Hartmetallbestückte Schnittwerkzeuge

  • W. Dawihl

Zusammenfassung

Die Erkenntnis, daß Hartmetall-Legierungen ihre Härte und Verschleißfestigkeit der natürlichen Härte des Wolframkarbids verdanken, hat zur Folge, daß Hartmetalle ihre Härte mit steigender Temperatur wesentlich langsamer verlieren als gehärtete Stähle, und daß sie selbst bei hohen Kobaltgehalten, bei denen die Rockwellhärte der Hartmetalle bei Zimmertemperatur derjenigen gehärteter Stähle nicht überlegen ist, trotzdem eine wesentlich höhere Verschleißfestigkeit als Stahllegierungen aufweisen. Da sich durch Steigerung des Kobaltgehaltes die Zähigkeit der Hartmetalle erheblich erhöhen läßt, wurde damit die Grundlage geschaffen, Hartmetalle auch in solchen Fällen einzusetzen, bei denen Stöße und Schläge und hohe mechanische Beanspruchungen auftreten. Für Schnitt- und Stanzarbeiten sind Hartmetall-Legierungen mit 15···30% Kobalt neben Wolframkarbid gegebenenfalls mit Zusätzen von Tantalkarbid sowie Hartmetalle auf Chromkarbidgrundlage (S. 7) mit und ohne Zusatz anderer Karbide entwickelt worden.

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Schrifttum

  1. Keller, O.: Werkst. u. Betr. Bd. 84 (1951) S. 67.Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • W. Dawihl
    • 1
  1. 1.Illingen/SaarDeutschland

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