Die Leistungsfähigkeit der Gegenstromverteilung

  • H. M. Rauen
  • W. Stamm
Part of the Anleitungen für die Chemische Laboratoriumspraxis book series (LABORATORIUM, volume 6)

Zusammenfassung

Man erlaube uns, noch einmal einfach zu beginnen: Verteilt man eine einheitliche, „reine“ Substanz in einem als geeignet befundenen Phasensystem nach dem Grundprozeß, so erhält man eine Verteilungskurve. Diese ist entweder unsymmetrisch oder symmetrisch. In der letzteren Form ähnelt sie der Gaussschen Gleichverteilungskurve. Die Lage des Kurvenmaximums über der Abszisse ist ein Charakteristikum für die betreffende Substanz, da sie eine Funktion des Verteilungskoeffizienten dieser Verbindung in dem angewandten Phasensystem und bei der Versuchstemperatur ist. Bei einer Gesamtzahl von n-Verteilungen (d.h. n+1 Röhrchen), lautet diese Beziehung zwischen rmax, dem Röhrchen, das dem Maximum entspricht, und k (73):
$${r_{\max }} = n\left( {\frac{k}{{k + 1}}} \right)$$
(40)
. Diese Formel ist nur annähernd gültig, und nicht anwendbar für weniger als 20 Verteilungen und k-Werte, die stark von 1 abweichen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin, Göttingen and Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • H. M. Rauen
  • W. Stamm

There are no affiliations available

Personalised recommendations