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Zusammenfassung

Die Bestrebungen, den Leichtbau zu fördern, müssen zunächst davon ausgehen, den Stand der Technik zu vermitteln. Der Umstand, daß bei uns in Deutschland die technischen Entwicklungsmöglichkeiten und auch die Forschung zufolge der Nachkriegseinflüsse stark gehemmt wurden, macht es erforderlich, daß nicht nur der Stand in Deutschland, sondern vor allem auch der des Auslandes möglichst ausgiebig erfaßt wird. Bei den Schwierigkeiten, die auch heute noch herrschen, Auslandserfahrungen zu erhalten, wird später die Frage der Lückenlosigkeit der Unterlagen nochmals nachzuprüfen sein. Die vielen Gebiete, aus denen der Leichtbau seine Erkenntnisse erarbeiten muß, haben zur Folge, daß eine Literatursammlung über den Leichtbau eine sehr breite Basis erhalten muß, insbesondere dann, wenn er allen in Frage kommenden Zweigen der Technik seinen Nutzen bringen soll. Eine erste Aufgabe ergibt sich also darin, alle Quellen des Leichtbaues in der Literatur in einer Bibliographie zusammenzustellen. Entsprechend dem Umfang der Literatur muß die darin zu verwendende Ordnung so sein, daß ein schnelles Zurechtfinden in irgend einer Frage gegeben ist. Um das Ausmaß der Arbeit zu beschränken, kann sich die Bibliographie im äußersten Falle nur über eine Zeitspanne von etwa 20 Jahren, also etwa vom Jahre 1930 ab erstrecken. In manchen Fällen wird man nicht umhin können, auch einige wenige frühere grundlegende Arbeiten mit aufzunehmen, besonders, wenn in späteren Arbeiten der Inhalt als bekannt vorausgesetzt ist. Demgegenüber gibt es auch Leichtbaurandgebiete, auf denen nur noch die Entwicklung der letzten Jahre von Interesse ist. Auf einigen Gebieten der Technik, die den Leichtbau angehen, gibt es bereits ausgezeichnete Bibliographien.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1955

Authors and Affiliations

  • H. Winter

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