Fernsehen pp 366-379 | Cite as

Farbenfernsehen

  • R. Urtel

Zusammenfassung

Die Idee des Farbenfernsehens wurde bereits sehr frühzeitig von Baird aufgegriffen, dann wurden Demonstrationen im Jahre 1929 von den Bell-Telephone Laboratories und 1937 auf der Berliner Funkausstellung vom RPZ (Pressler) vorgeführt. Zu nachhaltigeren Konsequenzen haben die Arbeiten der Columbia-Gesellschaft in USA (P. Goldmark), die auf das Jahr 1940 zurückgehen, geführt. In ein akutes Stadium trat das Problem des Farbenfernsehens unmittelbar nach dem Kriege. Die für die Fragen der Einführung eines Systems zuständige USA-Behörde, die FCC (Federal Communications Commission), stand zunächst (1946) dem Problem völlig negativ gegenüber. Sie formulierte im Jahre 1949 ihre Forderungen, von denen die nach einer Einhaltung der in USA genormten Kanalbreite von 6 MHz auch für ein Farbenfernsehsystem die wichtigste war. Auf Grund der Sachverständigenvernehmungen und derVorführungen konkurrierender Systeme kam es 1950 zu der in Fachkreisen einiges Erstaunen erregenden Entscheidung der FCC, Versuchssendungen nach dem CBS- System zu lizenzieren. Diese Entscheidung war verbunden mit bestimmten Auflagen für die empfängerbauende Industrie, was der RCA die Möglichkeit gab, zwar nicht die technische Entscheidung, aber formale Fragen in einer Klage an den obersten amerikanischen Gerichtshof heranzutragen.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • R. Urtel
    • 1
  1. 1.PforzheimDeutschland

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