Zusammenfassung

In der Glasindustrie durch Einblasen von heisser Luft in die flüssige Glasmasse erzeugt, bildet die Glaswolle zarte, feine, runde, seidenglänzende, etwas gekräuselte, sehr biegsame Fäden, die sich flechten und sogar verspinnen lassen. Sie sind indifferent und werden weder von verdünnten Säuren noch Alkalien angegriffen. Vor ihrer Verwendung als Verbandmaterial sind sie mit beiden letzteren zu behandeln. Zu Zöpfen von 3–8 mm Stärke geflochten, wird Glaswolle als Drainagematerial benutzt; die Wirkung ist eine kapilläre.

Copyright information

© Verlag von Julius Springer in Berlin 1900

Authors and Affiliations

  • P. Zelis

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