Schallmessung

  • Franz Weisbach

Zusammenfassung

Die Bauakustik litt von jeher unter dem Mangel eines geeigneten Apparates, mit dem man in einfacher Weise den Schall messen kann. In der nachfolgenden Zusammenstellung, die zum großen Teil der ausführlichen Arbeit (Dissertation) von Dr. Berg er (vgl. daselbst auch die Literatur) entnommen worden ist, werden wir sehen, daß es an Reichhaltigkeit der Meßmethoden nicht fehlt. Die Schwierigkeit der Messung liegt darin, daß wir es fast nie mit einzelnen reinen Tönen zu tun haben, daß außerdem neben die periodischen Schwingungen der Töne die aperiodischen der Geräusche treten, von den Erschütterungen hierbei ganz zu schweigen. Eine andere Erschwerung ergibt sich aus dem Umstand, daß die Wellenlänge der gebräuchlichsten Töne verhältnismäßig groß ist gegenüber den Abmessungen handlicher Aufnahmeapparate, weshalb also Ungenauigkeiten oft nicht zu vermeiden sind, und daß zahllose Resonanzerscheinungen immer wieder auftreten. Bei Auswahl der geeigneten Methoden für die einzelnen Fälle läßt sich jedoch schon in vielen Fällen ein recht gutes Resultat erzielen.

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© Verlag von Julius Springer 1913

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  • Franz Weisbach

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