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Einleitung

Chapter
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Zusammenfassung

Es ist sicher angebracht, zunächst einige Worte über den für dieses Buch gewählten Titel voranzuschicken. Der Name Kernverfahrenstechnik, der wohl erstmalig von Oetjen in seinem Bericht [9] auf der Physikertagung in Hamburg über den I. International Congress of Nuclear Engineering in Ann Arbor (Michigan, USA) im Jahre 1954 angewendet worden ist, soll die große Breite des Aufgabengebietes kennzeichnen, welches der Ingenieur, der sich mit den unmittelbar und mittelbar durch die Ausnutzung der Kernenergie entstehenden Aufgaben zu befassen hat, vorfindet und welches die Amerikaner unter dem Begriff des „Nuclear Engineering“ zusammenzufassen beginnen. Dieses Aufgabengebiet reicht von der Aufbereitung der Erze zur Gewinnung spaltbarer Materialien über den Reaktorbetrieb, die Wärmeübertragung und die Ausnutzung radioaktiver Strahlung für Stoffumwandlungsprozesse bis zur Beseitigung unverwertbarer radioaktiver Abfälle und der Meßtechnik und bei dieser insbesondere wiederum bis zu den modernen kernphysikalischen Meßmethoden und -geräten. Zwar kann es keinem Zweifel unterliegen, daß die Berechnung von Reaktoren einstweilen und bis auf weiteres Aufgabe der Physik sein wird. Ebensowenig ist aber daran zu zweifeln, daß die Konstruktion und der Betrieb der ungeheuren Vielzahl von technischen Einrichtungen, Apparaten und Maschinen, die zu einem Reaktor gehören, von Ingenieuren übernommen werden müssen.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin / Göttingen / Heidelberg 1958

Authors and Affiliations

  1. 1.Technischen Universität BerlinDeutschland

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