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Wärmeübertragung

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Zusammenfassung

Vom Ingenieurstandpunkt aus interessiert uns der Kernreaktor einstweilen nur als Wärmequelle. Beim heutigen Stande der Technik — der sich, solange wir die Kernenergie nur in Form von Kernspaltprozessen nutzbar machen können, grundsätzlich nicht mehr ändern wird, weil, wie wir gesehen haben (vgl. S. 15), die unmittelbare Gewinnung elektrischer Energie aus solchen Prozessen unmöglich ist — ersetzt der Reaktor als Energiequelle für die Erzeugung elektrischer Energie lediglich die herkömmlichen Feuerungen für feste, gasförmige oder flüssige Brennstoffe. Er hat aber einige abweichende, für den Ingenieur neue Eigenschaften, die bei der Konstruktion und im Betrieb berücksichtigt werden müssen. Dabei tritt eine — einstweilen wenigstens — sehr störende Eigenschaft besonders in den Vordergrund: Nach dem heutigen Stande der Technik ist es noch nicht möglich, Temperaturen wesentlich über 500° zu erzeugen1, weil die Spaltstoffelemente und ihre Schutzhülsen einstweilen höhere Temperaturen nicht ertragen können. Es ist jedoch anzunehmen, daß diese Schwierigkeiten im Laufe der nächsten Jahre durch andere Reaktorkonstruktionen und Spaltstoffanordnungen überwunden werden. Es gibt in dieser Richtung zahlreiche Vorschläge, und es laufen sehr viele Entwicklungsarbeiten mit dem Ziel, die Temperatur heraufzusetzen. Indessen sind sie alle wohl noch weit von ihrer technischen, d. h. betriebssicheren Verwirklichung entfernt.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin / Göttingen / Heidelberg 1958

Authors and Affiliations

  1. 1.Technischen Universität BerlinDeutschland

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