Über die Rückbildung der durch Prolan erzeugten Ovarialveränderungen

  • Bernhard Zondek

Zusammenfassung

In den vorhergehenden Kapiteln wurde gezeigt, daß man durch Implantation eines minimalen Stückchens Hypophysenvorderlappengewebe oder durch Injektion von Prolan im Verlauf von 100 Stunden hochgradige morphologische und funktionelle Veränderungen am Genitalapparat der infantüen Nagetiere auslösen kann (HVR I—III). Wie lange bleiben diese unter der akuten Hormonwirkung entstehenden morphologischen Substrate — Vergrößerung der Follikel, Massenblutungen in die Follikel (Blutpunkte), Gelbkörperbüdung — bestehen? Büden sie sich spontan zurück und nach welcher Zeit geschieht dies? Die Beantwortung dieser Frage dürfte auch von klinischem Interesse sein. Wenn wir nach Prolanzufuhr im Ovarium der geschlechtsreifen Frau Veränderungen auslösen (z. B. eine überstürzte Luteinisierung), so könnte daraus eine bleibende Schädigung des Ovariums resultieren, falls nicht baldige spontane Rückbildung erfolgt.

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Copyright information

© Julius Springer in Vienna 1935

Authors and Affiliations

  • Bernhard Zondek
    • 1
  1. 1.Des Rothschild-Hadassah-Hospitals JerusalemIsrael

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