Die Vorbereitung des Zuschlagkalkes durch Brennen

  • W. Luyken

Zusammenfassung

Der Vorbereitung des Hochofenkalkes durch Brennen kann unter besonderen Verhältnissen Bedeutung zukommen. Diese lagen wahrscheinlich für mehrere deutsche Hochofenwerke in den dreißiger Jahren vor, als regierungsseitig auf sie ein Druck ausgeübt wurde, sehr große Mengen kieselsäurereicher Erze mit geringen Eisengehalten in den Möller aufzunehmen. Beträgt doch bei manchen Inlandserzen, falls sie allein verhüttet würden, beim basischen Schmelzen der Kalksteinbedarf bis zu etwa 1600 kg/t Roheisen und selbst beim sauren Schmelzen teilweise mehr als 1100 kg/t Roheisen, während beim üblichen Möller der rheinisch-westfälischen Hochofenwerke nur zwischen 80 und 200 kg Kalkstein gesetzt werden. Da nunmehr wieder die wirtschaftlichen Zusammenhänge maßgebend sind, die eine günstigere Möllerzusammensetzung ermöglicht haben, erscheint es richtig, das Brennen des Zuschlagkalkes verhältnismäßig kurz zu behandeln.

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Hinweise

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • W. Luyken
    • 1
  1. 1.Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule AachenDeutschland

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