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Zusammenfassung

Als die normale Lagerung muß die horizontale Rückenlage angesehen, werden. Der Kranke liegt auf dem nicht allzustark gepolsterten Operationstisch mit einer flachen Halbrolle unter dem Nacken. Ein fester breiter Gurt zieht unter dem Gesäß des Patienten durch und unten um die Platte des Tisches herum, wo er mit einer Schnalle fest angezogen wird. Er trägt beiderseits zwei Schlaufen für die Hände. Dicht oberhalb des Handgelenkes werden die Unterarme mit Zellstoff knapp gepolstert und darüber die Schnalle der Schlaufen befestigt, so daß die Hände nicht herausrutschen können, aber andererseits auch keine Lähmung eintreten kann Um beide Oberarme kommt ein flaches rechteckiges Kissen von der Größe 25 : 25 cm, das in einer Hülle von wasserdichtem Stoff einige Lagen Watte enthält. Diese müssen durch diagonale Nähte vor Verschiebung geschützt sein. An zwei gegenüberliegenden Seiten. sind je zwei Bänder angebracht, die über dem in dem Kissen ruhenden Arm geknotet werden. So hat man einen guten Schutz vor Nervenlähmungen. Natürlich darf der Arm trotzdem nicht über die Kante des Operationstisches herunterhängen, weil es doch noch zu Radialislähmung kommen kann. Auch sollen sich Operateur und Assistenten vor zu starkem, oft unbewußtem Anlehnen an den Patienten hüten.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1926

Authors and Affiliations

  • Joh. Volkmann
    • 1
  1. 1.Universitätsklinik zu Halle A. D. S.Deutschland

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