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Der konstruktive Aufbau des Kontaktumformers

  • Erich Rolf

Zusammenfassung

Der Kern des Kontaktgerätes ist das Getriebe und der Kontaktschienensatz, der die auswechselbaren Schaltkontakte trägt und an den die Wechsel- und gleich-stromseitigen Verbindungsleitungen angeschlossen sind. Dem Konstrukteur sind hier eine Vielzahl von gleichzeitig zu erfüllenden Forderungen gestellt, die ihm nicht viel Bewegungsfreiheit lassen, sondern großes Geschick in der Bewältigung aller Aufgaben verlangen. Vor allem soll der Kontaktschienensatz, wenigstens bei Großumformern, so angeordnet sein, daß sich keine großen Stromschleifen ergeben, die die Reaktanz des Stromwendekreises unnötig erhöhen. Diese Forderung ist besonders zwingend bei der 3phasigen Dreidrossel-Brückenschaltung und führt dort zu einer äußerst gedrängten Anordnung des Kontaktschienenpaketes. An den Kontaktschienensatz sollen sich die Strom-Zu- und -Fortleitungen so anschließen lassen, daß die bequeme Zugänglichkeit der Kontakte und des Getriebes nicht behindert wird. Die Anzahl und die Gruppierung der Stromanschlüsse richtet sich nach der gewählten Stromrichterschaltung, und so ist letzten Endes vielfach die Stromrichterschaltung bestimmend für die grundsätzliche Anordnung des ganzen Kontaktgerätes. Nach dem heutigen Stande sind für Großumformer als Brückenschaltungen neben der 3phasigen Dreidrossel-Brückenschaltung (Tab. 26,1 Schaltung 8), die sehr an Bedeutung verloren hat, vor allem die 3phasige Sechsdrossel-Brückenschaltung (Tab. 26,1 Schaltung 7) und die 6phasigen Brückenschaltungen (Tab. 26,1 Schaltungen 9 und 10 ihre Abwandlungen1) von Wichtigkeit.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • Erich Rolf
    • 1
  1. 1.Zentral-WerksverwaltungSiemens-Schuckertwerke AGDeutschland

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