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Zusammenfassung

Auf das Trocknen der Verbandstoffe ist die grössie Sorgfalt zu verwenden. Wegen der Empfindlichkeit derselben für alle fremden Gerüche ist es durchaus erforderlich, verschiedene von einander getrennite Trocken-räume zur Verfügung zu haben. Es werden im Allgemeinen sechs solcher Räume genügen, vier grössere und zwei kleinere. Von den ersteren vier ist einer bestimmt für Karbolsäure-, Kreolin-, Lysol-, Theer- und Ichthyol- Präparate, der zweite für Sublimat- und überhaupt Quecksilberpräparate, der dritte für Salicylsäure-, Benzoesäure-, Borsäure - Fabrikate, der vierte für Jod- und Jodoformverbandstoffe. Von den zwei kleineren Räumen dient der eine zum Trocknen von Eisen-, der andere von Silberpräparaten. Alle Räume, mit Ausnahme des für Jodoform vorgesehenen, der keiner Heizung bedarf, seien mit indirekter Dampfheizung eingerichtet, wozu es sich bei Vorhandensein einer Dampfanlage, und wenn diese nicht zu weit entfernt liegt, der Billigkeit wegen empfiehlt, den Abstossdampf der Dampfmaschine zu verwerthen. Ist das nicht angängig, so genügt eine Niederdruckdampfheizung oder Heisswasserheizung. Diese möchte ich jener vorziehen, weil sie sich im Laboratorium vortheilhafter ausnutzen lässt.

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© Verlag von Julius Springer in Berlin 1900

Authors and Affiliations

  • P. Zelis

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