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Projektierung der Einrichtungen für Erdschlußkompensierung

  • R. Willheim

Zusammenfassung

Der erste Schritt bei der Auslegung der Erdschlußkompensierung ist die Feststellung der Erdschlußströme und gegebenenfalls der Querströme. Bei beliebiger Anordnung der Leiter, bei beliebiger Zahl und Lage der geerdeten Schutzseile ist immer das Gleichungssystem (15) mit den Definitionen (16) maßgebend. Die Aufstellung der Koeffizienten a ik und a kk ist leicht durchführbar. Da es sich nur um Erdschlußzustände handelt, hat man über gewisse Potentialwerte φ und Ladungsbeträge q in ganz bestimmter Weise zu verfügen. Alle Spannung führenden Leiter des gleichen Systems sind als auf gleichem Potential φ I = U0I befindlich anzunehmen. Alle geerdeten Leiter haben φ = 0, für alle isolierten Leiter unbestimmten Potentiales ist q = 0, d. h. ihr Einfluß (und ihre Bestimmungsgleichung) fällt heraus, ihre Influenzspannung bestimmt sich nachträglich aus den fremden Ladungen. Für eine zweite Leitergruppe mit unter sich ein Ein- oder Mehrphasensystem bildenden Leitern ist wieder gemeinsam φ II = U0II einzuführen. Man erhält durch Auflösen der für n-Leiter bestehenden n-Gleichungen die Werte für alle q als Funktion der φ. Auf die Ladungen q e der Erdseile kommt es dabei nicht an, man kann sich ihre Errechnung ersparen.

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© Julius Springer in Berlin 1936

Authors and Affiliations

  • R. Willheim

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