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Das Betriebswasser

  • Hermann Kretzschmar

Zusammenfassung

Während in Brauereien seit jeher das Betriebswasser einer sorgfältigen Kontrolle unterzogen wird, ist dies in vielen anderen Gärungsbetrieben bis heute nicht bzw. nicht genügend der Fall. Leitungswässer werden zwar als klar und häufig auch als farblos bezeichnet, doch besteht ein großer Unterschied zwischen einem klaren Wasser im üblichen Sinne und einem physikalisch reinen Wasser. Jedes Wasser sollte daher, rauch wenn es noch so klar und rein erscheinen mag, nach L. W. Haase gefiltert werden, denn selbst reinste Talsperrenwässer zeigen bei der Filterung über Feinkies oder alkaliabgebende Filtermassen, daß sie große Mengen filterbarer Stoffe enthalten. Es ist nachgewiesen worden, daß durch solche Feinfilterung vor allem die Korrosionsgefahr durch kaltes und warmes Wasser nahezu beseitigt wird. Man kann die Menge und die Zusammensetzung des Rückstandes ermitteln und in Beziehung zur Korrosion setzen.

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Schrifttum

  1. Haase, L. W.: Werkstoffzerstörung und Schutzschichtbildung im Wasserfach, 2. Aufl. Verlag Chemie 1951.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955

Authors and Affiliations

  • Hermann Kretzschmar
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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