Zusammenfassung

Auf den Bau und die Einrichtung eines Operationssaales brauche ich hier wohl nicht einzugehen. Man findet ihn in jeder Klinik vor und muß sich meist mit den vorhandenen, vielleicht manchmal nicht ganz den persönlichen Bedürfnissen zusagenden Verhältnissen zufrieden geben. Es sei nur betont, daß der Operationssaal wirklich nur zum Operieren da sein und nicht auch als Auditorium, Aufenthalts-und Unterhaltungsraum oder zur Einleitung der Narkose dienen soll. Vorbildlich in dieser Beziehung ist der Operationsbau des Krankenstiftes in Zwickau, wo jeder Eingriff in einem besonders abgeteilten Raum stattfindet, der hinten nach dem gemeinsamen verbindenden Mittelsaal offen ist. Nach meinen Beobachtungen scheint auch die Befürchtung Kirschners, daß der Luftraum der Kabinen zu klein sein könnte, nicht begründet, da ja bei der Vielzahl an Operationsräumen der einzelne täglich nur zu verhältnismäßig wenigen Eingriffen — und von diesen wird nur etwa die Hälfte in Narkose gemacht — gebraucht wird.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • Joh. Volkmann
    • 1
  1. 1.Universitätsklinik zu Halle A. D. S.Deutschland

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