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Wechselströme und -spannungen

  • Eberhard Schütz

Zusammenfassung

Eine überragende Rolle spielt in der Elektrotechnik der Wechselstrom. Als Wechselstrom bezeichnet man einen Strom, der periodisch die Richtung wechselt und dessen zeitlicher Mittelwert Über eine Periode gleich Null ist. Abb. 130 zeigt als Beispiel den zeitlichen Verlauf \(i = f\left( t \right)\) eines Wechselstromes Über zwei Perioden von der Periodendauer T. Der zeitliche Mittelwert \(\frac{1}{T}\int\limits_T i dt\) von i Über eine Periodendauer T ist gleich Null, wenn die schraffierten Kurvenflaächen F+ über und F- unter der Zeitachse gleichen Flächeninhalt haben. Hat, wie in Abb. 131 der zeitliche Mittelwert einen von Null verschiedenen Wert, d. h. ist \(\frac{1}{T}\int\limits_T {idt} = {i_g} \pm 0,\) so kann diese Stromverlauf als Überlagerung eines Wechselstromes mit einem Gleichstrom ig aufgefaßt werden. Bezüglich der Geraden \(i = {i_g} = \) const sind dann die überund unterschießenden Flächen F + und F - wieder einander gleich. Beim reinen Wechselstrom findet, über eine ganze Zahl von Perioden gesehen, kein einseitiger Elektrizitätstransport statt; die durch ihre Bewegung den Strom bildenden Ladungen pendeln lediglich um eine Mittellage periodisch hin und her.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Eberhard Schütz
    • 1
  1. 1.Technischen UniversitätBerlin-CharlottenburgDeutschland

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