Fernsehen pp 291-301 | Cite as

Fernsehgroßprojektion nach dem Eidophorverfahren

  • F. Winckel

Zusammenfassung

Unter den Verfahren der Fernsehgroßprojektion hat das Eidophorsystem als elektro-optische Relaissteuerung große Aussicht, die Forderungen der Filmprojektion zu erfüllen und damit Eingang ins Kinotheater zu finden. Diese Einrichtung wurde 1939 von Prof. Fritz Fischer, Zürich, vorgeschlagen und in einem ersten Labormuster vorgeführt. Nach dem Tode des Erfinders im Jahre 1949 wurde das Verfahren von seinen bisherigen Mitarbeitern, namentlich den Herren Thiemann, Hetzel, Mast unter Leitung von Prof. Baumann erfolgreich weiterentwickelt, mit dem Ergebnis, daß durch Anwendung eines neuen schlierenoptischen Systems die optisch-mechanischen Genauigkeitsansprüche auf ein praktisch vernünftiges Maß reduziert werden konnten. Damit ergab sich auch die Möglichkeit, die Abmessungen der Apparatur radikal zu verkleinern, so daß der Eidophorprojektor heute in einer normalen Kinokabine Platz findet2.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • F. Winckel
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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