom 14. März 1944.Google Scholar
  84. 2.
    Sandburg, Carl: Abraham Lincoln, Bd. III, S. 189. New York 1939.Google Scholar
  85. 3.
    „Ich weiß“, schrieb der Gouverneur, „daß mäßig bemittelte Beamte sich als reiche Leute zurückgezogen haben, während andere im Dienst verbleibend einen Aufwand trieben, der mit ihren Gehältern nicht im Einklang stand.“Ebenda.Google Scholar
  86. 1.
    Bericht der Associated Press vom 3. April 1944.Google Scholar
  87. 2.
    Dazu siehe die Bemerkung bei Riegel, Hanspeter: Die Bestechungskriminalität im Landgerichtsbezirk Essen (1945–1957), S. 20. Bonner Dissertation 1961.Google Scholar
  88. 1.
    „Leider fehlt es an einer Statistik der zum Heere eingezogenen und im Felde gefallenen Familienväter.“ Exner, Franz: Krieg und Kriminalität in Österreich, S. 173. Wien 1927.Google Scholar
  89. 2.
    Steiner-Gay: Der Fall Kürten, S. 28.Google Scholar
  90. 3.
    Lessing: Haarmann, S. 47.Google Scholar
  91. 4.
    Entwurf 1927, Anlage, S. 10.Google Scholar
  92. 5a.
    Ich habe das Jahr 1918 nach den Daten, die sich bei Moritz Liepmann (Krieg und Kriminalität in Deutschland, S. 15 und, Stuttgart 1930) finden, ergänzt.Google Scholar
  93. 5b.
    Ich habe das Jahr 1918 nach den Daten, die sich bei Moritz Liepmann (Krieg und Kriminalität in Deutschland, S. 134, Stuttgart 1930) finden, ergänzt.Google Scholar
  94. 1.
    Liepmann, S. 26.Google Scholar
  95. 2.
    Ebenda, S. 27.Google Scholar
  96. 3.
    Exner: Krieg und Kriminalität, S. 6.Google Scholar
  97. 4.
    Ebenda, S. 6. „Die ganze Betrachtung ist schönfärbend.“Google Scholar
  98. 1.
    New York Times vom 12. Juni 1944.Google Scholar
  99. 1.
    Martin: Why did they kill?, S. 30, New York 1953.Google Scholar
  100. 1.
    So wird der Stoßseufzer von Scotland Yard verständlich: „Obschon so viele Kriminelle draußen waren..., so gab es sehr viel interessante Arbeit.“ Wensley, F. P.: Forty years of Scotland Yard, S. 219, New York 1931.Google Scholar
  101. 2.
    Hoskins, Percy: No hiding place, S. 116ff., London o. D.Google Scholar
  102. 3.
    Wensley, S. 209.Google Scholar
  103. 1.
    Times vom 2. Dezember 1914, erwähnt bei Mannheim, Hermann: War and Crime, S. 108, London 1941. An dieser Stelle (S. 99 und 100) hat Mannheim bereits scharfsichtigerweise bemerkt, daß der scheinbare Rückgang des Verbrechens während des Krieges in Wirklichkeit ein Anstieg ist.Google Scholar
  104. 1.
    „Wie hat es bei dir angefangen?“, fragt ein lesbisches Mädchen das andere. „In der Armee“, ist die Antwort. „Ich ging zur Armee, ohne recht zu wissen warum. Ich wollte mit Frauen zusammen sein, weil ich niemals Interesse an Männern hatte.“ Smith, Artemis: The third sex, S. 88, New York 1959. — Es handelt sich um die WAG genannte Hilfstruppe.Google Scholar
  105. 2.
    Merrill: Social problems, S. 63.Google Scholar
  106. 1.
    Zahlenmäßige Darstellung der Rechtspflege. Kriminalstatistik für das Jahr 1950, S. 31, Wien 1953.Google Scholar
  107. 1.
    1941–1944: von 572769 auf 405379.Google Scholar
  108. 1.
