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Induktive Wärmebehandlung, insbesondere Oberflächenhärtung, der Stähle

  • Walter Brunst
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Zusammenfassung

Es liegt in der Natur der induktiven Wärmebehandlung, daß sich für dieses Verfahren alle Werkstoffe eignen, die in der Lage sind, den elektrischen Strom zu leiten. Es können also grundsätzlich alle Metalle auf diese Weise erwärmt werden. Es ist hier jedoch zu bemerken, daß unter Umständen auch das Verfahren bei solchen Stoffen von Interesse wird, die bei den niedrigeren Temperaturen Nichtleiter des elektrischen Stromes sind und bei höheren Temperaturen zu Leitern werden. Dies trifft z. B. für Glas zu. Bei hochwertigen Verbindungen wärmt man die zu verbindenden Stellen mit geeigneten Gasbrennern so weit vor, bis das Glas zur Genüge den elektrischen Strom leitet. Alsdann kann man auf dem induktiven Wege die Verbindungsstelle auf engstem Bereich auf die notwendige Temperatur erwärmen und die Verbindung herstellen. Den Widerstandsverlauf von Glas in Abhängigkeit von der Temperatur gibt für drei Glassorten die Abb. 233 wieder (s. E. M. Guyer [59,60]).

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1957

Authors and Affiliations

  • Walter Brunst
    • 1
  1. 1.Stuttgart-DitzingenDeutschland

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