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Die Monopoltendenz bei den Eisenbahnen

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Zusammenfassung

1. Wettbewerb oder Vereinigung — diese Grundfrage aller kapitalistisch-weltmarktmäßigen Preisbestimmung hat über den Eisenbahnen von jenem Augenblick an gestanden, in dem sie teils gegen Kanäle, teils gegen einander in ihren Leistungen sich erproben konnten; d. h. von allem Anfang an. Schon im Jahre 1844, als ein englisches Gesetz durch das Verbot der Vereinigung den Wettbewerb als regelnden Grundsatzfür die Schienenwege festlegen wollte, war die Frage tatsächlich im entgegengesetzten Sinn, für die Vereinigung also, längst entschieden, und ebenso haben später in allen Ländern, ebenfalls allen Gesetzen zum Trotz, die Wettbewerbskämpfe stets mit der Vereinigung der kämpfenden Parteien geendet. Es geht also nicht an, das Wesen der kapitalistisch-weltmarktmäßigen Wirtschaftsweise, wie es so häufig geschieht, im unbeschränkten Wettbewerb zu erblicken; haben die Eisenbahnen doch diese Wirtschaftsweise nicht nur in alle Welt hineingetragen, sondern sind sie doch in ihrer eigenen Entwicklung durchaus vom Kapitalelement getragen und bestimmt worden, und zeigen sie uns doch die Voraussetzungen und Ergebnisse gerade des kapitalistischen Unternehmungsaufbaus so deutlich, wie kein anderer Wirtschaftszweig es irgendwie sonst in der Welt vermag.

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© Julius Springer in Berlin 1938

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