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Energiewandlungen und Energieäußerungen

  • Albrecht Bethe

Zusammenfassung

Die Auffassung der Physiologen des vorigen Jahrhunderts, die Organismen seien chemische Kraftmaschinen, kann auch heute noch als richtig gelten: In jedem Organismus sind durch die Reduktion von Kohlensäure seitens der Autotrophen beträchtliche Vorräte an potentieller Energie aufgespeichert, von denen, wie wir sahen, auch die Heterotrophen zehren. Bei den Lebensvorgängen der Pflanzen und Tiere wird diese gebundene Energie wieder frei — entweder nur teilweise bei Spaltungsprozessen (Anaerobier) oder ganz durch primäre oder sekundäre Verbrennungsvorgänge (Aerobier). Da die Pflanzen- und Tierleichen, sowie die ausgeschiedenen Spaltungsprodukte der Anaerobier und manche unvollständig verbrannten Endprodukte des Stoffwechsels der Aerobier von anderen Organismen weiter abgebaut und schließlich verbrannt werden, so geht letzten Endes die gesamte, von den Autotrophen gesammelte Energie als ungeordnete Wärmebewegung wieder verloren, soweit der Vorgang nicht so geleitet ist, daß nutzbare Arbeit dabei gewonnen wird, die erst sekundär in Wärme übergeht.

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  4. (Die wichtigste ältere Literatur dieser Kapitel, sowie der ganzen Physiologie findet man auch im: Lehrbuch der Physiologie des Menschen von Landois-Rosemann, besonders der älteren Auflagen; nur die neuere Literatur findet man in der letzten, von H. U. Rosemann besorgten 26. Auflage. Berlin u. Wien: Urban & Schwarzenberg 1950.)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag OHG., Berlin · Göttingen · Heidelberg 1952

Authors and Affiliations

  • Albrecht Bethe
    • 1
  1. 1.Universität Frankfurt a. MainDeutschland

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