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Die Schäden an Turbinenbauteilen

  • E. A. Kraft

Zusammenfassung

Die Schäden an Turbinengehäusen sind an Zahl und Schwere beträchtlich seltener geworden, seitdem man für dampf berührte Gußeisenteile allgemein Temperaturgrenzen einhält, die je nach der Größe und Beanspruchung etwa bei 300 bis höchstens 400° C (S. 40) liegen, und außerdem bestimmte Gußeisensorten durch eingehende Versuche sich als brauchbar und zuverlässig erwiesen haben. Wenn Gehäuseschäden überhaupt noch auftreten, so nur an älteren Turbinen und meist durch das sogenannte „Wachsen” des Gußeisens verursacht. Es bilden sich dadurch zunächst Risse im Baustoff, oft sogar erst nach vielen Jahren anstandslosen Betriebes, die nur durch Ausströmen von Dampf entdeckt werden. Das häufigste Behelfsmittel bei derartigen Schäden, das Einstemmen von Kupferstreifen in die Risse, bringt keine dauernde Abhilfe, da hierdurch die Ursache nicht beseitigt wird. Die Risse erweitern sich mit fortschreitendem Zerfall des Gußeisens und die Kupferstreifen werden lose und fallen heraus. Das gelegentlich angewendete Schweißen der Risse mit Sonderelektroden bringt, da auch dadurch das Grundübel nicht beseitigt wird, ebenfalls keine endgültige Abhilfe.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin · Göttingen · Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • E. A. Kraft
    • 1
  1. 1.ZagrebJugoslawien

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