    Es sind die Delikte des Menschen, der allein für seine Existenz sorgt und ohne Hilfe seine Rechte geltend macht. Daher der hohe Anteil bei „Gewalt und Drohungen gegen Beamte“(1909/13... 5,5% der Gesamtverurteilungen, 1917... 32,7%), im Jahre 1923 wieder 7,2%. Zahlen bei Roesner, Handwörterbuch der Kriminologie, Bd. II, S. 585.Google Scholar
  109. 2.
    Merrill: Social problems, S. 204.Google Scholar
  110. 3.
    Elliott and Merrill I, S. 601.Google Scholar
  111. 4.
    Ebenda, S. 224. Im Jahre 1940 waren 11920000 Frauen berufstätig, 1947, also nach dem Kriege, waren es noch 15800000. Ebenda, S. 228.Google Scholar
  112. 1.
    Liepmann, S. 160.Google Scholar
  113. 2.
    Exner: Kriminalität und Krieg, S. 147.Google Scholar
  114. 3.
    Ebenda, S. 147.Google Scholar
  115. 4.
    Ebenda, S. 149.Google Scholar
  116. 5.
    Liepmann, S. 161.Google Scholar
  117. 6.
    Liepmann, S. 162.Google Scholar
  118. 7.
    Koppenfels, Sebastian von: Die Kriminalität der Frau im Kriege, S. 45, Leipzig 1926.Google Scholar
  119. 8.
    Exner: Krieg, S. 76.Google Scholar
  120. 9.
    Ebenda, S. 77, 78.Google Scholar
  121. 1.
    Liepmann, S. 162.Google Scholar
  122. 2.
    Exner: Krieg, S. 153.Google Scholar
  123. 4.
    Liepmakn, S. 98.Google Scholar
  124. 1.
    Liepmann, S. 102.Google Scholar
  125. 2.
    Exner: Krieg, S. 181.Google Scholar
  126. 3.
    Exner: ebenda, S. 176.Google Scholar
  127. 4.
    Ebenda, S. 180.Google Scholar
  128. 5.
    Liepmann, S. 85.Google Scholar
  129. 6.
    Ebenda, S. 106. Feststellung von else Vogtländer.Google Scholar
  130. 7.
    „...Im Gegenteil deuten zahlreiche Einzelbeobachtungen auf eine starke Ausbreitung früher sexueller Beziehungen unter Schülerinnen und jugendlichen Arbeiterinnen.“ Liepmann, S. 107; Wiener Bericht der Jugendgerichtshilfe (Exner, S. 184): „Erschreckend ist die Anzahl von dem Kindesalter noch nicht entwachsenen Mädchen, die sich dem liederlichen Lebenswandel ergeben haben.“Dazu kommt die wachsende Zahl der Abtreibungen wie die Hochflut der Geschlechtskrankheiten bei jungen Mädchen.Google Scholar
  131. 1.
    „Als ich ein kleiner Junge war, hat die Polizei mich niemals gefaßt.“ Martin, J. B.: My life in crime, S. 15; über den Unschuldseindruck eines jugendlichen Taschendiebs s. Dinneen, Joseph F.: Underworld USA., S. 4, New York 1957.Google Scholar
  132. 2.
    Bossard, James H. S.: The sociology of child development, S. 567, New York 1948.Google Scholar
  133. 3.
    Ebenda, S. 566.Google Scholar
  134. 4.
    Merrill: Social problems, S. 161 ff.Google Scholar
  135. 5.
    Elliott and Merrill II, S. 73.Google Scholar
  136. 6.
    Elliott and Merrill I, S. 70. Hier sind für das Jahr 1942 61856 Jugendgerichtsfälle verzeichnet. Nach Fine, Benjamin (1 Million delinquents), S. 176, New York, 1957, kamen 1952 annähernd 400000 Jugendliche vor Gericht.Google Scholar
  137. 1.
    Liepmann, S. 87.Google Scholar
  138. 2.
    Exner: Krieg, S. 176.Google Scholar
  139. 3.
    Exner: Kriminologie, S. 100.Google Scholar
  140. 4.
    Aschaffenburg, S. 139.Google Scholar
  141. 1.
