Photographie

  • Hans Irion

Zusammenfassung

Die Herstellung eines Bildes auf photographischem Wege erfolgt in fünf verschiedenen Arbeitsgängen, die man mit Negativverfahren zusammenfaßt, diese sind:
  1. 1.

    Die Belichtung der lichtempfindlichen Emulsion von Platten oder Filmen in der Kamera. Dabei entsteht ein unsichtbarer Lichteindruck, das „latente Bild“.

     
  2. 2.

    Die Entwicklung des belichteten Materials, wobei die Silbersalze der Emulsion im Verhältnis der erfolgten Belichtung zu metallischem Silber reduziert werden. Dadurch entsteht das negative Bild, das auch noch unentwickelte Silbersalze enthält.

     
  3. 3.

    Durch die Fixierung des Negatives werden die unentwickelten, lichtempfindlichen Silbersalze wasserlöslich gemacht.

     
  4. 4.

    Die Wässerung hat den Zweck, das Fixiermittel und die wasserlöslich gemachten Silbersalze vollständig auszuwaschen.

     
  5. 5.

    Die Trocknung und etwa notwendige Korrektur des Negativs durch Nachbehandlung (Abschwächung, Verstarkung usw.).

     

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1958

Authors and Affiliations

  • Hans Irion

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