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Fertigungsverfahren im Werkzeugbau

  • Ernst Mindt

Zusammenfassung

Wenn die im Werkzeugbau zur Zeit üblichen Fertigungsverfahren in diesem Abschnitt kurz gestreift werden, so handelt es sich hier lediglich um die Betrachtung der Zerspanungsmethoden bei der maschinellen Herstellung der Einzelteile. Es sollen an dieser Stelle weder Leistungsuntersuchungen an Maschinen angestellt, noch bestimmte Fabrikatetypen besprochen werden; vielmehr soll die Durchsprache der Werkzeugmaschinen von der kalkulationstechnischen Seite her dem Leser eine leichtere Vorstellung von dem Zustandekommen der im Abschnitt „Richtwertbildung und Zeitvorgabe“, S. 20 ff., dargebotenen Zeittabellen vermitteln. Die Forderung nach leistungsfähigen Werkzeugen kann nur durch Einsatz hochwertigster Werkzeugmaschinen erfüllt werden, die die erwünschte Feinbearbeitung ermöglichen. Vom Einspannzapfen bis zum kompliziertesten Schnittstempel durchlaufen alle Einzelteile innerhalb der maschinellen Bearbeitung eine Reihe von Arbeitsplätzen, auf denen sie ihre Form vom groben Zuschnitt bis zum Feinstschliff erhalten. Es ist also erforderlich, daß dem Vorkalkulator, von der Bügel- oder Bandsäge angefangen bis zur Formschleifmaschine und von der Abstechbank bis zur Lehren-Innenschleifmaschine, die Eigenarten dieser Maschinenreihe und ihre optimale Ausnutzung geläufig sind, wenn das Produkt seiner Arbeit kein betriebsfremdes Erzeugnis „vom grünen Tisch her“ sein soll.

Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • Ernst Mindt
    • 1
  1. 1.Stuttgart-ZuffenhausenDeutschland

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