Advertisement

Die normale Zonula und ihr Verlauf

  • Alfred Vort
Chapter
  • 8 Downloads

Zusammenfassung

Untersuchungen über die Zonula waren stets mit technischen Schwierigkeiten verbunden, weil mit den gebräuchlichen Untersuchungsmethoden die klare Übersicht über ein bogenförmig verlaufendes, wirres Fasersystem nicht wohl auf der ganzen Verlauf strecke einwandfrei zu erheben ist. Mögen histologische Schnitte in meri-dionaler Richtung oder äquatorial, wie Rabl empfahl, durch Ciliarkörper, Zonula und Linse gehen, es ist nicht möglich, eine Zonulafaser in ihrem ganzen Verlaufe und Ansatz an der Linse in einem Schnitt vor sich zu bekommen. Wo aber Tausende von Fasern bogenförmig nebeneinander herlaufen und sich zum Teil in verschiedenen Richtungen einstellen, können auch Schnittserien kaum ein klares, deutliches Bild vom Einzelfaserverlauf geben.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Literatur

  1. *.
    Egger: Graefes Arch. 113, 1 (1924) und Diss. Zürich 1923, s. auch dort die Literatur.CrossRefGoogle Scholar
  2. **.
    Daher der Glaskörpervorfall in die Vorderkammer bei intrakapsulärer Extraktion. Siehe Abschnitt Glaskörper.Google Scholar
  3. *.
    Daß die Zonula einen Glanz zeigt und daher im Spiegelbezirk ganz wesentlich verdeutlicht wird, beobachtete ich am Lebenden zum erstenmal 1922. Bei Pat. Karl Strü. (1875), mit linksseitigem Iriskolobom unten außen, konnte die Zonula nur bei Einstellung ihres Spiegelbezirks gesehen werden (Lampe temporal), bei allen anderen Einstellungen war sie unsichtbar, mit Ausnahme von pigmenteingescheideten Stellen.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1931

Authors and Affiliations

  • Alfred Vort
    • 1
  1. 1.Universitäts-Augenklinik ZürichSchweiz

Personalised recommendations