Zusammenfassung

Bis zum Baujahr 1925 besaßen sämtliche Antriebsmotoren aus Überlieferung ganz geschmiedete Wellen nach Abb. 139 — richtiger: ganz geschmiedete Wellenhälften; denn allein die Abmessungen und Gewichte erforderten eine Unterteilung in der Mitte. — Die geschmiedete Ausführung hatte zwar den Vorteil kleinster Abmessungen und Gewichte, konnte aber in solchen Größen nur von einer begrenzten Zahl von Hüttenwerken zuverlässig hergestellt werden; es entstand also schon beim Bau ein regelrechter Engpaß, und eine Lieferzeit von einem Jahr mußte zeitweise noch als günstig angesehen werden. Den Eigner zwang diese Tatsache andrerseits, sich für den Schadensfall ein ganzes mehrhubiges Kurbelwellenstück als Reserve hinzulegen bzw. an Bord zu geben und dies hatte wiederum nur Sinn, wenn die einzelnen Teile einer Welle unter sich gleich waren. Daraus ergaben sich aber manchmal für die Kurbelfoge unliebsame Beschränkungen, z. B. hinsichtlich des Massenausgleichs oder der kritischen Drehzahlgebiete.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1954

Authors and Affiliations

  • Hans Krug
    • 1
  1. 1.München-PasingDeutschland

Personalised recommendations