    Exner: Krieg, S. 13. „Diese Tatsache wird auch von Praktikern bestätigt, z. B. von dem Generalstaatsanwalt Höpler, der über diese ersten Kriegsmonate sagt, die Welle der Begeisterung und des Pflichtgefühls hätte damals das Verbrechen auf ein Mindestmaß herabgedrückt.“ — Folge der Begeisterung waren auch die Amnestien der Jahre 1933, 1934 und 1936, In allen diesen Jahren besserten sich die statistischen Ergebnisse. Nur 1935 stiegen die Zahlen wieder an. In diesem Jahr gab es keine Amnestie.Google Scholar
  142. 1.
    Siehe meine Untersuchung über den „Zusammenhang von kosmischen, biologischen und sozialen Krisen“, S. 35, Tübingen 1919.Google Scholar
  143. 2.
    Niebuhr: Römische Geschichte, S. 633, Berlin 1953.Google Scholar
  144. 3.
    Schürer von Waldheim, Otto, in Monatsschrift 1942, S. 225.Google Scholar
  145. 1.
    Fine, Benjamin: 1000000 delinquents, S. 55, New York 1957.Google Scholar
  146. 2.
    Stury, Richard: Die äußeren Entwicklungsbedingungen junger Rechtsbrecher, S. 17, Leipzig 1938.Google Scholar
  147. 3.
    „In bezug auf Verwöhnung besonders gefährdet sind die einzigen, ältesten und jüngsten Kinder, die ‚Großmutterkinder‘, Ziehkinder, auch Stiefkinder (deren Stiefeltern nicht als böse gelten wollen), ferner Kinder auseinanderstrebender oder geschiedener Eltern, wenn letztere um sie werben, um sie für sich zu gewinnen.“ v. Waldheim in Monatsschrift 1942, S. 229.Google Scholar
  148. 4.
    Nach einer Mitteilung der Schulbehörde von New York werden in den Schulen jährlich 265000 Scheiben eingeschlagen. Fine, Benjamin, S. 20. Achtlos geworfene Spielbälle sind nicht inbegriffen.Google Scholar
  149. 5.
    Hacker, Ervin: Die Kriminalität des Kantons Zürich, S. 229, Miscolc 1939.Google Scholar
  150. 6.
    Grönlund, Otto: Die Kriminalität in neutralen Ländern während der Kriegs- und Nachkriegszeit, Monatsschrift 1925, Bd. XVI, S. 344; gute, nach Einzeljahren getrennte Zahlen auch bei van Bemmelen (S. 239) für Holland und den 2. Weltkrieg. In Holland kommt psychologisch der Stachel der Besatzungszeit hinzu.Google Scholar
  151. 1.
    Erwähnt bei Bossard, S. 571. — “They are better off... for getting the hate out of their systems.”Google Scholar
  152. 2.
    Fine, S. 71.Google Scholar
  153. 1.
    Bossaed, S. 569.Google Scholar
  154. 2.
    Fine, S. 81.Google Scholar
  155. 3.
    Merrill: Social problems, S. 92.Google Scholar
  156. 4.
    Ebenda, S. 95.Google Scholar
  157. 1.
    Bossard, S. 573.Google Scholar
  158. 2.
    Ebenda, S. 572.Google Scholar
  159. 3.
    Merrill: Social problems, S. 110 ff.Google Scholar
  160. 1.
    In dem Kriegsroman von René Benjamin (Private Gaspard, S. 48, Übersetzung, New York 1917) sagt ein Soldat: „Endlich wird es zu einem richtigen Handgemenge kommen, ohne daß die Polizei sich einmischt.“Google Scholar
  161. 2.
    Erwähnt von Abbott, Edith: Crime and the war, Journal of Criminal Law and Criminology, 1918 (Bd. IX), S. 42.Google Scholar
  162. 1.
    Monatsschrift für Krim.-Psych., 1933, S. 294 (nach F. Wagner). — Bei einem Gefangenen heißt es im Bericht des Oberamts: „Wir würden diesen Menschen in Gemäßheit der bestehenden Verordnung gegen das Jauner- und Vagabundengesindel ohne weiteres dem k. k. Militär übergeben haben, wenn er nicht einen Zoll unter dem bestimmten Maß wäre.“ Ein Versuch, ihn beim Kgl. Spanischen Militär unterzubringen, scheiterte daran, „weil dort keine Lutheraner angenommen werden“.Google Scholar
  163. 2.
