Signalanlagen

  • Alexander Roggendorf

Zusammenfassung

Für die Führung des Betriebes in Kraftwerken ist die Auslegung der Werkstelefonanlage in reichlichem Maßstab zweckmäßig. Eine jederzeit betriebsbereite Telefonanlage mit Anschlüssen an alle für den Betrieb wichtigen Stellen spart erhebliche Kosten, insbesondere bei der Behebung von Störungen. Es ist nicht empfehlenswert, eine Telefonanlage in einem größeren Kraftwerk von einer gemeinsamen Zentrale eines beispielsweise benachbarten Industriewerkes mit zu betreiben. Vielmehr erscheint es zweckmäßig, eine eigene Telefonzentrale in jedem Kraftwerk selbst aufzubauen und diese gegebenenfalls durch Querverbindungen mit anderen Telefonzentralen in der Nachbarschaft zu verbinden. Da sich Telefongespräche bei Störungen häufen, ist darauf zu achten, daß die Anzahl der gleichzeitig zu führenden Gespräche nicht allzu niedrig eingesetzt wird. Bei einem Großkraftwerk hat man mit einer Zentrale, die für rund 100 Anschlüsse ausbaufähig ist, zu rechnen. Gelegentlich kommt man auch mit einem Wählergestell für 50 Teilnehmer aus. Man sollte die Anlage aber immer so auslegen, daß man mindestens Platz für ein zweites gleich großes Wählergestell vorsieht. Es ist bei einer solchen Zentrale notwendig, daß etwa 15 bis 20 Gespräche (bezogen auf 100 Teilnehmer) gleichzeitig geführt werden können. Es ist zu empfehlen, die endgültige Telefonanlage schon bei Baubeginn eines Kraftwerkes zu erstellen. Dazu eignet sich ein unterirdischer Bunker in der Nähe der zukünftigen Warte oder ein Teil eines Kellers, den man vorab fertigstellen läßt.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin/Göttingen/Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • Alexander Roggendorf
    • 1
  1. 1.Frankfurt a/M.Deutschland

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