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Stoßspannungsgeneratoren

  • R. Strigel

Zusammenfassung

Anordnungen zur Stoßspannungsprüfung müssen erlauben, daß die Prüfspannung innerhalb eines Bruchteiles einer μs auf ihren Höchstwert gebracht und dann innerhalb weniger μs bis zu mehreren 1000 μs langsam auf den Nullwert abgesenkt werden kann. Dabei wird zusätzlich ge­fordert, daß der gesamte Spannungsverlauf schwingungsfrei erfolgt1. Derartige Spannungsstöße kann man z. B. dadurch erzielen, daß man am Prüfkörper im Zugeeiner Leitung Wanderwellen vorüberziehen läßt2. Eine Grundschaltung dieser Art zeigt Abb. 110. Von den Punkten A und B warden über Widerstände R a die Kondensatoren C 1 und C 2 langsam auf Gleichspannung aufgeladen; der eine Belag der Konden­satoren ist über Widerstände R e /2 an Erde gelegt. Ist nun die Kondensator-batterie auf die gewünschte Spannung aufgeladen, so spricht die Zünd­funkenstrecke F z an und die Kondensatoren entladen sich über den Widerstand R e und die ihm parallelgeschaltete Leitung L. Diese ist durch Widerstände R z /2 am Anfang und R z am Ende der Leitung, wenn Rz gleich dem Wellenwiderstand Z der Leitung L gewählt wird, auf eine unendliche lange Leitung abgeglichen; dadurch wird erreicht, daß die halbe an R e liegende Spannung über der ganzen Leitung herrscht, und Wanderwellenbrechung auf der Leitung vermieden wird. Die Einstellung des Wanderwellenrückens kann durch passende Wahl von R e und die der Stirndauer durch zusätzliche Kondensatoren C z vorgenommen werden, die hinter die Widerstände R z /2 = Z/2 zwischen Hin- und Rückleitung ge­schaltet sind. Der Prüfkörper wird an den Punkten C und D angeschlossen.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1939

Authors and Affiliations

  • R. Strigel
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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