    Spencer, John: Crime and the services, S. 56, London 1954.Google Scholar
  164. 3.
    The One Hundred Report of the Prison Association of New York, S. 84, Albany 1945.Google Scholar
  165. 4.
    Ebenda, S. 89.Google Scholar
  166. 1.
    Carswell, Donald: Trial of Ronald True, S. 2ff., Edinburgh 1925.Google Scholar
  167. 2.
    Jesse, F. Tennyson: Trial of Sidney Harry Fox, S. 4ff., Edinburgh 1934.Google Scholar
  168. 3.
    Critchley, Macdonald: Trial of Neville G. C. Heath, Edinburgh 1952.Google Scholar
  169. 1.
    Ehescheidungen wurden ausgesprochen in den Vereinigten Staaten: 1939 251000; 1946 613000. Elliott and Merrill I, S. 438.Google Scholar
  170. 1.
    Spencer führt selbst das Beispiel eines Geldschrankknackers an, der, für Kommandozwecke — Öffnen deutscher Geheimsafes hinter der Front — verwendet, von den militärischen Stellen äußerst günstig beurteilt wurde („Militärisches Verhalten musterhaft, ehrlicher, zuverlässiger Mann...“), nach dem Krieg aber sofort an das private Geldschranköffnen ging. Crime and the services, S. 118, London 1954.Google Scholar
  171. 2.
    Merkwürdige Verbrechen, ed. von Scholz, Bd. II, S. 265, München 1912.Google Scholar
  172. 3.
    Ebenda, Bd. I, S. 242.Google Scholar
  173. 4.
    Mein Desperado, S. 214.Google Scholar
  174. 5.
    London, Jack: The call of the wild, S. 13, New York 1949.Google Scholar
  175. 1.
    “The fight’s the thing”; Craig, Thompson, and Raymond Allen: Gang rule in New York, S. 114ff., New York 1940.Google Scholar
  176. 2.
    Cooper, C. R.: Ten thousand public enemies, S. 217, Boston 1935.Google Scholar
  177. 3.
    Asbury, Herbert: The gangs of New York, S. 297, New York 1928.Google Scholar
  178. 4.
    Spencer, S. 118.Google Scholar
  179. 5.
    New York Herald Tribune, 10. Juni 1948.Google Scholar
  180. 1.
    Hoskins: No hiding place, S. 146.Google Scholar
  181. 2.
    Stars and Stripes vom 14. November 1958. Der Fall spielte sich in Fort Leavenworth ab, wo eine militärische Kommando- und Kriegsschule gelegen ist.Google Scholar
  182. 3.
    Daß Umgang mit der Waffe zur Verwendung lockt, ist ebenfalls bestritten worden (Selling, Lowell S.: Some problems of the antisocial ex-service man, Probation 1944, S. 25), weil das Vertrautsein seine starke Wirkung lehre. Ich teile diese Meinung nicht. Es ist die Wirkung gerade, mit der Kriminelle rechnen.Google Scholar
  183. 4.
    Von einem Frauenmörder berichtet Günter Brückner (Zur Kriminologie des Mordes, S. 198, Hamburg 1961): „... Im gleichen Augenblick drückte er, wie er es als Nahkampfgriff bei der Waffen-SS gelernt hatte, der G. dadurch das Genick ab, daß er mit der linken Hand den Kopf der G. überraschend mit einem heftigen Ruck nach vorn stieß. Die G. sank hierauf leblos zusammen.“Google Scholar
  184. 5.
    Deutsche Zahlen bei Roesner, Handwörterbuch, Bd. II, S. 551; amerikanische Daten bei Elliott and Merrill: Social disorganization, I, S. 317; Wiener Zahlen bei Ringel, Erwin: Der Sebstmord, S. 1 ff., Wien 1953. — Delannoys Ansicht, daß Todesangst den Lebenswillen stärke (ebenda, S. 3), ist wohl zuzustimmen.Google Scholar
  185. 1.
    Seligmann nach Ellenberger, H.: Der Selbstmord im Lichte der Ethnopsychiatrie, Monatsschrift für Psychiatrie 1953 (Festschrift Klaesi), S. 356. — Ellenberger erwähnt den Selbstmord eines ganzen Stammes auf den Chatham-Inseln, als die Inseln durch die Maoris erobert worden waren (ebenda, S. 348).Google Scholar
  186. 2.
