Die Forderungen des Hochofens an den Möller

  • W. Luyken

Zusammenfassung

Der Hochofen muß nach der Verwendung eines Möllers von idealer Beschaffenheit streben. Diese ist vorhanden, wenn
  1. 1

    die Korngröße der Möllerstoffe eine gleichmäßige Durchgasung der Beschickung bei geringer Windpressung zuläßt,

     
  2. 2

    die Möllerstoffe die Erschmelzung der herzustellenden Roheisensorte bei vollkommener Güte gestatten,

     
  3. 3

    die entstehende Schlacke von der gewünschten Beschaffenheit ist,

     
  4. 4

    die Möllerstoffe leicht reduzierbar sind,

     
  5. 5

    die Schlackenmenge nicht unnötig hoch ist, was gleichbedeutend mit einem hohen Möllerausbringen ist,

     
  6. 6

    die durch Austreibung von Feuchtigkeit, gebundenem Wasser und Kohlensäure aus den Möllerstoffen zu bewirkende Schachtarbeit in mäßigen Grenzen bleibt,

     
  7. 7

    die Möllerstoffe von hoher Gleichmäßigkeit in physikalischer und chemischer Hinsicht sind.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Hinweise

  1. 1.
    Colclough, T. P.: Blast Furn. Bd. 33 (1945) Nr. 9, S. 1101/1105, Nr. 10, S. 1253/57.Google Scholar
  2. 2.
    Wendeborn, H.: Metall u. Erz Bd. 33 (1936) S. 45 bis 52 u. 70 bis 73.Google Scholar
  3. 3.
    Wagner, A., A. Holschuh u. W. Barth: Arch. Eisenhüttenw. Jahrg. 6 (1932/33) Nr. 4, S. 129 bis 136.Google Scholar
  4. 5.
    Paschke, M.: Stahll u. Eisen Bd. 57 (1937) S. 1114 bis 1117.Google Scholar
  5. 6.
    Kegel, H.: Stahl u. Eisen Bd. 70 (1950) S. 733 bis 740.Google Scholar
  6. 7.
    Wesemann, F.: Stahl u. Eisen Bd. 68 (1948) S. 1 bis 8.Google Scholar
  7. 8.
    Shallock, E. W.: Iron Steel Engr. Bd. 18 (1941) Nr. 8, S. 59 bis 63 u. 73.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • W. Luyken
    • 1
  1. 1.Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule AachenDeutschland

Personalised recommendations