Fortsetzung der Linsentheorie (59–61)

  • P. Wilski

Zusammenfassung

Für die bisherigen Betrachtungen reichte es aus, anzunehmen, daß jede optische Linse einen optischen Mittelpunkt hat, durch welchen die Lichtstrahlen ungebrochen hindurchgehen. Für die folgenden Betrachtungen haben wir die etwas strengere Vorstellung nötig, daß jede Linse auf ihrer optischen Achse zwei „Hauptpunkte“ H 1 und H 2 besitzt derart, daß ein auf H 1 auftreffender Lichtstrahl nach H 2 gebrochen wird und von H 2 aus dann in der alten Richtung weiterläuft(Abb.45). Es soll im folgenden nachgewiesen werden, daß bei beliebigem Abstand zwischen H 1 und H 2 die Halley’sche Gleichung gilt, wenn eine beliebige Länge a von H 1 aus auf H 1 H 2 nach links abgetragen wird, über dem linken Endpunkt von a eine Senkrechte auf H 1 H 2 errichtet und auf ihr ein Punkt A als „leuchtender Punkt“ angenommen wird, sodann eine beliebige Länge f von H 1 aus nach links und von H 2 aus nach rechts abgesetzt wird; alsdann zu A mit Hilfe der beiden „Hauptstrahlen“, welche durch F 1 und F 2 gehen, der zugehörige Bildpunkt A′ konstruiert wird und die Entfernung des Punktes A′ dann b genannt wird.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • P. Wilski
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule zu AachenAachenDeutschland

Personalised recommendations