    Die folgenden 7 Zitate beziehen sich auf Heft 11 der Beiträge zur Sexualforschung: Die Sexualität des Heimkehrers, Stuttgart 1957. — Bansi, H. W., S. 10.Google Scholar
  187. 1.
    Hoff, Hans, ebenda, S. 60ff.Google Scholar
  188. 2.
    Kilian, H., S. 29.Google Scholar
  189. 3.
    Schätzing, Eberhakd, S. 43.Google Scholar
  190. 4.
    Siehe die verschiedenen Reaktionen auf das uneheliche Kind (mit dem Freund in der Heimat, einem Kriegsgefangenen oder einem Angehörigen der Besatzungstruppen) bei Mayer, A., ebenda, S. 39.Google Scholar
  191. 5.
    Kilian, H., S. 32.Google Scholar
  192. 6.
    Kilian, H., ebenda, S. 35. — Boomjahre, wie sie oft Kriegen folgen, führen zu äußerlicher Reparatur, aber nur sehr langsam zu innerlicher Heilung.Google Scholar
  193. 1.
    Collins, Frederik L.: The FBI in peace and war, S. 98, New York 1943.Google Scholar
  194. 2.
    Siehe den von Harold R. Danforth (Big City crimes, S. 69, New York 1960) dargestellten Fall des „Oberst“ Halquire. Der kleine Mann, der Frauen faszinierte, telefonierte während des Krieges von der Wohnung zweier wohlhabender Frauen, bei denen er sich eingemietet hatte, an seine fiktiven Börsenmakler, das Weiße Haus, den Generalstab, den Privatsekretär des Präsidenten und Senatoren.Google Scholar
  195. 3.
    Wenn Frauen, betäubt von seinen Ölfeldern in Oklahoma, ganz schüchtern baten, ob sie sich wohl an dem Gewinn beteiligen dürften, so pflegte er zu erwidern, daß er mit Damen nicht Geschäfte mache — um dann von ihnen große Summen anzunehmen.Google Scholar
  196. 4.
    Seine Spezialität waren Weihnachtsfeiern für Kinder in der Kirche. Vgl. damit die Fahrt zur Kirche, die der Hochstapler Weil mit drei reichen Damen, seinen Opfern, machte. Er in gestreiften Hosen und im Gehrock, bewundernd angestaunt von der Gemeinde. Brannon, W. T.: “Yellow KidWeil, S. 171, Chicago 1948.Google Scholar
  197. 5.
    Jacobs, R.: Die Kriminalität der Nachkriegszeit, S. 177, Godesberg 1952.Google Scholar
  198. 6a.
    Eschenbach in „Die Bekämpfung von Betrug und Urkundenfälschung“, Arbeitstagung des Bundeskriminalamts 1956, S. 34 undGoogle Scholar
  199. 6b.
    Eschenbach in „Die Bekämpfung von Betrug und Urkundenfälschung“, Arbeitstagung des Bundeskriminalamts 1956, S. 35.Google Scholar
  200. 6c.
    Eschenbach in „Die Bekämpfung von Betrug und Urkundenfälschung“, Wiesbaden 1956.Google Scholar
  201. 1a.
    Birmingham, George A.: Murder most foul!, S. 825, New York 1929.Google Scholar
  202. 1b.
    Birmingham, George A.: Murder most foul!, S. 826, New York 1929.Google Scholar
  203. 2.
    Betrug, S. 105 und 106.Google Scholar
  204. 3.
    Nach dem Bericht der New Yorker Times vom 1. August 1948 erklärte er der Polizei, er sei ein Verräter. Es sei nur recht, wenn er erschossen würde. — Die deutschen Schwindler nach der Niederlage ergatterten sich Amt und Würden. In Heidelberg gelang es einem ehemaligen Sicherungsverwahrten, zum Staatsanwalt ernannt zu werden, der „seine Geliebte ermordete und nach der Mordkommission am Tatort erschien, um in die Untersuchung einzugreifen“. Bader: Soziologie der deutschen Nachkriegszeit, S. 93, Tübingen 1949.Google Scholar
  205. 1.
