Das Versagen von Schmierschichten

  • F. P. Bowden
  • D. Tabor
  • E. H. Freitag

Zusammenfassung

Wenn Oberflächen unter idealen, hydrodynamischen Bedingungen übereinanderlegten, so entsteht, wie bereits hervorgehoben wurde, kein Verschleiß der sich bewegenden Teile. In vielen Mechanismen ist es allerdings nicht immer möglich, vollständig hydrodynamische Verhältnisse aufrechtzuerhalten, und die Schmierung kann zu einem beträchtlichen Teil auf die Grenzschicht beschränkt sein, wobei ein Verschleiß der Oberflächen meist unvermeidlich sein wird. Aus diesem Grunde ist es wichtig, daß man imstande ist, den Umfang der nichthydrodynamischen Schmierung abzuschätzen, da diese die Lebensdauer der laufenden Teile bestimmt. In praktischen Prüfungen wird die Wirksamkeit der Schmierung in irgendeinem besonderen Mechanismus gewöhnlich durch eine Messung des bei gegebenen Bedingungen auftretenden Verschleißes bestimmt oder durch die kritische Belastung und Geschwindigkeit, bei denen eine scharfe Verschleißzunahme oder gar ein Fressen stattfindet. Diese Methode vermittelt oft nützliche empirische Daten, wirft aber möglicherweise nur wenig Licht auf die Einzelheiten der Vorgänge, die sich während des Gleitens abwickeln.

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Schrifttum

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin / Göttingen / Heidelberg 1959

Authors and Affiliations

  • F. P. Bowden
    • 1
  • D. Tabor
    • 1
  • E. H. Freitag
    • 1
  1. 1.Department of PhysicsCambridgeUSA

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