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Gegenüberstellung des Betriebes der Lichtbogenöfen und der kernlosen Induktionsöfen. Weitere Entwicklung

  • Heinz Siegel

Zusammenfassung

Als wesentlicher Vorteil der Elektroöfen werden die günstigen Abbrandverhältnisse bezeichnet, welche ihre Anwendung für legierte Stähle besonders angezeigt erscheinen lassen. Dieser Zusammenhang ist hauptsächlich auf das Fehlen oxydierender Gase wie im Siemens-Martin-Ofen zurückzuführen. Außerdem hat der Elektroofen durch die Anwesenheit der glühenden Elektroden und die Abgeschlossenheit seines Schmelzraumes keinen so stark oxydierenden Charakter wie andere Öfen. Die genauere Kenntnis der Abbrandziffern spielt aber nicht nur eine Rolle für die Beurteilung wirtschaftlicher Fragen, sondern ist von gleich großer Wichtigkeit für die Treffsicherheit der Analysenvorschrift. Die Hauptverluste treten beim Einschmelzen auf. Es muß daher unterschieden werden zwischen dem Legierungsverlust bei Aufbauschmelzen, das sind Schmelzungen, die unlegiert eingeschmolzen werden und bei denen die Legierungen erst zugeführt werden, wenn die Schmelzung bereits flüssig ist, und den sogenannten Umschmelzungen, bei denen der legierte Schrott schon vor dem Schmelzbeginn dem Einsatz zugegeben wird.

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© Springer-Verlag 1951

Authors and Affiliations

  • Heinz Siegel
    • 1
  1. 1.Düsseldorf-OberkasselDeutschland

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