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Einleitung

  • W. Luyken
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Zusammenfassung

Von den Blashochöfen der Eisenhütten werden gewaltige Mengen von Erzen und gleichartigen Rohstoffen verarbeitet, wobei diese Stoffe auf Grund chemischer, metallurgischer und wirtschaftlicher Überlegungen derart mengenmäßig zugeteilt und mit Zuschlagstoffen gemischt werden, daß der an der Gicht aufgegebene „Möller“ die Erschmelzung eines handelsüblichen Roheisens bei geeigneter Schlackenführung ermöglicht. Wenn von den Erzen auch ein Teil unmittelbar dem Möller so zugesetzt werden kann, wie sie die bergmännische Gewinnungsarbeit hervorgebracht hat, so erfordert der überwiegende Teil der Fördererze doch vor dem Einsatz in den Ofen eine Umarbeitung, die in vielen Fällen eine recht tiefgreifende ist. Es kommt dabei eine große Zahl von Verfahren zur Anwendung, unter denen diejenige Gruppe im Vordergrund steht, durch die der Gehalt der Erze durch Anreicherung der begehrten Erzminerale in den Konzentraten gesteigert wird und die lästigen und wertmindernden Schlackenbildner möglichst weitgehend entfernt werden. Von alters her sind diese Verfahren unter dem Begriff „Aufbereitung“ zusammengefaßt worden und seit langem wird die Kenntnis dieser Verfahren in einem als Aufbereitungskunde zusammengefaßten Lehrstoff vermittelt. In den letzten Jahrzehnten sind die Aufbereitungsverfahren immer zahlreicher geworden und, da gleichzeitig die Förderung von Erzen mit geringen Metallgehalten sehr stark zugenommen hat, ist die Bedeutung der Aufbereitung in der Eisenerzeugung wesentlich gestiegen.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • W. Luyken
    • 1
  1. 1.Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule AachenDeutschland

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