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Das Verfahren

  • H. M. Rauen
  • W. Stamm
Part of the Anleitungen für die Chemische Laboratoriumspraxis book series (LABORATORIUM, volume 6)

Zusammenfassung

An einem einfachen Zahlenbeispiel erläutern wir das Prinzip der Gegenstromverteilung. Nach Abb. 16 besteht die einfachste Anordnung zur Gegenstromverteilung aus neun Verteilungsröhrchen mit eingeschliffenen Glasstopfen, die von 0 bis 8 signiert und mit jeweils gleichen Volumina unterer Phase beschickt werden. Gefäß 0 enthält außerdem 1,000 g Substanz X in der unteren Phase gelöst und das gleiche Volumen oberer Phase. Zur Vereinfachung setzen wir fest, daß X im gewählten Zweiphasensystem einen Verteilungskoeffizienten von k = 1 besitzt. Nach genügendem Umschütteln und Entmischen sind in dem Gefäß 0 dann in oberer und unterer Phase je 0,500 g X enthalten. Überführen wir nun die obere Phase von Gefäß 0 mit 0,500 g X nach Gefäß 1 mit Hilfe einer geeigneten Übersaugvorrichtung, geben in Gefäß 0 zur verbliebenen unteren Phase mit 0,500 g X die gleiche Menge frischer oberer Phase hinzu und schütteln beide Gefäße genügend um, so verteilen sich die jeweiligen 0,500 g in beiden Gefäßen hälftig zwischen oberer und unterer Phase. Nunmehr überführen wir 0,250 g X mit der oberen Phase des Gefäßes 1 in Gefäß 2. Zu den mit der unteren Phase in Gefäß 1 verbliebenen 0,250 g X kommen dann mit der oberen Phase aus Gefäß 0 weitere 0,250 g X, so daß insgesamt 0,500 g X in Gefäß 1 enthalten sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. in Berlin, Göttingen and Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • H. M. Rauen
  • W. Stamm

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