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Tierkalorimetrie. Berechnung von Nahrungszusammenstellungen nach dem Kostmaß. Kaloriengehalt des Kostmaßes

  • Wilhelm Trendelenburg

Zusammenfassung

Das Grundprinzip der Methodik (v. Kbies) besteht darin, daß ein Versuchstier in eine Dewarsche Flasche (Thermosflasche) gebracht wird, durch welche ein kupfernes Schlangenrohr läuft. Dieses wird mit kaltem Wasser so durchströmt, daß die an einem Luftthermometer ablesbare Temperatur im Versuchsraum nicht steigt. Dann ist die entzogene Wärmemenge =Mω·ϑ wenn Mω die Wassermasse in Gramm und ϑ die Temperatursteigerung des Wassers bedeutet. Sie ist gleich der vom Tier abgegebenen Wärme. Die Apparatur (Abb. 10) ist mit Kompensationseinrichtung versehen (im Bilde links), welche den Einfluß etwa erfolgender stärkerer Änderungen von Temperatur und Druck im Arbeitsraum ausgleicht. Das Luftthermometer besteht aus den Kapseln H1 und H2, verbunden durch ein leicht gebogenes Glasrohr, das einen gefärbten Tropfen enthält. Die Versuchsausführung erfolgt zuerst an einem jungen Meerschweinchen, darauf an einer Ratte, oder an zwei Mäusen. Zuerst Hähne so stellen, daß sowohl die Kapseln H1H2 als auch das Indexrohr des Luftthermometers mit der Außenluft verbunden sind. Tier wägen und dann mit Nase zum Luftloch in die Flasche setzen, Flasche dicht anschieben. Hähne so drehen, daß die Luftkapseln H1 und H2 nach außen abgeschlossen sind und nur der Weg zum Tropfen frei ist.

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© Springer-Verlag OHG. in Berlin 1938

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  • Wilhelm Trendelenburg

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