    Mackenzie, F. A.: Landru, S. 19ff., London 1928.Google Scholar
  206. 2.
    Wehneb, Bernd: Die Latenz der Straftaten, S. 21, Wiesbaden 1957.Google Scholar
  207. 3a.
    Heindl, Robert: Der Berufsverbrecher, S. 134, Berlin 1927.Google Scholar
  208. 3b.
    Heindl, Robert: Der Berufsverbrecher, S. 135, Berlin 1927.Google Scholar
  209. 4.
    Lessing, Theodor: Haarmann, S. 142ff., Berlin 1925.Google Scholar
  210. 5.
    Barret, Claude: L’affaire Petiot, S. 96, Paris 1958.Google Scholar
  211. 1.
    Hinzu kommen die größere Schlagkraft der Polizei und die durch langes Glück verdorbene Mördertechnik.Google Scholar
  212. 1.
    Unter der Überschrift „Vernunftehe“ spricht Merrill (Social problems, S. 45) von 3 Gruppen, die zu Kriegsbeginn nicht aus romantischen Gründen heiraten: 1. die Männer, die nicht einberufen werden wollen; 2. die Frauen, die an die Bezüge für die Ehefrau lebender Soldaten denken; 3. die Frauen, die sich der Lebensversicherung eines gefallenen Mannes erinnern.Google Scholar
  213. 1.
    Merrill: Social problems, S. 51.Google Scholar
  214. 2.
    Ebenda, S. 51.Google Scholar
  215. 3.
    Ebenda, S. 55; Fine, Benjamin, S. 40, 41.Google Scholar
  216. 1.
    Bemerkung von Martha W. MacDonald, zitiert von Merrill, S. 55. — Ich möchte nicht zu viel auf Zahlen geben, doch wachsen neue Generationen in bestimmten Zwischenräumen auf und bringen in ihren Nerven und in ihrer körperlichen Substanz alte Belastung mit. Wer aber aus dem Kriege heimgekommen ist, wer gar nicht in den Krieg zu gehen brauchte, glaubt, daß ihm gleiche Rettung widerfahren wird. Die tiefsten Quellen des Verbrechens kann man nicht verstopfen, wenn man nicht in Generationen denkt und an Zusammenhänge, die Gesetze und Gerichte nicht erfassen können.Google Scholar
  217. 1.
    Kilian, H., in Die Sexualität des Heimkehrers, S. 34, 35.Google Scholar
  218. 2.
    Exner: Krieg, S. 153.Google Scholar
  219. 3.
    Liepmann: Krieg, S. 147.Google Scholar
  220. 4.
    Ebenda, S. 146.Google Scholar
  221. 5.
    Ehescheidungen auf 10000 Einwohner: 7,5 im Jahre 1939; 18,8 im Jahre 1948. Stat. Jahrbuch 1957, S. 56.Google Scholar
  222. 6a.
    Zaunert, Paul: Rheinlandsagen, Bd. II, S. 58, Jena 1924.Google Scholar
  223. 6b.
    Zaunert, Paul: Rheinlandsagen, Bd. II, S. 59, Jena 1924.Google Scholar
  224. 7.
    Sagen aus Österreich, ohne Autor, S. 138, Wien 1948. — „Der Heimkehrer wurde immer grausamer und jähzorniger und wütete auch gegen seine Untertanen, so daß es selbst seinen Knechten zu toll wurde und einer nach dem andern auf und davon lief.“Google Scholar
  225. 8.
    Endrös, Hermann, und Alfred Weitnauer: Allgäuer Sagen, S. 381, Kempten 1956.Google Scholar
  226. 9.
    Zaunert, a. a. O., Bd. I, S. 260.Google Scholar
  227. 10.
    Ebenda, S. 264.Google Scholar
  228. 11.
    Allgäuer Sagen, S. 399. — Von reichen Schätzen, die einstmals ein Kreuzfahrer aus dem Morgenland zurückgebracht hat — „es hieß, als Beute aus einem zerstörten Götzentempel der Sarazenen“ —, und um die zwei böse Burgfräuleins die dritte blinde Schwester betrügen, erzählt eine Sage aus Kaufbeuren. Ebenda, S. 207.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität BonnDeutschland

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