Steingewinnung und -bearbeitung

  • Maximilian Sternberg

Zusammenfassung

Arbeitsprozeß, Arbeitsteilung. Die natürlichen Steine werden in den Steinbrüchen, zum größten Teile ober Tag, zum kleineren durch bergmännischen Grubenbau gewonnen. Geographische Verbreitung und Art der Gewinnung sind durch die geologischen Verhältnisse bedingt. Einfache Bruchstücke für Häuser-, Straßen-, Brückenbau usw. werden mit Brechstange, Keil, Schlage aus ihrem Verbände gehoben, kleinere Bruchstücke durch Handarbeit oder mittels Schotterquetschen mit maschinellem Antriebe zu Bauschotter für Mörtel und Zement, zu Straßenschotter u. dgl. zerkleinert. Bei fester verbundenem Fels werden Sprenglöcher gebohrt und das Gestein losgesprengt. Quadern, Platten und andere regelmäßige Stücke werden planmäßig herausgearbeitet und im Steinbruche selbst roh zugehauen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Bass, A.: Gesundheitsverhältnisse der Wiener Steinmetzen. Wiener Arbeiten auf dem Gebiete der sozialen Medizin, hrsg. von L. Teleky. Wien u. Leipzig 1910.Google Scholar
  2. Beck, A.: Veränderungen der Lunge bei Steinmetzen. Inaug.-Dissert. Würzburg 1895.Google Scholar
  3. Calwer, R.: Berufsgefahren bei Steinmetzen. Rixdorf 1901.Google Scholar
  4. Elias, S.: Lets over steenhowers en hun vak. Rotterdam 1909.Google Scholar
  5. Gesundheitsverhältnisse der Arbeiter in den Steinbrüchen. Zentralbl. f. Gewerbehyg. 1915, S. 180.Google Scholar
  6. Rota u. Finzi: Lavoratori del cemento e della calce. I. congr. internat. per le mal. del lavoro, S. 329. Milano 1906.Google Scholar
  7. Sommerfeld: Berufskrankheiten der Steinmetzen, Steinbildhauer und der verwandten Berufszweige. Berlin 1892.Google Scholar
  8. Ferner die bei den Berufskrankheiten der Lunge angeführten Schriften.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • Maximilian Sternberg
    • 1
  1. 1.WienAustria

Personalised recommendations