Hygiene des Fabrikbaues, der Beleuchtung, Lüftung und Heizung; Krankheits- und Unfallverhütung; Unfallhäufigkeit (Statistik)

  • R. Fischer

Zusammenfassung

Die Maßnahmen zur Krankheits- und Unfallverhütung im gewerblichen Betriebe haben bereits beim Fabrikbau einzusetzen. Seine hygienisch und Unfall -technisch einwandfreie Ausführung bietet die Gewähr dafür, daß für den technischen Arbeiterschutz von vornherein eine Grundlage und Verhältnisse geschaffen werden, wie sie durch nachträgliche Ausbauten und sonstige Änderungen an bestehenden Gebäuden nicht oder doch nur unter Überwindung großer Schwierigkeiten zu erreichen sind. Auf- und Ausbau sind abhängig von Art und Umfang der in den Fabrikgebäuden unterzubringenden Betriebe oder Betriebsabteilungen. Dementsprechend wird die bauliche Ausführung den Betriebseigentümlichkeiten weitmöglichst anzupassen, d. h. so durchzuführen sein, daß nicht nur den rein technischen Anforderungen der unterzubringenden Betriebe, sondern zugleich auch den hygienischen und unfalltechnischen Erfordernissen, die an sie in Erfüllung gesetzlicher Vorschriften oder erfahrungsgemäß zu stellen sind, genügt wird. Schon die Aufstellung eines allen solchen Anforderungen gerecht werdenden Bauentwurfes ist daher meist nicht einfach, weil dazu Kenntnisse gehören, die über das rein betriebstechnische Wissen hinausgehen. Sie wird daher am zweckmäßigsten von vornherein unter Beratung anerkannt sachverständiger Personen, insbesondere des Gewerbeaufsichtsbeamten (§ 139 b RGO.) und des technischen Aufsichtsbeamten der Berufsgenossenschaft (§ 875 RVO.) erfolgen.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • R. Fischer
    • 1
  1. 1.PotsdamDeutschland

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